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SPD-Europabüro Maria Noichl

„Gleichstellung immer. Und gerade jetzt.“ - Internationaler Frauentag
Maria Noichl MdEP

Die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen müssen die Geschlechterdimension mit einbeziehen, um Europa wieder auf die Beine zu bringen, wir können sie nicht nur einmal im Jahr zum Frauentag erwähnen und sie den Rest des Jahres ignorieren.

Denn es kann keine Fairness, keine Demokratie und keine Gleichberechtigung geben, wenn Männer und Frauen nicht wirklich gleiche Rechte genießen.

Maria Noichl, MdEP

Internationaler Frauentag – „ Gleichstellung immer. Und gerade jetzt.“ / Maria Noichl MdEP

In der Corona-Pandemie sind Frauen von den Herausforderungen besonders betroffen, bestehende Gleichstellungsdefizite werden noch deutlicher. Laut Eurostat ist die Arbeitslosigkeit von Frauen in Europa während der Pandemie von 6,9% auf 7,9% gestiegen (bei Männern von 6,5% auf 7,1%). Allein in Deutschland arbeiten 5,7 Millionen Menschen in sozialen Berufen – 80 Prozent von ihnen sind Frauen. Wie existenziell und herausfordernd die tagtägliche Arbeit von Pflegekräften und Erzieher*innen ist, wird durch die Corona-Pandemie besonders spürbar. Vorab des Internationalen Frauentags kommentiert Maria Noichl, gleichstellungspolitische Sprecherin der S&D-Fraktion:

"Gerade in dieser globalen Pandemie können wir Fragen der Geschlechtergleichstellung nicht auf die lange Bank schieben. Dieses Jahr hat gezeigt, dass Frauen den Weg durch die Pandemie anführen, indem sie als Gesundheitspersonal und in anderen systemrelevanten Berufen arbeiten. Dies darf im Nachhinein nicht vergessen werden. Die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen müssen die Geschlechterdimension mit einbeziehen, um Europa wieder auf die Beine zu bringen, wir können sie nicht nur einmal im Jahr zum Frauentag erwähnen und sie den Rest des Jahres ignorieren.“

"Die Europäische Kommission hat kurz vor dem Weltfrauentag und mit einjähriger Verspätung endlich eine Richtlinie zur Einführung von Lohntransparenzmaßnahmen vorgeschlagen - ein erster und notwendiger Schritt, um diskriminierende Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen zu beenden. Dies ist aber nur ein Anfang. Wir fordern faire Mindestlöhne in der gesamten EU, die rasche Wiederbelebung und Verabschiedung der Richtlinie über Frauen in Aufsichtsräten sowie der so genannten Antidiskriminierungsrichtlinie und die Ratifizierung der Istanbul-Konvention zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Denn es kann keine Fairness, keine Demokratie und keine Gleichberechtigung geben, wenn Männer und Frauen nicht wirklich gleiche Rechte genießen.“

„Chancengleichheit von Frauen und Männern ist eine Kernforderung sozialdemokratischer Politik – hierfür setzen wir uns mit aller Kraft ein, immer und gerade jetzt!“

Judith Schäfer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Maria Noichl

Mitglied des Europäischen Parlaments

Steinbökstr. 12
D-83022 Rosenheim
Tel. +49-(0)8031-380393
 Fax +49-(0)8031-8873445

www.maria-noichl.eu

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