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15.12.2020 – 11:43

Mocopinus GmbH & Co. KG

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Von Japans Tassennudeln, Tiercafés und verbranntem Holz

Nintendo, Tamagotchi, Playstation -Erfindungen aus dem Land der aufgehenden Sonne rufen schillernd bunte Videospiel-Erinnerungen hervor. Dass fernöstliche Kreative nicht nur für Super Mario und Co. verantwortlich zeichnen, beweist folgende Top Five bahnbrechender und skurriler Innovationen. Viele erreichten internationale Bekanntheit und riefen zahlreiche Nachahmende auf den Plan.

Platz 5: Yummi!

Nahezu unendlich lange haltbar und in zwei Minuten zubereitet: 1958 erfand Momofuko Ando die Instant-Nudeln. Spätestens mit der Aufwertung zur praktischen Cup-Noodle-Variante 1971 begann das Produkt seinen weltweiten Siegeszug. Den Kiosk-Klassiker kürten die Japaner laut einer Umfrage des Fuji Research Institute zur besten eigenen Erfindung des 20. Jahrhunderts.

Platz 4: Schnell und sicher

Als weltweit erste Hochgeschwindigkeitslinie verband der Shinkansen 1964 die Städte Tokio und Osaka. Mit bis zu 360 km/h erschließt die "neue Stammstrecke" heute Japans Metropolen. Bemerkenswert: Die Züge des Shinkansen gelten als besonders sicher und fahren seit mehr als einem halben Jahrhundert nahezu unfallfrei.

Platz 3: Cosy!

Das Gros außergewöhnlicher Treffpunkte mit Niedlichkeitsfaktor findet sich in Japan. Aufgrund beengter Wohnverhältnisse ziehen viele Einwohner den Besuch eines Katzencafés dem Besitz eigener Haustiere vor. Das ursprünglich aus Taiwan stammende Konzept des Samtpfoten-Schmusens auf Zeit erfährt mittlerweile in vielen deutschen Großstädten regen Zuspruch.

Platz 2: Verkohlt und doch nicht zerstört

Feuer schützt Nippons Tempel: Yakisugi nennt sich die Jahrhunderte alte japanische Kunst der "Karbonisierung". Durch gezielte Beflammung von Holzoberflächen entsteht eine widerstandsfähige Deckschicht, die Witterung, Pilzen und Schädlingen die Stirn bietet. Trotz steigender Nachfrage von Architekten machten sich bisher nur wenige deutsche Hobelwerke Yakisugi zu Eigen.

Platz 1: Hilfreich und nutzlos zugleich

Anarchisch, sinnbefreit und urkomisch: Den ersten Platz belegt Chindogu, wörtlich "Seltsames Gerät". Kenji Kawakami gilt als Erfinder der Apparaturen, deren Einsatz mehr Probleme erzeugt als löst. Beispiele gefällig? Ein transportabler Zebrastreifen, offene Schuhe mit aufgesetzten Regenschirmen oder eine Augentropfen-Trichterbrille.

Pressekontakt:
Borgmeier Public Relations
Marius Nürnberg
Rothenbaumchaussee 5
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fon: +49 40 413096-29
e-mail: nuernberg@borgmeier.de

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