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10.06.2020 – 16:52

Peter the Great St.Petersburg Polytechnic University

Peter the Great St.Petersburg Polytechnic University: russische Ingenieure erfinden das erste unbemannte Solarbodeneffektfahrzeug

St. Petersburg, Russland (ots/PRNewswire)

Junge Ingenieure von der Peter the Great St.Petersburg Polytechnic University (SPbPU) arbeiten an der Entwicklung eines KI-gestützten Bodeneffektfahrzeugs. Das "fliegende Boot" ist in der Lage, hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, und seine Stromreserven sind unbegrenzt. Auf den Flügeln des Bootes für Sonderaufgaben sollte sich eine bestimmte Anzahl von Solarmodulen befinden. Forscher planen, das Bodeneffektfahrzeug "Storm-600" als mobile Plattform zum Aufladen von Luft- und Unterwasserdrohnen zu nutzen. Das Bodeneffektfahrzeug ist auch für das Patrouillieren in Wasserbereichen, die Durchführung von Such- und Rettungseinsätzen sowie Frachttransporte nützlich.

Der Test des endgültigen Prototyps des Bodeneffektfahrzeugs ist für Sommer 2020 geplant. Das "fliegende Boot" wird an der Neva in St. Petersburg (Russland) mehr als eine Woche lang getestet werden.

"Das Gerät schwebt buchstäblich über dem Wasser. Es entsteht ein Schirmeffekt, wenn ein aerodynamisches Kissen unter dem Flügel des Flugzeugs erzeugt wird. Unser Bodeneffektfahrzeug hat lange Flügel und bewegt sich daher entlang des Luftpolsters. Im Physikunterricht an Schulen wird dies in einem Experiment demonstriert, wobei ein Tennisball im Luftstrom eines Staubsaugers hängt: er fällt nicht herunter und fliegt nicht hoch. Das gleiche Prinzip wird hier angewandt", sagte Alexei Maistro, ein Forscher der Higher School of Physics and Material Technology der SPbPU und Leiter des Projekts.

Solarbatterien werden am Rumpf und an den Flügeln des Bodeneffektfahrzeugs installiert und arbeiten mit einem System zur Energieverbrauchsplanung zusammen (dieses umfasst spezielle Speichergeräte, die die Energie verteilen können), was es dem Boot ermöglicht, sich kontinuierlich über dem Wasserbereich zu bewegen.

"Wir haben einen Laserradar (lidar) auf dem Boot installiert, um das Bodeneffektfahrzeug darin zu üben, Hindernisse zu erkennen und sie zu vermeiden. Auch ein Funkradar wurde hinzugefügt, um die Reichweite des Sichtsystems auf 30 Meilen zu erhöhen", fügte Alexei Maistro hinzu.

Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil des Bodeneffektfahrzeugs "Storm-600" ist seine Geschwindigkeit, die derzeit bei maximal 200 km/h liegt. Die Forscher planen jedoch, sie noch um mindestens weitere 100 km/h zu erhöhen.

Durch den Wegfall von Kraftstofftanks ist das solarbetriebene Bodeneffektfahrzeug leichter als die bisherigen Modelle. Die Ingenieure von der SPbPU schlugen die Lösung vor, so dass der Pilot durch die KI-Technologie ersetzt wurde, was ebenfalls das Gewicht der Struktur reduzierte.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/1178494/Peter_the_Great.jpg

Pressekontakt:

Raisa Bestugina
mass-media@spbstu.ru
+79516538172

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