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Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

60 Jahre Mauerbau: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an den 13. August 1961

Der 13. August 1961 markierte nicht nur die Teilung der Millionenstadt Berlin durch eine scharf bewachte Grenze, sondern auch die Schließung des letzten Schlupflochs für die DDR-Bürger in den Westen.

Zum 60. Jahrestag des Mauerbaus erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur daran, dass über Nacht Millionen Menschen nicht nur ihr Recht auf Freizügigkeit verloren: „Die Berliner Mauer ist das Symbol der kommunistischen Diktatur in Deutschland schlechthin. Ohne die hermetisch abgeriegelte Grenze zum Westen hätte die DDR nicht existieren können. Dafür machten die Regierenden am 13. August 1961 die Menschen zu Gefangenen im eigenen Land. Wer ab diesem Tag seine Freiheit suchte, musste nicht nur alles zurücklassen, sondern auch das eigene Leben riskieren. Hunderten wurde das Grenzregime bis 1989 zum Verhängnis“, erklärte die Direktorin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Die bittere Realität der deutschen Teilung könne von den Nachgeborenen heute nur noch schwer nachvollzogen werden. „Es lohnt jede Anstrengung in der Bildungsarbeit, die Realität des SED-Grenzregimes zu vermitteln, gerade weil sich die Essenz der kommunistischen Diktatur in Stasi, Mauer und Stacheldraht offenbart“, sagte Kaminsky.

Mit mehreren Veranstaltungen trägt die Bundesstiftung Aufarbeitung um den 60. Jahrestag dazu bei, die Erinnerung an die historischen Ereignisse und ihre Folgen wachzuhalten. Am 10. August, 19:30 Uhr hat der Dokumentarfilm „Mielke und die Mauer“ auf dem Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale in der Normannenstraße Premiere. Der von der Bundesstiftung Aufarbeitung geförderte Film beleuchtet die Rolle der Staatssicherheit im Grenzregime der DDR und zeigt, wie sich die Macht von Mielkes Ministerium durch den Mauerbau vergrößerte.

Am 13. August um 15 und 16 Uhr finden in Kooperation mit und in der Gedenkstätte Berliner Mauer Zeitzeugengespräche unter dem Titel „60 Jahre Mauerbau – Eine Mauer quer durchs Leben“ statt. Menschen mit unterschiedlichen biografischen Hintergründen berichten dabei über ihr Leben in der geteilten Stadt.

Diese und weitere Veranstaltungen zum 60. Jahrestag des Mauerbaus im gesamten Bundesgebiet finden sich im Online-Veranstaltungskalender der Bundesstiftung Aufarbeitung: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/60jahremauer

Überdies bieten wir Ihnen mit unserem Dossier zum Mauerbau vor 60 Jahren einen fundierten historischen Abriss der Ereignisse rund um den 13. August 1961 sowie vielfältige Materialien zur vertieften Beschäftigung mit der deutschen Teilung.

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/dossiers/mauerbau-am-13-august-1961

Weitere Informationen erhalten Sie von
Tilman Günther | Fon: 030 31 98 95 225 | E-Mail: t.guenther@bundesstiftung-aufarbeitung.de
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