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03.09.2019 – 11:12

Baumschule Horstmann GmbH & Co. KG

Rhododendron - der Hummel-Magnet!

Rhododendron - der Hummel-Magnet!
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Die beste Pflanzzeit für Rhododendron liegt im Herbst. Ein guter Augenblick, um sich mit weniger bekannten Seiten des beliebtesten Zierstrauchs in deutschen Gärten zu beschäftigen. Denn das Image, nicht in einen insektenfreundlichen Garten zu passen, ist völlig falsch. Was viele nicht wissen: Der Blütenstrauch zieht besonders Hummeln magisch an!

Und Hummeln werden in der aktuellen Diskussion um bienenfreundliche Gärten oft vergessen. Dabei sind sie als Bestäuberinsekten von extrem großer Bedeutung. Im Gegensatz zu Bienen, fliegen Hummeln die Blüten bei niedrigeren Temperaturen und auch bei schlechtem Wetter an. Für viele Obstbäume die letzte Rettung in einem verregneten Frühling!

Nur heimische Pflanzen sind wertvoll für Insekten? Weit gefehlt! Viele der fremdländischen Gewächse bieten fleißigen Bienen und den hübschen Schmetterlingen reichlich Nahrung. Und viele sind gar keine echten Exoten mehr. So ist auch der Rhododendron spätestens seit Mitte des letzten Jahrhunderts nicht mehr aus den Gärten Deutschlands wegzudenken! Trotzdem stoßen Pflanzen, die nicht als heimisch gelten, vielfach auf Skepsis und werden als ökologisch nutzlos abgetan. "Besonders den Rhododendron trifft dies völlig zu Unrecht. Er ist ein wahrer Hummel-Magnet und stellt den plüschigen Insekten Nahrung bereit", so der Rhododendron-Experte der Baumschule Horstmann, Tobias Denker. "Und was vielen Hobbygärtnern nicht bekannt ist: Es gibt ja durchaus auch heimische Rhododendren, beispielsweise die Arten hirsutum und ferrugineum. Nicht umsonst tragen sie den Beinamen 'Alpenrose'. Auch der Rhododendron ponticum stammt aus Europa."

Heimische und exotische Rhododendren bieten den Hummeln Nahrung

Legt der Pflanzenfreund Wert auf Blüten, die Insekten Nahrung bieten, ist er mit einem der heimischen Rhododendren gut beraten. Aber auch den exotischeren Vertretern dieser Gattung statten vor allen Dingen Hummeln gerne einen Besuch ab. Diese Ziersträucher sind überaus reichblühend. Und die unglaubliche Vielzahl ihrer Blüten bietet den Hummeln einiges! Sie finden hier Nektar und Pollen und von beidem ernähren sich die Insekten. Die Blüten vieler Rhododendren sind trompetenförmig oder röhrenartig geformt, aber weit genug, dass die niedlichen Insekten hinein schlüpfen können. Ein drolliges Bild, wenn nur noch der Hinterteil der Hummeln an den Blüten zu sehen ist. Nicht ohne Grund heißen sie im Norden Deutschlands 'Plüschmors'! Der Rüssel der Hummel ist in der Regel länger als der der Biene. Und so profitieren sie von Nektar und Pollen, der tief im Blütenschlund verborgen ist. Daher werden die meisten Sorten des Rhododendrons nicht von Bienen angeflogen, aber zeigen sich von Hummeln umschwärmt!

Rhododendron als Lückenfüller im Hummel-Büfett

Mit verschiedenen Arten von Rhododendron und den unterschiedlichen Sorten gelingt es, ein reichhaltiges Büffet für die Hummeln bereit zu stellen. Die Sträucher blühen zu unterschiedlichsten Zeiten und eignen sich als 'Lückenfüller' im Nahrungsangebot. Wenn viele Stauden entweder noch nicht blühen oder bereits verblüht sind, bieten die Rhododendren den Hummeln ihren Nektar und Pollen an. "Beim Rhododendron lässt sich die Blütezeit ziemlich klar definieren. Deshalb sprechen wir Gärtner bei diesen Pflanzen von 'Blütentagen'. Einige Sorten blühen bereits im Februar, andere noch im September. Die meisten im Mai und Juni", so Gärtnermeister Denker. Im Online-Shop der Baumschule Horstmann lässt sich zielgenau nach der Blütezeit der verschiedenen Sorten filtern. Und nutzt der Hobbygärtner das Suchfeld des Shops, um nach 'Hummeln' zu suchen, werden ihm Rhododendren angezeigt, die sich als Teil eines insektenfreundlichen Gartens einsetzen lassen. Ein intensiver Blütentraum, der das Auge anspricht und einen guten Beitrag zum Erhalt der Hummeln leistet! Das geschäftige Treiben der Insekten rund um den Zierstrauch spricht für sich.

Und beim Tanz der Hummeln um die bunten Blüten des Rhododendrons wird schnell klar, dass an dem vermeintlichen Hummel-Paradoxon nichts dran ist. Angeblich widerspricht die Aerodynamik, dass die Hummel fliegen kann. Denn die Flügelfläche sei im Verhältnis zu ihrem Gewicht zu klein. Allerdings erzeugen die behaarten Flugobjekte mit ihrem extrem schnellen und kreisförmigen Flügelschlag einen Luftwirbel, der einem Tornado gleicht und die Hummeln in die Luft befördert. So trotzt der kleine 'Plüschmors' den Naturgesetzen und fliegt mit lautem Brummen von einer Blüte des Rhododendrons zur nächsten.

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