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Diözese Rottenburg-Stuttgart

Diözese leistet 1,5 Millionen Euro Corona-Nothilfe

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Diözese leistet 1,5 Millionen Euro Corona-Nothilfe

Geld fließt an Initiativen weltweit / Allein im derzeit von einer zweiten Welle extrem hart betroffenen Indien existieren mehr als 20 Hilfsprojekte

Rottenburg. Mit über 1,5 Millionen Euro Corona-Nothilfe engagiert sich die Diözese Rottenburg-Stuttgart seit März 2020 für Menschen in Indien und weltweit. Seit Beginn der Pandemie hat die Hauptabteilung Weltkirche so allein auf dem indischen Subkontinent, der zurzeit besonders hart von der Pandemie betroffen ist, mehr als 20 Projekte unterstützt, wodurch Tausenden von Familien geholfen werden konnte. Die Hilfen erfolgen dabei stets unabhängig von der Religionszugehörigkeit der Betroffenen. Dr. Heinz Stäps, Leiter der Hauptabteilung „Weltkirche“, sagt: „Wir stehen solidarisch an der Seite unserer weltweiten Partner, die von den Folgen der Pandemie viel härter getroffen werden als wir. Wir versuchen, den Menschen in Not zu helfen, indem wir unseren Partnern ermöglichen, ihre Ideen umzusetzen und ihre Nothilfemaßnahme zum Wohl der Ärmsten umzusetzen.“

Vor Ort setzen sich viele Partnerorganisationen der Diözese nach Kräften dafür ein, schnelle aber auch längerfristige Hilfen zu gewährleisten. Von der Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen besonders hart getroffen sind Beschäftigte des informellen Sektors, Tagelöhner und Wanderarbeiter sowie deren Familien und alleinstehende, alte Menschen. Angesichts fehlender Einkommen und Preiserhöhungen von bis zu 25 Prozent auf die Grundnahrungsmittel kommt für sie zur medizinischen Krise noch die Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz hinzu. Im Vordergrund steht für die Helfer vor Ort so zunächst die Versorgung der Menschen mit Lebensmittel- und Hygienepaketen, die Einrichtung von Handwaschstationen oder die Beschaffung von Sauerstoffkonzentratoren, Stromgeneratoren und Beatmungsgeräten, um die akute Not zu lindern.

In diversen Projekten wird aber auch auf längere Sicht gearbeitet: So werden in der Erzdiözese Bombay beispielsweise in 50 dezentral gelegenen Gesundheitszentren so genannte Gesundheitslotsen und -gruppen aufgebaut. Diese sollen dabei helfen, Infektionsketten zu durchbrechen und vor Ort eine vernünftige Praxis sozialer Distanz ohne menschliche Distanzierung zu ermöglichen. Andernorts wird Menschen in Quarantäne geholfen, Teams erkunden die Pandemie-Situation in abgelegenen Dörfern ohne Zugang zu einer ärztlichen Versorgung, freiwillige Multiplikatoren klären über Ansteckungsgefahren auf und Kirchengemeinden stellen ihre Räume zur Verfügung, um Isolationszentren für an Covid-19 Erkrankte einzurichten.

Dieses Engagement der Diözese Rottenburg-Stuttgart erreicht auch Menschen in Afrika, Südamerika, Osteuropa sowie dem Nahen und Mittleren Osten. In der Türkei sowie an vielen anderen Orten steht zudem die Hilfe in Flüchtlingscamps im Mittelpunkt.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart umfasst mit ihren 1020 Kirchengemeinden und 1,8 Millionen Mitgliedern den württembergischen Landesteil Baden-Württembergs, und ist bundesweit die viertgrößte Diözese. Seit dem Jahr 2000 steht ihr Dr. Gebhard Fürst als Bischof vor. Unter ihrem Dach leisten 24.000 Haupt- und 170.000 Ehrenamtliche ihren Dienst für die Menschen und legen so Zeugnis ab vom lebendigen Gott. Auf dem Gebiet der Diözese stehen rund 890 Kindergärten in katholischer Trägerschaft und bieten rund 46.600 Kindern eine Betreuung; 98 katholische Schulen werden von 25.500 Schülern besucht, und in 980  karitativen Einrichtungen finden rund 495.000 Menschen eine Betreuung. Im Rahmen des weltkirchlichen Engagements gibt es Partnerschaften mit Diözesen in über 80 Ländern weltweit. Aktuelles sowie Hintergründe bietet die Homepage  www.drs.de 
 Postings zu allen Aspekten des vielfältigen kirchlichen Lebens in der Diözese gibt es hier:
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Anschrift: Postfach 9, 72101 Rottenburg am Neckar - Dienstgebäude: Bischof-von-Keppler-Str. 7, 72108 Rottenburg am Neckar
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