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14.04.2020 – 10:20

Baumschule Horstmann GmbH & Co. KG

Urban Gardening im Corona-Lockdown: Den Balkon in einen Obstgarten verwandeln

Urban Gardening im Corona-Lockdown: Den Balkon in einen Obstgarten verwandeln
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Im Lockdown können sich Stadtbewohner glücklich schätzen, die einen Balkon haben. Er lässt sich ganz einfach in einen entspannenden Obstgarten verwandeln. Leckere Beeren, knackige Äpfel und exotische Früchte wie Kiwis machen gute Laune. Gerade in diesen Tagen lässt sich die Zeit zu Hause clever nutzen, um das eigene Obstparadies zu erschaffen. Die Baumschule Horstmann gibt Tipps, welche Sorten sich hierfür eignen und was bei Kübelpflanzen auf dem Balkon generell zu beachten ist.

Welches Obst lässt sich auf dem Balkon anbauen?

Obstpflanzen für den Balkon müssen vor allen Dingen schlank wachsen, damit sie nicht zuviel Raum einnehmen. Säulenobst ist daher ein idealer Balkonbewohner! Beispielsweise sind viele Apfelbäume so gezüchtet, dass ihre Äste sich nicht in die Breite ausstrecken. Das gibt ihnen das säulenförmige Aussehen und macht sie zu wahren Platzwundern. Tobias Denker, Gärtnermeister der Baumschule Horstmann, legt Großstadt-Gärtnern außerdem Beeren ans Herz. "Es gibt viele Sorten von Beerenobst, die sehr gut für Kübel geeignet sind und ordentlich Früchte tragen. Für den Balkon müssen die Sträucher besonders kompakt wachsen”, rät er und fügt hinzu:

"Mein Geheimtipp für alle, die jetzt zu Hause bleiben müssen und nicht lange auf die Ernte warten wollen, ist die Honigbeere. Die Beeren sind richtig lecker und die frühe Erntezeit im Mai ist einfach genial!" Die Pflanze ist auch als Sibirische Blaubeere bekannt und die Sorte 'Blue Velvet' ist aufgrund ihrer kompakten Wuchsform ideal für den Balkon geeignet.

In diesem Jahr sind Heidelbeeren bei der Baumschule Horstmann besonders nachgefragt und auch unter ihnen gibt es viele Sorten, die sich besonders für den Balkon eignen. Die kompakte 'Hortblue Petite' ® punktet gleich mit zwei Erntezeiten pro Jahr. Auch Klassiker wie Him- und Brombeeren oder Johannisbeeren wachsen gut auf dem Balkon. Sorten wie die Rote Johannisbeere 'Rondom' oder ihre schwarze Verwandte Ribes nigrum 'Hedda' versprechen auf kleinstem Raum reiche Ernte und großen Genuss. Eine tolle Balkonbewohnerin ist die Topf-Himbeere 'Ruby Beauty' ®, da sie nicht nur leckere Beeren bildet, sondern auch optisch eine gute Figur macht.

Wer mediterranes Flair auf dem Balkon bevorzugt, für den eignen sich Zwerg-Pfirsiche oder Zwerg-Nektarinen. Beim Genuss der aromatischen Früchte kommt direkt Urlaubsstimmung auf! Ein weiterer Tipp von Gärtnermeister Denker sind Feigen, die südländische Atmosphäre nach Hause bringen. "Besonders die Feige 'Brown Turkey' eignet sich für unsere Breitengrade, denn sie ist eine der winterhärtesten Sorten", so der Obstexperte der Baumschule Horstmann. Geradezu exotisch wird der Balkon mit Kiwis, die tolle Kletterpflanzen sind und an sonnigen Standorten auch hierzulande leckere Früchte ausbilden. "Achten Sie darauf, männliche und weibliche Kiwis nebeneinander zu pflanzen, sonst bleiben die Früchte aus. Bei unseren Kiwipaketen wachsen passende Sorten gleich zusammen in einem Topf, das macht es auf dem Balkon einfacher", rät Denker weiter. Auch die Kiwi 'Issai' ist ideal für den Balkon, denn sie ist selbstfruchtend und ihre beerenarigen Früchte lassen sich ohne lästiges Schälen essen.

Welche Fehler lauern beim Anbau von Äpfeln, Beeren und Co auf dem Balkon?

Für eine gute Ernte ist es wichtig, sich entweder für selbstfruchtende Sorten zu entscheiden oder weitere Sorten mit aufzustellen, die sich als Befruchter eignen. Die Fachberatung der Baumschule Horstmann gibt dazu Auskunft und hilft bei der Auswahl.

Wichtig für ein gutes Gedeihen der Pflanzen ist ein ausreichend großer Topf oder Kübel. Für Säulenobst, Zwergstämmchen und Beerensträucher sind Gefäße mit 30 bis 50 Litern Volumen einzuplanen. Auch Balkonkästen eignen sich für verschiedene Obstpflanzen, die nicht zu viel Raum greifen. Erdbeeren sind hier eine ideale Wahl!

Wichtig bei allen Topfpflanzen ist, sie ausreichend mit Wasser zu versorgen. Gerade wenn der Balkon oder die Terrasse überdacht ist, muss man häufiger zur Gießkanne greifen. Natürliches Regenwasser erreicht die Pflanzen nicht und in den relativ kleinen Gefäßen kann die Erde nicht ausreichend viel Wasser speichern. Bei heißem Wetter ist es ratsam, morgens und abends zu gießen! Aber Achtung: Zuviel Wasser bei gleichzeitig schlechtem Abfluss schädigt die Wurzeln. Staunässe führt zu Fäule und lässt die Pflanze im schlimmsten Fall absterben. Daher ist es wichtig, durchlässige Erde zu wählen und darauf zu achten, dass genügend Abzugslöcher im Boden der Kübel und Töpfe vorhanden sind.

Für Pflanzen, die viele Früchte ausbilden sollen, ist Dünger wichtig. Hier unterscheiden sich organische von mineralischen Düngern. Die Baumschule Horstmann rät allen Obstfreunden zu organischen Düngern, die zwar langsamer wirken, aber nicht überdosiert werden können. Sie “verbrennen” die Wurzeln nicht und geben die Nährstoffe nach und nach ab. Für Kübelpflanzen sind Düngesticks oder Flüssigdünger ideal. Ausreichend mit Phosphor versorgt, entwickeln die Pflanzen viele Blüten, aus denen die Früchte entstehen. Kalium verbessert nicht nur die Festigkeit der Gehölze, was wichtig ist, damit sie die schweren Früchte tragen. Was viele nicht wissen: der Nährstoff trägt auch wesentlich zur Reife und dem vollmundigen Aroma der Früchte bei! Ein kalium- und phosphorbetonter Dünger ist die beste Wahl für Obstpflanzen auf dem Balkon.

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