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05.11.2020 – 12:04

AOK Rheinland/Hamburg

Nutri-Score ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Nutri-Score ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

AOK Rheinland/Hamburg befürwortet EU-weit verbindliche Lebensmittelkennzeichnung

Düsseldorf/Hamburg, 05.11.2020 - Ab November wird in Deutschland mit dem Nutri-Score ein freiwilliges Logo eingeführt, das die Inhaltsstoffe in Lebensmitteln in übersichtlicher Form aufschlüsselt. Der Nutri-Score ist ein Farbsystem, mit dem sich die Zusammensetzung von Lebensmitteln in fünf Stufen bewerten lässt. So sollen sich Verbraucher transparenter als bisher darüber informieren können, woraus verarbeitete Lebensmittel bestehen, und sie besser miteinander vergleichen können. Das Logo ergänzt die bisherigen Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen.

"Der Nutri-Score ist ein richtiger und wichtiger Schritt. Er ist eine wirkungsvolle Maßnahme, um Verbraucher dabei zu unterstützen, gesunde Nahrungsmittel einfacher zu erkennen und sich bewusst für diese zu entscheiden", sagt Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. "Gleichwohl ist eine EU-weite verbindliche Regelung wünschenswert, damit Hersteller ihre Rezepturen anpassen und den Weg zu einer gesünderen Ernährung erleichtern."

Aktuell fehlt eine solche Lösung - mit der Folge, dass eine für Lebensmittelhersteller verpflichtende nationale Anwendung rechtlich nicht erlaubt und die Nutzung des Nutri-Score freiwillig für die Lebensmittelhersteller ist. "Es wäre begrüßenswert, wenn sich Deutschland in seiner aktuell laufenden Ratspräsidentschaft dafür einsetzt, dass die Nährwertkennzeichnung auf EU-Ebene eingeführt wird", fordert Rolf Buchwitz.

Übergewicht und Adipositas sind heute großes Gesundheitsproblem

Ungesunde Ernährung kann zu Übergewicht und Adipositas führen, diese sind zu einem der drängendsten Gesundheitsprobleme in Deutschland geworden. Fehlernährung hat enorme gesamtgesellschaftliche Folgen: Allein die mit Übergewicht und Adipositas im Zusammenhang stehenden Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen - neben dem Leid der Betroffenen - in den Sozialversicherungssystemen jährlich hohe Kosten für Behandlung, Krankengeld und Frührenten.

Zahlen der AOK-Rheinland/Hamburg von 2018 zeigen, dass der Anteil unter ihren Versicherten, die an ärztlich behandelter Adipositas leiden, regional wie folgt verteilt ist: So sind etwa im Kreis Aachen 15,5 Prozent der Versicherten der AOK Rheinland/Hamburg adipös, in Wuppertal und Remscheid sind es jeweils 15,4 Prozent. In Hamburg liegt ihr Anteil bei 13,3 Prozent, im Oberbergischen Kreis bei 11,4 Prozent. Die Zahlen sind insgesamt über die vergangenen Jahre leicht gestiegen: Von 12,4 Prozent im Jahr 2014 auf 13,4 Prozent in 2018.

Präventionsprojekte der AOK Rheinland/Hamburg

Die AOK Rheinland/Hamburg bietet zahlreiche Präventionsprojekte und -programme für unterschiedliche Zielgruppen an, zum Beispiel für Schülerinnen und Schüler. Die Angebote sollen das Bewusstsein für mehr Gesundheit und damit etwa auch für gesunde Ernährung bei Kindern und Jugendlichen wecken, fördern und damit gesünderes Verhalten in ihren Alltag integrieren. Insgesamt sollen die Angebote der AOK Rheinland/Hamburg die Lebenswelt Schule gesundheitsförderlicher gestalten. Weitere Informationen zur Gesundheitsförderung in Schulen finden Sie auf der Website der AOK Rheinland/Hamburg hier, Informationen zum Thema Gesundheitskompetenz für Erwachsene finden sich auf dieser Seite.

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