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Diözese Rottenburg-Stuttgart

Für ein lebendiges weltumspannendes Netzwerk

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Für ein lebendiges weltumspannendes Netzwerk

Eric Thouet neu im Vorstand des Internationalen Diakonatszentrums / Mitglieder wählen bei Studientagung

Rottenburg a. N. /Houston. Erik Thouet, Bischöflicher Beauftragter für die Ausbildung zum Ständigen Diakonat in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, wurde erstmals in den Vorstand des 1965 gegründeten Internationalen Diakonatszentrums (IDZ) mit Sitz in Rottenburg gewählt. Gemeinsam mit Gilbert de Lima aus Mumbai (Indien) ist er nun auch Vizepräsident des IDZ.

Der fünffache Familienvater Thouet empfing vor 18 Jahren die Weihe zum Diakon. Als Verantwortlicher für die Ausbildung der Diakone in der Diözese Rottenburg-Stuttgart berichtet er von 13 Männern, die dort dieses Jahr ihre Ausbildung begonnen haben. „Dem IDZ bin ich seit vielen Jahren sehr verbunden“, stellt er fest. „Von 2009 bis 2012 als Geschäftsführer, von 2017 bis 2021 als Delegierter. Gerne möchte ich meine vielfältigen Erfahrungen im In- und Ausland weiter einbringen und dazu beitragen, dass das IDZ als ein lebendiges, weltumspannendes Netzwerk weiterwächst. Mit internationalen Studienkonferenzen, mit der Förderung des Diakonats in vielen Regionen der Welt, mit der Entwicklung von Ausbildungskonzepten“, sagt Thouet. Das IDZ solle ein Ort der theologischen Reflexion, des Austauschs und der Freundschaft sein.

Zu weiteren Vorständen wählten die Mitglieder neben Thouet noch Pfarrer Gilbert de Lima (Erzdiözese Bombay/Mumbai, Indien) sowie Marie-Françoise Maincent-Hanquez (Erzdiözese Lille, Frankreich) als Vertreterin der Ehefrauen der Diakone. Neu zu Delegierten gewählt wurden Miguel Angel Herrera Parra (Chile), José Gabriel Mesa Angulo (Kolumbien) und der bisherige Vize-Präsident Mark Woods (England).

Als Delegierte bestätigt wurden Martin Brunner-Artho (Schweiz), Alberto Magno Cavalho de Melo (Brasilien), Edwin Ng (China), Terttu Pohjolainen (Finnland) und Benas Ulevičius (Litauen).

IDZ-Präsident Gerald DuPont, Diakon aus Galveston-Houston (Texas/USA), wurde im Amt bestätigt. DuPont ist zugleich langjähriger Vorsitzender des US-Diakonenverbands und hat in dieser Funktion, weltweit einmalig, einen Sitz in der US-amerikanischen Bischofskonferenz. Geschäftsführer des IDZ bleibt Diakon Jörg Stein aus Rottenburg.

Gewählt wurde im Rahmen der Studientagung „Die Zukunft des Diakonats in einer sich wandelnden Welt“. Diese hätte in Barcelona stattfinden sollen, wurde aufgrund der Covid-19-Pandemie dann aber als reine Online-Veranstaltung abgehalten. Für das IDZ war dies eine Premiere. Über vier Tage wurden Referate gehört und in dreisprachigen Chatrooms diskutiert.

Zum IDZ: Das Internationalen Diakonatszentrums (IDZ) wurde 1965 mit Sitz in Freiburg gegründet und siedelte 1992 in die Diözese Rottenburg-Stuttgart über. Das seitdem in Rottenburg beheimatete IDZ versteht sich als Ort, an dem die Idee des Diakonats und des diakonischen Diensts auf weltkirchlicher Ebene gefördert wird. Das Zentrum sammelt Erfahrungen, Überlegungen und Initiativen mit dem Diakonat in aller Welt, macht diese zugänglich und bietet allen am Diakonat Interessierten seine Dienste an. Zudem veröffentlicht das IDZ die Zeitschrift „Diaconia Christi“, in der die Lebenswirklichkeit und der Arbeitsalltag von Diakonen weltweit geschildert werden. So fördert das IDZ weltweit das Amt des Diakons in einer Kirche mit diakonischem Angesicht und versteht sich als ein Zusammenschluss von Bischöfen, Priestern, Diakonen, Theologen und Laien. Schirmherr des IDZ ist Bischof Gebhard Fürst.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart umfasst mit ihren 1020 Kirchengemeinden und 1,8 Millionen Mitgliedern den württembergischen Landesteil Baden-Württembergs, und ist bundesweit die viertgrößte Diözese. Seit dem Jahr 2000 steht ihr Dr. Gebhard Fürst als Bischof vor. Unter ihrem Dach leisten 24.000 Haupt- und 170.000 Ehrenamtliche ihren Dienst für die Menschen und legen so Zeugnis ab vom lebendigen Gott. Auf dem Gebiet der Diözese stehen rund 890 Kindergärten in katholischer Trägerschaft und bieten rund 46.600 Kindern eine Betreuung; 98 katholische Schulen werden von 25.500 Schülern besucht, und in 980  karitativen Einrichtungen finden rund 495.000 Menschen eine Betreuung. Im Rahmen des weltkirchlichen Engagements gibt es Partnerschaften mit Diözesen in über 80 Ländern weltweit. Aktuelles sowie Hintergründe bietet die Homepage  www.drs.de 
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