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06.05.2020 – 12:58

WI Energy GmbH

Solarparks als Chance zur Bodenaufwertung - Gemeinde Katlenburg (Niedersachsen) nutzt PV-Anlage auf ehemaliger Ackerbaufläche

Solarparks als Chance zur Bodenaufwertung - Gemeinde Katlenburg (Niedersachsen) nutzt PV-Anlage auf ehemaliger Ackerbaufläche
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Solarenergie und Naturschutz im Einklang

Katlenburg als Teil der Dorfregion „Wir 5 im Rumhetal“ nutzt Photovoltaik-Anlage auf ehemaliger Ackerbaufläche

Etwa 1.900 Einwohner zählt die Ortschaft Katlenburg in Niedersachsen mittlerweile – Tendenz steigend. Die hohe Lebensqualität des Dorfes spiegelt sich in modernen Wohnsiedlungen, guter Infrastruktur, qualifiziertem Bildungsangebot, der familienfördernden Schullandschaft sowie der landschaftlich reizvollen Gegend wider. Damit seine Kommune floriert, nutzt der Bürgermeister Uwe Ahrens aktiv verschiedene Förderprogramme und unterstützt mit dem Bau eines Solarparks auch das Thema erneuerbare Energien. Seit Oktober 2018 ist die erste Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) auf einem früheren Ackergelände in Betrieb und erwirtschaftet erste Erträge.

Der eigene Weg zur Energiegemeinde

Im Rahmen der Energiewende begreifen viele Städte und Gemeinden die Energieversorgung verstärkt als Bestandteil kommunaler Daseinsvorsorge und nehmen Sie im Hinblick auf die Energie- und Klimastrategie in eigene Hände. Die neu in Betrieb genommene Photovoltaik-Anlage in der Gemeinde Katlenburg-Lindau besitzt eine Grundfläche von etwa 1,8 Hektar und erbringt eine Jahresleistung von 763.904 kWh. Dies entspricht einer Energieversorgung von etwa 170 Vier-Personen-Haushalten.

Umfangreiche Prüfung im Vorfeld

Die Abwicklung über den Partner verlief laut Ahrens reibungslos über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren. Der Bürgermeister ergänzt: „Diese Zeit braucht es, um die nötigen Anträge und Gutachten zu erstellen, die ein solches Projekt erfordert. Technische Klärungen, wie beispielsweise Netzanschluss, Kabelverlegung, Stromeinspeisung ins Netz, gehören ebenfalls dazu.“ Gutachten zur Anlagentechnik stellen sicher, dass der Bevölkerung keine Nachteile entstehen. Erst wenn all diese Dinge geklärt sind, kann der erste Spatenstich erfolgen.

Ausgelaugter Acker als Solarstandort

Eine Studie aus dem Jahr 2015[1] legt dar, dass durchdacht platzierte Solarparks das Potenzial besitzen, Flächen mit geringer Bodenqualität aufzuwerten. Flächen, die über Jahre intensiv für Ackerbau- oder Grünlandnutzung verwendet wurden, weisen eine geringe Bodenqualität auf. Ihre Extensivierung in der Bearbeitung führt relativ rasch zu einer steigenden Pflanzenvielfalt. Wie sich die Solaranlagen letztlich auf den Boden und die Umgebung auswirken, muss immer eine Einzelfallprüfung zeigen, da es hier unterschiedliche Faktoren, wie beispielsweise vorhandene Lieferbiotope in näherer Umgebung, zu betrachten gilt. In Katlenburg ebnete eine positive Einschätzung durch den Naturschutzbund den Weg für die Photovoltaik-Anlage.

Hohe Akzeptanz in der Bevölkerung

Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist laut Uwe Ahrens durchweg positiv: „Das Projekt passt gut in das fortschrittliche Bild der Gemeinde, in der es bereits zwei Wasserkraftwerke gibt, die regenerativen Strom erzeugen. Im Feld der Privatinvestitionen sehe ich noch Möglichkeiten, denn schließlich hat sich das PV-Projekt ja bewährt“, so der Bürgermeister.

Über die WI Energy GmbH

Die WI Energy GmbH mit Firmensitz in Trier ist Initiator und Fullservice-Anbieter für Photovoltaik-Projekte. Als Geschäftsführer fungieren die Gründer und Finanzökonomen Michael Reichert und Ingo Berens. Das Energieunternehmen wurde im Dezember 2016 gegründet und beschäftigt aktuell 12 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter www.wi-energy.de

[1] Raab&KnipfeR (2015): Erneuerbare Energien und Naturschutz. Anliegen Natur. Heft 37(1). Mai 2015.

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