Alle Meldungen
Abonnieren
Abonnieren Sie alle Meldungen von Centrient Pharmaceuticals

19.06.2019 – 04:50

Centrient Pharmaceuticals

Centrient Pharmaceuticals: Globale Chance zur Bekämpfung von Antibiotika-Produktionsabfällen

Rotterdam, Niederlande (ots/PRNewswire)

Während sich die Staats- und Regierungschefs zur Internationalen Ministerkonferenz über Antibiotikaresistenz (AMR) treffen, fordern Experten und Hersteller einen "One Health"-Ansatz für AMR und die Anerkennung der Auswirkungen der Antibiotika-Produktion auf die Umwelt.

"Da bekannt ist, dass zwei Drittel der Flüsse der Welt mittlerweile eine unsichere Antibiotika-Konzentration aufweisen, sollten die Diskussionen zu AMR dieses Problem angehen. Neben der Antibiotika- und Infektionskontrolle müssen auch die Emissionen in unsere Flüsse reguliert werden. Viele der resistenten Gene, die wir in menschlichen Krankheitserregern sehen, stammen von Umweltbakterien, was daraus schließen lässt, dass die Umweltverschmutzung die Entwicklung von Resistenzen vorantreibt und AMR beschleunigt, was vermeidbar wäre", so Williame Gaze, Professor für mikrobielle Ökologie der University of Exeter.

Centrient Pharmaceuticals, ein globaler Hersteller von Antibiotika mit Sitz in den Niederlanden, heißt Regierungsvertreter des Ministertreffens heute in seiner Anlage für nachhaltige Produktion willkommen und hofft, dass das Treffen zu einer nachhaltigeren Herstellung von Antibiotika führen wird.

"Wir möchten den Regierungsvertretern deutlich machen, dass eine nachhaltige Produktion erreichbar ist und als eines der drei Prinzipien im Kampf gegen AMR anerkannt werden muss", kommentierte Karl Rotthier, CEO von Centrient Pharmaceuticals.

Die drei Prinzipien im Kampf gegen AMR:

1. Antibiotika nur bei Bedarf und genau nach Rezept (Patient) 
   einnehmen 
2. Antibiotika nachhaltig durch Orientierung an Emissionszielen 
   (Hersteller) produzieren 
3. Antibiotika nur von verantwortungsbewussten Quellen beziehen, um 
   eine saubere Lieferkette (Beschaffer) zu gewährleisten  

Bei der Produktion von Antibiotika fällt Abwasser an, das bei Nichtbehandlung dazu führt, dass Restantibiotika in die Umwelt gelangen. Dies ermöglicht es Bakterien, resistent zu werden, verschärft das AMR-Problem und beschleunigt die Reduzierung des Nutzwertes des Medikaments, doch derzeit steht eine nachhaltige Produktion im Global AMR-Aktionsplan der WHO nicht im Vordergrund.

Untersuchungen, die im vergangenen Monat veröffentlicht wurden, zeigten, dass 711 Flüsse und Wasserstraßen in 72 Ländern auf der ganzen Welt 65% Antibiotika enthielten. Die Antibiotika-Konzentrationen variieren sehr stark, zwischen dem Vierfachen der sicheren Werte in der Donau in Österreich und dem 300-fachen in Bangladesch.

Die Access to Medicine Foundation gab kürzlich bekannt, dass 15 der größten Pharmahersteller zwar eine Strategie für das Umweltschutz-Risikomanagement verfolgen, jedoch haben davon nur 8 Unternehmen Grenzwerte für die Ableitung von Antibiotika in Abwässer festgelegt.

Hinweis

Infografiken zu den Gesundheits- und Umweltauswirkungen und einen AMR-Zeitplan sowie vier Fallstudien zur Produktion von Antibiotika könnten Sie hier herunterladen: https://spink.sharefile.com/d-s695f82149fc46839

Pressekontakt:

Für Informationen und Interviews wenden Sie sich bitte an
James@spinkhealth.com
+44 (0)1444-811-099

Original-Content von: Centrient Pharmaceuticals, übermittelt durch news aktuell