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09.10.2019 – 14:29

International Glutamate Information Service

Ernährungsexperten beurteilen die vielversprechende Rolle von Umami im Kampf gegen Fettleibigkeit und Fehlernährung

Dublin (ots/PRNewswire)

Ernährungsexperten aus der ganzen Welt kommen in diesen Monat in Dublin zusammen, um die neuesten Strategien zur Bekämpfung der Adipositas-Epidemie zu diskutieren. Ein Symposium wird sich angesichts neuerer Forschungsergebnisse mit der Rolle von Umami (eine der fünf Grundgeschmacksrichtungen, bekannt als der "herzhafte", durch Glutamat hervorgerufene Geschmack) befassen, die darauf hindeuten, dass Umami das Essen nicht nur leckerer macht, sondern das Sättigungsgefühl erhöht und dem Drang entgegenwirkt, mehr Nahrung als zuträglich aufzunehmen.

Neuere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Mononatriumglutamat (MSG oder E621), das als 'Umami-Würze' bekannte Natriumsalz der Glutaminsäure, als Zutat einer Vorspeise oder Suppe vor der eigentlichen Mahlzeit den Appetit zügeln und die übermäßige Aufnahme von Speisen eingrenzen kann. Die Ergebnisse zeigen neue Wege für eine gesunde Ernährung ohne Genusseinbußen bei gleichzeitig reduzierter Nahrungsmittelaufnahme auf.

Das Symposium ist Teil der von der Federation of European Nutrition Societies organisierten 13. Europäischen Ernährungskonferenz "FENS 2019", die vom 15. bis 18. Oktober in Dublin, Irland, stattfindet. FENS 2019 wird mit 2.500 teilnehmenden Delegierten Perspektiven zum Thema "Mangelernährung in einer fettleibigen Welt" untersuchen.

Die Teilnehmer des Symposiums erfahren Näheres zur Bedeutung der Geschmacksrichtung Umami bei der Präferenz von Lebensmitteln, und zu der Rolle, die Umami bei der Förderung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung spielt.

In einer von Dr. Gabriella Morini, Assistant Professor an der Universität für Gastronomie in Pollenzo, Italien, geleiteten Session wird untersucht, wie Lebensmittel, die die Geschmackswahrnehmung Umami hervorrufen, wie z.B. fermentierte Saucen, Wurstwaren, Käse, die allgemeine Schmackhaftigkeit der Nahrung verbessern und Appetit und Sättigung beeinflussen können.

Dr. Daniel Tomé, der sich am INRA/AgroParisTech (Paris) auf Ernährungsphysiologie und Essverhalten spezialisiert hat, wird sich auf die wichtige Rolle von Glutamat, einer Aminosäure, die im menschlichen Körper für viele wesentliche Funktionen, einschließlich des Stoffwechsels der wichtigsten Nährstoffe, produziert wird, in Bezug auf die Geschmackspräferenz für proteinreiche Lebensmittel konzentrieren.

Dr. Ciarán Forde, ein leitender Forscher am Clinical Nutrition Research Center in Singapur, wird diskutieren, wie wahrnehmungsgeprägte Reaktionen auf den Geschmack, die Textur und das Mundgefühl eines Nahrungsmittels genutzt werden können, um das Essverhalten und die Kalorienaufnahme zu beeinflussen.

Dr. Ana San Gabriel vom Sekretariat des International Glutamate Information Service, der gemeinnützigen Organisation, die als Sponsor des Symposiums auftritt, erklärt, "Das Wissen darum, wie sich sensorische Eigenschaften auf eine gesündere Nahrungsauswahl und bewusstere Kalorienaufnahme auswirken, wird die Entwicklung von Verhaltens- und Ernährungsstrategien für ein verbessertes Management von chronischen Krankheiten wie z. B. Fettleibigkeit unterstützen".

Pressekontakt:

Ana San Gabriel
DVM
MS
International Glutamate Information Service
glutamate.info@gmail.com

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