Randstad Deutschland GmbH & Co. KG

Die deutsche Wirtschaft ist Rekordpessimist bei der Digitalisierung
Studie untersucht Trends in der Arbeitswelt 2018

Im internationalen Vergleich ist Deutschland nach Japan das Land mit der höchsten Skepsis gegenüber der Digitalisierung. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13588 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Randstad Deutschland GmbH & Co. KG"
Im internationalen Vergleich ist Deutschland nach Japan das Land mit der höchsten Skepsis gegenüber der Digitalisierung. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13588 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Randstad Deutschland GmbH & Co. KG"

Eschborn (ots) - Die Digitalisierung kommt - aber ist die deutsche Wirtschaft auch bereit dafür? In einer aktuellen Studie von Randstad Sourceright berichten nur 33% der befragten Führungskräfte, dass Schlüsselthemen wie Automatisierung oder künstliche Intelligenz einen positiven Effekt auf ihre Geschäftstätigkeit haben. Im internationalen Vergleich ist Deutschland damit nach Japan das Land mit der höchsten Skepsis gegenüber der Digitalisierung.

"In Deutschland verbinden sich mit dem digitalen Wandel auch in vielen Führungsetagen immer noch mehr Ängste als Hoffnungen", so Lars Hewel, Group Director Business Innovation bei Randstad. Dieser Pessimismus hat deutliche Folgen: "Die Studienergebnisse zeigen, dass 58% der befragten Führungskräfte zwar die steigende Bedeutung von Digitalthemen durchaus wahrnehmen, aber die Investitionsbereitschaft in digitale Technologien im internationalen Vergleich niedrig bleibt."

Weltweit registriert die Befragung nur in der konservativ eingestellten japanischen Wirtschaft eine höhere Skepsis gegenüber der Digitalisierung. Dort beurteilt nur eine von fünf Führungskräften KI und Automatisierung positiv. In anderen Industrieländern sind die Befragten deutlich optimistischer: Im Nachbarland Frankreich sehen 54% positive Effekte, in den Vereinigten Staaten sind es 64%. Im Schwellenland China hingegen wird die Digitalisierung mit 82% beinahe durchweg positiv beurteilt.

"Wenn die Führungskräfte die Digitalisierung derart pessimistisch beurteilen, senden sie ein fatales Signal ins Unternehmen hinein. So kann in der Belegschaft natürlich kein Optimismus für den digitalen Wandel entstehen. Junge, motivierte Arbeitnehmer, die Zukunftsthemen mutig anpacken möchten, werden so an den Rand gedrängt - oder entscheiden sich unter Umständen, Deutschland zu verlassen und dorthin zu gehen, wo ihr Innovationsgeist auf fruchtbaren Boden fällt", bilanziert Lars Hewel von Randstad Deutschland.

Über die Studie

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus einer quartalsweisen Befragung von Randstad Sourceright. An der Online-Umfrage nehmen 800 Personalleiter und Führungskräfte aus weltweit 17 Ländern teil. Zum kostenlosen Download der Studie gelangen Sie hier: https://www.randstadsourceright.com/talent-trends

Über Randstad Gruppe Deutschland

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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