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14.01.2020 – 13:07

Die Junge Akademie

24.01.20: KlimaLecture #2: "Ethik und Klimawandel"

24.01.20: KlimaLecture #2: "Ethik und Klimawandel"
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Die Veranstaltungsreihe KlimaLectures der Jungen Akademie beleuchtet das Problem der Erderwärmung und der menschlichen Einflussnahme auf das Ökosystem Erde. Im Rahmen der zweiten Lecture "Ethik und Klimawandel" wird der Klimaethiker Dr. Eugen Pissarskoi am Freitag, 24. Januar 2020, 18:00-20:00 Uhr zu klimapolitischen Handlungsempfehlungen im Lichte bestehender Unsicherheiten vortragen und anschließend mit Mitgliedern der Jungen Akademie darüber diskutieren. Die Veranstaltung findet im Einstein-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter www.anmeldung-klimalecture.diejungeakademie.de

Die Menschheit emittiert gegenwärtig Treibhausgase in einem Ausmaß, das globale Erderwärmung verursacht. Durch deren Folgen werden moralische Rechte von sehr vielen Menschen verletzt. Das ist unbestreitbar ungerecht. Doch wie schnell und wie stark sollte die Erderwärmung begrenzt werden? Und wie viele Treibhausgase darf die Menschheit zukünftig in die Atmosphäre abgeben? Antworten hierauf sind umstritten, und ein Grund für diese Kontroverse liegt in unterschiedlichen Auffassungen darüber, wie wir unter Unsicherheit handeln sollen.

Nach seinem Vortrag diskutiert Eugen Pissarskoi mit den Mitgliedern und Alumni der Junge Akademie Eva Buddeberg (Philosophie, Goethe Universität Frankfurt), Christian Hof (Biologie, Technische Universität München), Bernadett Weinzierl (Atmosphärenphysik, Universität Wien) Ricarda Winkelmann (Physik, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung).

Eugen Pissarskoi studierte Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und der Freien Universität Berlin, wo er sich mit einer Arbeit zu Klimaethik promovierte. Er arbeitete viele Jahre am Berliner "Institut für ökologische Wirtschaftsforschung". Seit 2017 forscht er am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Universität Tübingen und koordiniert dort aktuell ein Forschungsvorhaben, das sich mit gerechter Gestaltung einer globalen Bioökonomie beschäftigt.

Vertreter*innen der Presse sind herzlich eingeladen, über die Veranstaltung zu berichten. Eine Akkreditierung ist nicht notwendig. Eine kurze Rückmeldung ist wünschenswert.

Die Junge Akademie
an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften 
und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Jägerstr. 22/23
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