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28.11.2019 – 09:17

Free Media Forum 2019

Free Media Forum 2019: Experten diskutierten in Prag die Herausforderungen der modernen Medien

Prag (ots/PRNewswire)

Ende November fand in Prag das II. Medienforum - Freiheit des Journalismus im Kontext von Menschenrechten, neuen Technologien und Informationssicherheit - statt. An der dreitägigen Veranstaltung nahmen mehr als 100 Journalisten, Experten und Politikwissenschaftler aus 24 Ländern teil, die verschiedene Regionen der Welt vertreten. Ziel des Forums war es, gemeinsame Ansätze zu finden, um die Positionen der Expertengemeinschaft zu einer Reihe von drängenden Fragen im Bereich der modernen Medien zusammenzuführen.

Das Forum wurde von der russischen Zeitschrift International Affairs, der unabhängigen Europäischen Plattform Modern Diplomacy sowie der bulgarischen Zeitschrift International Relations organisiert.

Die moderne Welt ist in eine neue Ära der ideologischen Multipolarität eingetreten, deren Kontext bei der Diskussion über moderne Medien, Freiheit und Menschenrechte nicht aus den Augen verloren werden darf. Illusionen endeten im gleichen Zeitraum mit dem Ende der "Unipolarität". Mitunter auch der blinde Glaube an Demokratie und Liberalismus. Die Referenten berichteten über die Unvermeidlichkeit eines Paradigmenwechsels der Moderne, den Stand der sozialen Kontrolle im gegenwärtigen Stadium der Geschichte und die Rolle der Medien in der Ära des Postkapitalismus.

Während der Sitzungen "The modern World and the Responsibility of Journalism" (Die moderne Welt und die Verantwortung des Journalismus) und "Journalism of the Post-Information ERA, or the Golden Age of misinformation" (Journalismus der Post-Informations-Era, oder das 'goldene Zeitalter' der Fehlinformationen) diskutierten Journalisten und Experten die wichtigsten Probleme, mit denen der Journalismus heute konfrontiert ist. Neue Medien und traditionelle Medien, die Blogosphäre und soziale Netzwerke, Fakes und Deep-Fakes, die Dominanz des postmodernen Modells der modernen Kultur und ihr Einfluss auf die Medien, die Zerstörung von Gedächtnisinstitutionen (Umschreibung der Geschichte) - all dies wurde zum Thema der professionellen Diskussion der Teilnehmer.

Am dritten Tag trafen sich Experten aus verschiedenen Ländern 
(Tschechien, Russland, Indien, Schweiz, Bulgarien, etc.) zu der 
Sitzung:"Information and communication technologies in the context of
the media" (Informations-und Kommunikationstechnologien im Kontext 
der Medien)und äußerten ihre Besorgnis darüber, dass die Fragen der 
Cybersicherheit und die Folgen der Einführung von KI in verschiedenen
Bereichen, einschließlich der Medien, in der internationalen 
Gemeinschaft nicht mit der gebotenen Ernsthaftigkeit und 
Aufmerksamkeit diskutiert werden, was eine große Bedrohung für die 
gesamte Menschheit darstellt. Die Thesen der Konferenz, dass "das 
Völkerrecht nicht an die Herausforderungen im Cyberspace angepasst 
ist", sind ein Aufruf zur Interaktion, Zusammenarbeit und Entwicklung
gemeinsamer Ansätze im Bereich der IKT, um die Sicherheit der Welt zu
gewährleisten.
 

Pressekontakt:

Ksenia Podakina
+7-(495)-974-22-62 (Durchwahl 1438)
podakina.k@skc-agency.ru / Mayorov Pavel
+7-(495)-974-22-62 (Durchwahl 1412)
mayorov@skc-agency.ru

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