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19.01.2021 – 13:14

EIT-Health Germany

Weltkrebstag am 4. Februar 2021 | Themenvorschläge von EIT Health Germany

Weltkrebstag am 4. Februar 2021 | Themenvorschläge von EIT Health Germany
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THEMENVORSCHLÄGE

Weltkrebstag am 4. Februar – EIT Health fördert Innovationen zur Krebsbekämpfung von der Früherkennung bis zur Therapie

Vorschläge zur Berichterstattung über die zweithäufigste Todesursache in Deutschland

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland ca. 510.000 Menschen an Krebs. Nur etwa 50 Prozent der erwachsenen Patienten können geheilt werden.1 Die Krebserkrankungen gelten als die zweithäufigste Todesursache. Mit dem jährlichen Weltkrebstag am 4. Februar möchte die Weltkrebsorganisation, Union for International Cancer Control (UICC), das Bewusstsein für Krebsprävention, -früherkennung und -behandlung schärfen. Ein guter Anlass, über die zahlreichen Innovationen und vielversprechenden Ansätze in diesem Bereich zu berichten.

Um die Heilungschancen von Krebspatienten zu erhöhen, fördert EIT Health Innovationsprojekte, die sich mit der Vorbeugung, Diagnose und Therapie beschäftigen. Von Früherkennung bis zu neuartigen Therapieoptionen - hier bieten sich zahlreiche Ansätze für spannende und Hoffnung stiftende Wissenschaftsgeschichten.

Wir möchten Ihnen drei aktuelle Projekte zur Krebsbekämpfung kurz vorstellen. Bei Interesse vermitteln wir Ihnen gerne Interviews mit den handelnden Personen und Entwicklern und stellen Ihnen hochauflösendes Bildmaterial für Ihre Berichterstattung zur Verfügung.

Oncgnostics (Jena) – Früherkennung anhand von Veränderungen in der Zell-DNA

Die Früherkennung spielt eine große Rolle für den Behandlungserfolg bei Krebs. Als Spin-off der Universitäts-Frauenklinik Jena beschäftigt sich das Team von Dr. Alfred Hansel und Dr. Martina Schmitz deshalb mit dem Nachweis von charakteristischen epigenetischen Veränderungen. Anhand sogenannter DNA-Methylierungen können sie jetzt schon effizient Gewebeveränderungen im Gebärmutterhals erkennen, die auf Krebs oder eine Krebsvorstufe hinweisen, nicht-invasive Nachweise von Biomarkern für weitere Krebsarten sind bereits in Arbeit. Mehr Informationen unter https://www.oncgnostics.com/

Eisbach Bio (München) – Krebstherapie, die neue Krebszellen an der Vervielfältigung hindert

Im Kampf gegen Krebs setzt Eisbach Bio auf die Analyse des menschlichen Genoms. Ziel ist es, ein für die Entstehung von Tumoren notwendiges Protein auszuschalten. Zwei Projekte zu solchen Chromatin-Remodeling-Enzymen kann das Team um Adrian Schomburg und Prof. Andreas Ladurner bislang vorweisen. Darüber hinaus trägt Eisbach Bio nach einem Zufallsfund in der Genanalyse auch zum Kampf gegen COVID-19 bei – aufgrund von Ähnlichkeiten in Gensequenzen eines viralen Proteins zum bisher untersuchten Tumor-Protein arbeitet das Unternehmen derzeit zusätzlich an einem antiviralen, oral einzunehmenden Wirkstoff gegen SARS-CoV-2.

Mehr Informationen unter http://www.eisbach.bio/

iuvando Health (Mannheim) – Digitales Informationsportal für Patienten zu neuen Behandlungsformen in der Krebstherapie

Nicht bei jedem Krebspatienten führen die zugelassenen Standardtherapien zum Erfolg. Oftmals wissen Krebspatienten nicht, dass es die Möglichkeit gibt, an klinischen Studien teilzunehmen und von innovativen Therapieansätzen zu profitieren, die sich in klinischer Erprobung befinden. iuvando ist ein unabhängiges Informationsportal für Krebspatienten, die von neuen Wirkstoffen und Therapien profitieren möchten, wie sie im Rahmen von klinischen Studien an spezialisierten Zentren (z.B. Universitätskliniken) angeboten werden. Zu diesem Zweck kann iuvando von Patienten mit einer personalisierten Suche nach passenden klinischen Studien beauftragt werden. Mit der patientenorientierten, digitalen Gesundheitslösung von iuvando möchten die Ärzte und Wissenschaftler Dr. Mridul Agrawal und Dr. Benjamin Hanfstein die Versorgung von Krebspatienten durch einen Zugang zu neuen Therapieformen in klinischen Studien verbessern.

Mehr Informationen unter https://iuvando.de/

Diese Projekte und Start-ups sind nur eine kleine Auswahl derer, die von EIT Health Germany, einem von sechs EIT Health Zentren in Europa, unterstützt werden. Als Teil des European Institute of Innovation & Technology (EIT) im Gesundheitswesen (EIT Health) betreut EIT Health Germany derzeit 35 Partner aus Industrie, Forschung und Lehre.

Erfahren Sie mehr über EIT Health Germany in der angehängten Hintergrundinformation und unter eit-health.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr EIT Health Presseteam

Oliver Nord / Tanja Baierl

ISGRO Gesundheitskommunikation

GmbH & Co. KG

T: +49 621 401712-15

E: EIT-Health-Presse@isgro-gk.de

Referenzen:

  1. Deutsche Krebshilfe. Online unter: https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/weltkrebstag-2020/ letzter Zugriff: 08.01.2021.

Über EIT Health Germany

Das European Institute of Innovation & Technology (EIT) ist eine unabhängige Einrichtung der Europäischen Union, die 2008 gegründet wurde, um Innovation und Unternehmertum in ganz Europa zu fördern. Seit 2014 ist die Netzwerk-Initiative auch im Bereich Gesundheit in Europa aktiv. EIT Health arbeitet zurzeit mit rund 150 Partnern aus 14 Ländern in einer „Public-Private-Partnership“ an den Lösungen der großen Herausforderung im Gesundheitswesen unserer Zeit. Führende Unternehmen, öffentliche Institutionen sowie renommierte Universitäten und Forschungseinrichtungen entwickeln gemeinsam mit Start-ups und KMUs in innovativen Programmen und Projekten neue Produkte und Dienstleistungen, die eine nachhaltige Gesundheitsökonomie in Europa fördern. Ziel ist es, die starke Polarität der verschiedenen Gesundheitssysteme in Europa zu überwinden, um etablierten und auch jungen digitalen Unternehmen neue Ressourcen zu eröffnen und ihre Ideen in gemeinsamen Produkten und Dienstleistungen für den europäischen Markt zu realisieren.

EIT Health Germany ist eines von insgesamt sechs EIT Health-Zentren in Europa und betreut in Deutschland, Österreich und der Schweiz zurzeit 35 Partner aus Industrie, Forschung und Lehre, u. a. Roche, AbbVie, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Heidelberg, aber auch Start-ups und KMUs bei der Entwicklung von bahnbrechenden Innovationen im Gesundheitswesen.

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