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08.01.2020 – 11:19

SOLARIMO GmbH

Mieterstrom - Die Praxis trotzt den Unkenrufen und bringt Leistung

Mieterstrom - Die Praxis trotzt den Unkenrufen und bringt Leistung
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Mieterstrom - Die Praxis trotzt den Unkenrufen und bringt Leistung

Keine Kosten und kaum Aufwand für Genossenschaften und Wohnungsunternehmer, dafür sauberer, dezentraler und günstiger Strom für die Mieter - produziert auf dem eigenen Hausdach. Dass Mieterstrom nicht nur funktioniert, sondern auch merkliche Vorteile für alle Beteiligten mit sich bringt, rückt in der laufenden Diskussion stark in den Hintergrund. Dabei ist Mieterstrom aus Photovoltaik ein Weg, dem Klimawandel entgegenzuwirken, der bereits heute unkompliziert genommen werden kann. Dienstleister unterstützen Immobilienbesitzer bei der Umsetzung von Projekten bis die Politik soweit ist und praktikable steuerliche und organisatorische Rahmenbedingungen geschaffen hat.

Politiker, Kunden und nicht zuletzt die Anbieter selbst kannten zuletzt in der Öffentlichkeit vor allem eine Tonalität, wenn es um Mieterstromlösungen ging: Es ist die Rede von unüberwindbaren Hürden, einer Lähmung der Politik und dass der Ausbau trotz der Mieterstromförderung weit hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Positive Entwicklungen fallen unter den Tisch

Während diese Kritik durchaus berechtigt ist, fallen in dieser Art der Diskussion die positiven Entwicklungen häufig unter den Tisch. So wird schnell vergessen, dass seit 2017 Mieterstromprojekte bereits über 960 Mal erfolgreich umgesetzt wurden. Und die monatlich aktualisierten Daten der Bundesnetzagentur zeigen eine klare Tendenz: Alleine in 2019 wurden alleine bis Oktober mehr als doppelt so viele Projekte umgesetzt wie in den beiden Jahren zuvor. "Das Mieterstrommodell wird in Deutschland erst vergleichsweise kurz gefördert und ist mit gewissen Hürden für Immobilienbesitzer verbunden, die Strom in Eigenregie an ihre Mieter verkaufen wollen. Dennoch steigt die Nachfrage nach solaren Mieterstromprojekten spürbar an", erklärt Daniel Fürstenwerth, Geschäftsführer bei SOLARIMO. "In der Praxis erleben wir, dass unser Service sowohl von Eigentümern, als auch von Mietern gerne angenommen wird". Vorreiter bei der Leistung aus Mieterstrom sind die Flächenländer Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die größten prozentualen Zuwächse verzeichnen allerdings die Ostdeutschen Bundesländer, wie beispielsweise Sachsen-Anhalt. Hier liegt noch ein großes Potenzial, da die Dächer hier häufig besonders gut für die Installation von PV-Anlagen geeignet sind.

Insgesamt bergen die Dachflächen von Mietshäusern ein enormes Potenzial für den Ausbau von Photovoltaikanlagen. Hier können noch 7980 ha an Fläche mit Photovoltaikanlagen bebaut werden. Das sind fast 20.000 Fußballfelder. Diese entspricht einer Leistung von 5.700.000 kW mit dem man etwa 3,8 Millionen Haushalte mit solarem Mieterstrom versorgen kann. Dabei würden etwa 2.300.000 tCO2/a CO2 in Deutschland eingespart werden, dies entspricht über 180.000.000 Buchen.

Es führt kein Weg an der Politik vorbei

Im Rahmen der Umsetzung des Klimapakets der Bundesregierung kommt gerade neue Bewegung in die Thematik, allerdings bleiben die Ergebnisse aktuell noch deutlich hinter den Ambitionen und Forderungen zurück. Klar ist, dass es wesentlich einfacher sein könnte Mieterstromprojekte zu realisieren. Auch wenn Mieterstrom schon jetzt problemlos umsetzbar ist, wünschen sich Interessenten mehr Flexibilität und weniger Komplexität.

In dem wissenschaftlichen Bericht zum Status Quo des Mieterstromgesetzes wurden die Erfahrungen aus der Praxis analysiert und konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen abgeleitet. Zum einen sollen die Mieter beim Strompreis die gleichen Privilegien bei Eigenverbrauch von Sonnenstrom erhalten, die auch Besitzer von privaten Häusern haben. Dazu müsste die Förderhöhe angepasst werden. Zum anderen ist mehr Flexibilität in der Kooperation mit Dienstleistern nötig. Mit dem sogenannten "Lieferkettenmodell" wäre es endlich möglich, dass der Vermieter die Solaranlage selber betreibt, ohne aber selber zum Stromversorger zu werden. Die Umsetzung dieser kleinen aber wichtigen Anpassungen ist politisch unstrittig, die einzige Frage ist hierbei der Zeitpunkt der Umsetzung, welche alleine von der Prioritätensetzung der Regierung abhängt.

Von der Kritik ins Tun kommen

"Prinzipiell ist es erfreulich, dass der Mieterstrombericht so streng mit den bisherigen Mankos ins Gericht geht", erklärt SOLARIMO Geschäftsführer Daniel Fürstenwerth. "Jetzt zählt es, die präsentierten Lösungsansätze auch, wie von der Politik schon angekündigt, zeitnah umzusetzen. Unter den richtigen Voraussetzungen ist Mieterstrom eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, eine sozial gerechte Energiewende umzusetzen". Bis es soweit ist, bieten Dienstleister wie SOLARIMO Lösungen für Genossenschaften, Wohnungseigentümer und Projektentwickler von Quartieren. Solare Mieterstromangebote sind bei Neubauten und auch bei besonder vorteilhaften Bestandsgebäuden auch heute schon realisierbar. Die Dienstleister übernehmen alle Umsetzungsmaßnahmen - von Planung über Wartung und Betrieb der Anlage bis hin zum Verkauf des Solarstroms. Dabei entstehen keine Kosten für die Immobilienbesitzer und jegliche Aufwendungen werden von den Auftraggebern ferngehalten. "Die Vision von SOLARIMO ist es, die Welt nachhaltiger zu machen. Dafür helfen wir Gebäudeeigentümern, ihre ungenutzten Dachflächen mit Solaranlagen zu belegen", so Daniel Fürstenwerth. "Die Mieter profitieren von sauberem und dezentralen Strom vom eigenen Dach. Sie tun etwas fürs Klima und sparen zudem noch Kosten, denn solarer Mieterstrom ist gesetzlich garantiert mindestens 10% günstiger als der Grundversorger".

Über die Solarimo GmbH:

SOLARIMO ist ein führender Anbieter von Mieterstromprojekten in ganz Deutschland. Die Vision von SOLARIMO ist es, die Welt nachhaltiger zu machen. Dafür werden ungenutzte Dachflächen mit Solaranlagen belegt. SOLARIMO wurde im Februar 2018 mit Sitz in Berlin gegründet und beschäftigt 35 Mitarbeiter in vollem Einsatz für die Solarenergie