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22.10.2019 – 09:34

Baumschule Horstmann GmbH & Co. KG

Grabbepflanzung

Grabbepflanzung
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Im November gedenken wir am Feiertag Allerseelen und am Totensonntag den Verstorbenen. Viele nutzen diese Tage für den Friedhofsgang um an der letzten Ruhestätte innezuhalten. Jetzt rückt die Grabgestaltung wieder in den Mittelpunkt des Bewusstseins. Auf was ist bei der Auswahl der Pflanzen zu achten und welche Herausforderungen stellt der Klimawandel?

Wer über die ansprechende Gestaltung der Ruhestätte nachdenkt, dem helfen die Tipps von Gärtnern um die richtigen Pflanzen zu finden. Die Baumschule Horstmann bietet in ihrem Online Shop eine eigene Kategorie Grabbepflanzung an und berät Kunden ausführlich zu diesem Thema. Natürlich kommt es auf den Standort und die Größe des Grabes an. Aber auch allgemeingültige Dinge helfen bei der Auswahl. Die Experten der Baumschule geben Ratschläge, auf was bei der Grabgestaltung mit Pflanzen von Frühjahr bis Winter zu achten ist.

Pflegeleicht! Ist das Stichwort bei der Grabpflege. Denn nur die wenigsten haben Zeit, sich intensiv um die Ruhestätte zu kümmern. Pflanzen, die wuchern und oft zurückgeschnitten werden müssen, sind eher lästig. Kompakt sollten sie idealerweise wachsen und keine Ausläufer bilden. Ideal sind Pflanzen, die selten Wasser brauchen und ausreichend winterhart sind. Um die blütenreiche Teppich-Flammenblume (bot. Phlox subulata) muss man sich nach dem Anpflanzen eigentlich gar nicht mehr kümmern. Deshalb ist sie eine der gefragtesten Grabpflanzen der Baumschule Horstmann.

Unkraut keine Chance lassen. Auch das macht die Grabgestaltung pflegeleicht. Denn das Auszupfen von Beikräutern ist mühsam und kostet viel Zeit. Besser man schiebt dem Unkraut gleich einen Riegel vor und deckt die Grabstelle mit dichtwachsenden Bodendeckern ab. Die Baumschule Horstmann empfiehlt das Weiße Immergrün (Vinca minor). Es ist mit immergrünen Blättern zu jeder Jahreszeit schön und die weißen Blüten erscheinen von Mai bis September. Ein Dauerblüher, der eine wunderbare Atmosphäre erschafft.

Hitzekünstler für den Sommer. Ein Thema, das aktuell heiß debattiert wird, macht sich auch bei der Grabpflege bemerkbar. Der Klimawandel und einhergehende Trockenheit und extreme Hitze im Sommer fordern klassischen Grabpflanzen heraus. Kunden der Baumschule Horstmann berichteten auch in diesem Jahr, dass sie kaum mit dem Wässern hinterherkamen und viele Pflanzen trotz aller Mühen aufgeben mussten. Liegt das Grab an einer sonnigen Stelle, ist es besonders ratsam auf hitzetolerante Pflanzen zurückzugreifen. Beispielsweise lieben Sonnenröschen (Helianthum x cultorum) die Wärme und kommen bestens über längere Zeit ohne Wasser aus. So wird im Sommer der Besuch am Grab nicht zum Pflichtgang mit der Gießkanne.

Immergrüne Strukturgeber bilden die ideale Basis. Sie verschönern das Grab ganzjährig und lassen sich mit jahreszeitlich abgestimmten Pflanzen und Gestecken kombinieren. Immergrüne Gewächse wie die Eibe oder Buchsbaum sind als Einfassung Klassiker in der Grabgestaltung. Sie werden in der Baumschule Horstmann immer wieder für Ruhestätten angefragt. Mehr Abwechslung bringt ein beispielsweise ein Zwerg-Rhododendron ins Spiel. Er verdeckt mit seiner geringen Wuchshöhe den Grabstein nicht, schmückt das Grab jeden Monat mit grünen Blättern und ist zur Blütezeit ein unübersehbarer Akzent.

Saisonales Grün bezieht das Grab in den Jahresrhythmus ein. Es verdeutlicht, dass an den Verstorbenen gedacht wird und lässt die Ruhestätte ständig neu erstrahlen. Zu Beginn des Jahres bringen Frühblüher Farbe ins Spiel. Vergissmeinnicht, Narzissen und Schneeglöckchen sind schöne Stauden für das Frühjahr. Sommerliches Flair verbreiten beispielsweise Lavendel, Margeriten, Glockenblumen und andere Blütenstauden aus dem Sortiment der Baumschule Horstmann. Im Herbst zieren Erika und andere Heidekräuter das Grab. Auch spätblühende Astern sind jetzt ein letzter farbenfroher Gruß. Niedrige Ziergräser faszinieren auch noch im Winter. Wenn sich Raureif an ihren Halmen zeigt oder pudriger Schnee sie bedeckt, sind sie ein besinnlicher Anblick. Zu dieser Jahreszeit kommt auch der Fruchtschmuck beispielsweise der Roten Teppichbeere wunderbar zur Geltung. Und faszinierend wirken die Blüten der Christrose, die sich teilweise schon im Dezember oder erst im Januar und Februar zeigen.

Individualität Ausdruck verleihen. Es muss nicht immer Cotoneaster sein! Zugegeben, die Teppichmispel ist nicht ohne Grund ein Klassiker der Grabgestaltung. Sie ist pflegeleicht, immergrün und anspruchslos. Doch wer Wert auf Individualität legt, der greift zu anderen Pflanzen für die Verschönerung der Ruhestätte. Unter den immergrünen Gehölzen ist das Schattenglöckchen (Pieris japonica) ein wunderschönes Element um Blattschmuck und eine dezente Blüte auf das Grab zu bringen. Die Traubenheide (Leucothoe) setzt mit bunten Blättern Akzente und wird unter den Kunden der Baumschule Horstmann stetig beliebter. Seltener auf Gräbern zu sehen sind auch die blütenreichen Azaleen. Sie wachsen absolut formschön und eignen sich wunderbar, um streng gestaltete Ruhestätten zu komplettieren. Auch verschiedene Ziergräser sind ein schöner Grabschmuck, der nicht häufig anzutreffen ist. Dabei sind gerade sie besonders pflegeleicht.

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Pressekontakt:
Nicole Davila / Public Relations / Telefon: +49 (0) 4892 / 8993-284
nicole.davila@liebt-pflanzen.de / www.baumschule-horstmann.de
Baumschule Horstmann GmbH & Co. KG / Schäferkoppel 3 / 25560 Schenefeld