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20.01.2021 – 12:49

Baltic Sea Philharmonic

Baltic Sea Philharmonic muss „Midnight Sun”-Konzerte in Stettin, Hamburg und Berlin für März 2021 absagen

Baltic Sea Philharmonic muss „Midnight Sun”-Konzerte in Stettin, Hamburg und Berlin für März 2021 absagen
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  • Geplante Tournee durch Polen und Deutschland mit Kristjan Järvi findet aufgrund der Pandemie nicht statt
  • Stettiner Konzert wird auf September 2021 verschoben
  • Baltic Sea Philharmonic plant weiterhin Rumänien-Debüt beim Enescu Festival in Bukarest im August sowie neue „Nordic Swans”-Tournee im September mit Auftritt beim Usedomer Musikfestival
  • Innovative Online-Aktivitäten des Orchesters werden 2021 mit der Video-Serie „Musical Chain” und den Vorspielen der Digital Talent Tour ausgebaut

Berlin 20. Januar 2021. Die COVID-19-Pandemie zwingt das Baltic Sea Philharmonic seine „Midnight Sun“-Tournee durch Polen und Deutschland, die für März 2021 geplant war, abzusagen. Das Orchester und Kristjan Järvi hatten gehofft am 12. März in Stettin, am 14. März in der Elbphilharmonie in Hamburg und am 15. März in der Berliner Philharmonie aufzutreten. Aufgrund der in Deutschland und Europa verhängten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus finden die drei Konzerte nun nicht statt. Das Konzert in Stettin wurde in den September 2021 verschoben, wo es Teil der neuen „Nordic Swans”-Tournee des Baltic Sea Philharmonic sein wird.

Für das Jahr 2021 plant das Baltic Sea Philharmonic weiterhin Live-Konzerte, so sein Rumänien-Debüt am 30. und 31. August beim Enescu Festival in Bukarest. Dort wird es mit der Pianistin Maria João Pires und der Geigerin Viktoria Mullova in zwei kontrastreichen Programmen – das eine mit Musik von Mozart und Enescu, das andere mit Werken von Arvo Pärt und Tschaikowsky – zusammenarbeiten. Außerdem präsentiert das Orchester zu seinem jährlichen Besuch beim Usedomer Musikfestival im September ein neues Programm: „Nordic Swans“, mit Musik von Arvo Pärt, Tschaikowsky und Sibelius. Alle Planungen finden unter strenger Berücksichtigung des Fortgangs der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen statt.

Orchester stärkt seine einzigartige digitale Präsenz

Wegen der anhaltenden Einschränkungen live gespielter Musik, entwickeln das Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi innovative Online-Initiativen, wie „Musical Chain”, eine Reihe von auffallend originellen Musik-Remix-Videos, die Musiker des Orchesters mit anderen Künstlern und Kreativen zusammenführt. Seit seinem Start im Juli 2020 hat „Musical Chain” dem Konzept des virtuellen Orchesters eine völlig neue Richtung gegeben und zeigt, wie sich das Baltic Sea Philharmonic mehr und mehr zu einer Band entwickelt, mit Järvi als Produzent und Dirigent. Das Projekt hat bisher zu vier Videos geführt, die klassische Meisterwerke neu interpretieren: „Midnight Mood”, basierend auf der „Morgenstimmung” aus Griegs erster Peer Gynt-Suite; „Beethoven’s Twilight”, inspiriert von Beethovens fünfter Sinfonie; „Ascending Swans”, ausgehend von Sibelius’ „Lobgesang” aus seiner Schwanenweiß-Suite und „Nutty Christmas”, eine unterhaltsame weihnachtliche Bearbeitung von Tschaikowskys Der Nussknacker. „Musical Chain” wird im Jahr 2021 mit weiteren internationalen Kooperationen und Gastkünstlern fortgeführt.

Digitaler Start ins Jahr 2021: Digital Talent Tour und „Warmth Reorchestrated” mit Bastille

In das Jahr 2021 startet das Baltic Sea Philharmonic mit einer Reihe weiterer spannender digitaler Aktivitäten. So sind das Orchester und Kristjan Järvi auf „Warmth Reorchestrated” zu hören, einer neuen Version der Single Warmth der Popband Bastille, veröffentlicht von Amazon Music am 15. Januar. Der Track wurde live im vergangenen Januar auf dem „Bastille Reorchestrated”-Benefizkonzert für Channel Aid in Hamburgs Elbphilharmonie aufgenommen, wo die britische Indie-Band zusammen mit dem Baltic Sea Philharmonic 2.100 Fans begeisterte – spezielle und bis dahin noch nie gehörte Orchesterfassungen der Songs inklusive. Ein begleitendes Video zu „Warmth Reorchestrated” ist auf Amazon Music Unlimited und auf Bastille’s YouTube-Kanal zu sehen.

Zwischen dem 18. und 22. Januar hält das Orchester Live-Videokonferenzen als Teil seiner Digitale Talent Tourab, um neue Musiker für den Pool herausragender Baltic Sea Philharmonic-Spieler zu finden. Die komplette Verlegung der Talent-Tour ins Internet als Reaktion auf die Pandemie ist, wie „Musical Chain”, ein weiteres Beispiel dafür, wie das Orchester neue Wege entwickelt, um Musiker angesichts der außergewöhnlichen Situation zusammenzubringen und zu ermutigen.

Baltic Sea Philharmonic – eine Revolution in Musik und Kultur

Seit seiner Gründung 2008, initiiert durch das Usedomer Musikfestival, realisierte das Baltic Sea Philharmonic über 100 Konzerte vor mehr als 110.000 Konzertgängern in 15 Ländern – von Europa bis in die Vereinigten Arabischen Emirate. Dabei tritt das Baltic Sea Philharmonic an, die Präsentation und Aufführung von Musik im 21. Jahrhundert zu revolutionieren. Unter der mitreißenden Leitung seines künstlerischen Leiters Kristjan Järvi strahlen die Aufführungen ansteckende Leidenschaft und Energie aus und sind Spektakel, die Klang-, Licht- und Projektionskunst, aber auch Choreografien zu einzigartigen Konzerterfahrungen verschmelzen. Mehr als das, ist das Baltic Sea Philharmonic eine Bewegung, die Menschen zusammenbringt und eine Gemeinschaft von Musikern aus zehn Ländern, die ebenso mühelos geografische, wie historische Grenzen überwindet. Indem das Ensemble die ganze innovative und progressive Kraft des Nordens verkörpert, führt es dabei das traditionelle Verständnis vom Orchester weiter als je zuvor.

Pressekontakt: Alexander Datz, Pressesprecher, Baltic Sea Music Education Foundation e. V., Mobil: +49 176 741 61 157, alexander.datz@bmef.eu

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Dokument: 210118_BMEF_Pressemi~_deu_V01_final.docx