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06.02.2020 – 11:13

iFixit Europe

(K)ein Blick ins Uhrwerk: Xiaomi Mi Watch im Teardown

(K)ein Blick ins Uhrwerk: Xiaomi Mi Watch im Teardown
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Revolution am Handgelenk: Smartwatches sind im Trend. Ganz vorne im Rennen ist die Apple Watch, doch längst nicht mehr unangefochten. Auch andere Hersteller erkennen die Zeichen der Zeit und lassen sich mitunter von Apples Design für eigene Produkte inspirieren.

So auch Xiaomi: Mit der Mi Watch hat der chinesische Hersteller seine erste eigene Ansage auf dem Markt der smarten Uhren gemacht. Seit Ende letzten Jahres ist die Uhr in Asien verfügbar. Für 2020 ist der Verkaufsstart in Europa angekündigt. iFixit hat sich das Gadget in einem Teardown näher angesehen.

Wie auch Smartphones müssen Smartwatches im Alltag einiges aushalten - und das bleibt nicht immer folgenlos. Wer seine Xiaomi Mi Watch bei einem Defekt nicht gleich ersetzen, sondern reparieren und dafür öffnen will, steht direkt vor der ersten Hürde: Ins Innere der Uhr kommt man kaum ohne bleibende Spuren am Gerät zu hinterlassen. Praxistauglich geht anders.

Schade, denn unter der harten Schale offenbart sich ein weicher Kern: Verbaut sind austauschbare Komponenten mit reparaturfreundlichen Press-Fit-Verbindungen - darunter der Akku, dessen großzügige Kapazität von der Snapdragon Wear 3100 Platform von Qualcomm effizient genutzt wird. Nur die Platine, die sich ganz unten in der Smartwatch findet, ist mit Kunststoffnieten befestigt.

Das Innenleben der Xiaomi Mi Watch ist zwar weitestgehend modular, dafür aber nur schwer erreichbar. Das Fazit? Vier von zehn möglichen Punkten auf der iFixit-Skala für Reparierbarkeit.

Kontakt für Rückfragen:

Dorothea Kessler | iFixit Europe Outreach & PR

E-Mail: dorothea.kessler@ifixit.com

Website: ifixit.de

Für Ihre Berichterstattung können Sie gerne bis zu drei Bilder aus dem Teardown verwenden, solange Sie iFixit als Quelle angeben und den Teardown verlinken.