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07.08.2019 – 09:01

Craftnote

Schlimme Fehler beim Bauen und wie man sie vermeidet

Schlimme Fehler beim Bauen und wie man sie vermeidet
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Gleb Christoffel, Erfinder der Bau-App Craftnote, erklärt die schlimmsten Fehler beim Bauen und gibt Tipps, wie man sie vermeidet.

Der Bauboom hat auch unschöne Seiten. Viel Zeitdruck und schlechte Koordination auf den Baustellen verderben vielen Bauherren den Spaß am neuen Eigenheim. Gemäß einer Bauschadensstudie des Bauherren-Schutzbund e.V. stiegen die durchschnittlichen Baukostenschäden pro Fall von 49.000 Euro im Jahre 2006 auf 83.000 Euro im Jahr 2015. Dass Mängel auftreten, ist kaum zu vermeiden, die daraus folgenden Streitigkeiten jedoch schon.

Gleb Christoffel, Erfinder der Bau-App -> Craftnote: "Die meisten Handwerker sind ehrlich und halten sich an Absprachen. Doch die Zusammenarbeit mit unerfahrenen Bauherren wird oft durch Missverständnisse getrübt und mancher Streit landet vor Gericht. Wir helfen, die Zusammenarbeit mit Handwerkern so zu gestalten, dass das Abenteuer Bau glücklich endet."

Craftnote-Gründer Christoffel nennt die schlimmsten Fehler beim Bauen und erklärt, wie man unnötigen Streit verhindert.

Die schlimmsten Fehler beim Bauen und wie man sie vermeidet:

1. Problem: Details im Bauvertrag und für Laien unbekannte Begriffe führen zu 
   Missverständnissen, Streit auf der Baustelle und Mehrkosten. Beispiel 1: 
   Bauseits = Bauherr liefert Material selbst. Viele verstehen aber, dass es auf
   die Baustelle geliefert wird. Beispiel 2: Schlüsselfertig = Begriff 
   suggeriert 100%ige Fertigstellung, egal was passiert. Tatsächlich wird jedoch
   nur das gemacht was vertraglich vereinbart ist. Lösung: Sämtliche Details 
   müssen im Bauvertrag geregelt sein. Dafür empfiehlt sich die Unterstützung 
   eines Fachanwalts für Baurecht, der in der Regel wenige Hundert Euro kostet 
   und dabei hilft, Zehntausende Euro Zusatzkosten zu vermeiden.
2. Problem: Der Bauherr ändert plötzlich seine Meinung zu Details und äußert 
   Sonderwünsche. Das ist verständlich, aber für Handwerker nervig, denn ihre 
   Arbeit gerät durcheinander. Später kann sich der Bauherr nicht mehr genau 
   erinnern, was er wollte und verweigert die Bezahlung. Lösung: Jeder 
   Bauschritt muss dokumentiert und Nachweise über kurzfristige Änderungen 
   erstellt werden. Was wurde wo verbaut? Nachdem gemauert und verputzt wurde, 
   ist der Beweis nicht mehr zu erbringen, außer man reißt alles wieder auf. Die
   Baustellen-App Craftnote hilft allen Beteiligten, den Überblick zu behalten, 
   auch lange nach dem Bauende. Wer Jahre später sein Haus verkaufen will, 
   profitiert ebenso, denn er kann dem Käufer nützliche Informationen 
   weitergeben.
3. Problem: Der Zeitplan gerät durcheinander, weil Material unpünktlich 
   geliefert wird oder dem Handwerker ein Notfall dazwischen kommt. 
   Folgearbeiten können nicht ausgeführt werden und der Bauzeitenplan gerät ins 
   Stocken. Trotzdem fallen zusätzliche Arbeitskosten an. Lösung: Eine 
   Vertragsstrafe bei Verzögerungen. Das klingt hässlich, ist aber unter Profis 
   nicht unüblich und hilft oft, unangenehme Überraschungen zu vermeiden. 
   Meistens wird diese Vereinbarung gar nicht gebraucht, aber es ist besser eine
   Wahl zu haben.
4. Problem: Rechnung ist bezahlt, plötzlich entdeckt man Mängel bei der 
   Ausführung. Lösung: Fehler sind auf einer komplexen Baustelle unvermeidbar 
   und passieren in der Zusammenarbeit mit den besten Handwerkern. Ein 
   Sicherheitseinbehalt in Höhe von 5% der Rechnungssumme ist ein fairer 
   Kompromiss, der von den meisten Auftragnehmern akzeptiert wird.
5. Problem: Bauunternehmen geht pleite, bereits bezahltes Geld ist weg. Das ist
   der Albtraum jedes Bauherren. Lösung: Die Gewährleistungsbürgschaft einer 
   Bank oder Versicherung, die § 17 VOB/B entsprechen muss, schafft Sicherheit 
   und gibt ruhigen Schlaf.  

Die Baustellen-App Craftnote ist für kleine und mittelgroße Handwerksbetriebe und Bauherren geeignet. Mit dem Ziel, allen Beteiligten im Büro, auf der Baustelle oder in der Werkstatt jederzeit den gleichen Informationsstand zu geben. Der Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Dokumentation und einheitlichen Kommunikation für moderne Handwerker-Teams und ihre Bauherren. Die App läuft auf Smartphone, Tablet und PC. Die kostenfreie Registration ist per E-Mail-Adresse auf -> www.craftnote.de möglich.

Craftnote-Gründer Gleb Christoffel arbeitete nach dem Studium als Projektentwickler und Gebäudesanierer, sammelte als Bauleiter viel Erfahrung und landete oft wegen Streitigkeiten vor Gericht. Weil er lernte, dass die meisten Konflikte mit Handwerkern aus Missverständnissen in der Kommunikation entstehen, entwickelte Christoffel 2017 die App Craftnote, die im März 2018 erstmals im Appstore verfügbar war. Craftnote wächst und hat derzeit rund 47.000 registrierte Nutzer. Gleb Christoffel (Jahrgang 1985) wanderte als 14-Jähriger mit seinen Eltern aus der Ukraine nach Deutschland ein und studierte BWL in Trier.

Geb Christofel, myCraftnote Digital GmbH, Klaus-Fischer-Str. 1, 72178
Waldachtal; E-Mail: presse@craftnote.de, Tel.: 0711 21952061