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05.11.2019 – 10:15

EF Education (Deutschland) GmbH

Pressemitteilung | Globales Ranking für Englischkenntnisse: Deutsche Männer überholen erstmals Frauen

Pressemitteilung | Globales Ranking für Englischkenntnisse: Deutsche Männer überholen erstmals Frauen
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Pressemitteilung

Globales Ranking für Englischkenntnisse: Deutschland zählt zu den Top 10

EF Education First vergleicht Englisch-Know-how in 100 Ländern und Regionen

- Brandenburg und Sachsen holen auf 
- Sieben Bundesländer über dem gesamtdeutschen Durchschnitt
- Ältere sprechen immer besser Englisch
- Deutsche Männer überholen erstmals Frauen 

Die Pressemitteilung als PDF und Word-Datei sowie hochauflösende Grafiken finden Sie unten zum Download.

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Düsseldorf, 5. November 2019. Heute erscheint zum 9. Mal der EF English Proficiency Index ( EF EPI ). Das globale Ranking des Bildungsunternehmens EF Education First vergleicht die Englischkenntnisse von Nichtmuttersprachlern in 100 Ländern und Regionen. Die ersten drei Plätze belegen die Niederlande, Schweden und Norwegen. Deutschland schafft es erneut unter die ersten zehn.

Niklas Kukat, Geschäftsführer von EF Education (Deutschland) GmbH: "Englisch bleibt die unbestrittene Weltsprache in der Geschäftswelt. Unsere neunte Ausgabe des EF EPI liefert Regierungen wertvolle Einblicke, um ihre Sprachlernpolitik und die Rendite ihrer Investitionen in Sprachtrainings zu bewerten."

Für den jährlich erscheinenden EF EPI wertet der Sprachreiseanbieter die Ergebnisse seiner weltweiten standardisierten Englischtests aus. Am aktuellen Ranking nahmen 2,3 Millionen Erwachsene ab 18 Jahren teil.

Deutschland: Neue Bundesländer holen auf - Sieben Länder über dem Durchschnitt

Auch in diesem Jahr verteidigt Deutschland im internationalen Vergleich seinen stabilen zehnten Platz - vor den Nachbarländern Belgien und Polen.

Ein Blick auf Gesamtdeutschland zeigt die kontinuierliche Verbesserung der Englischkenntnisse im Verlauf der letzten Jahre. 11 Bundesländer zeichnet EF dieses Jahr mit "sehr gut" aus, fünf mit "gut".

Veränderungen sind vor allem in den neuen Bundesländern sichtbar: Brandenburg und Sachsen holen auf. Beide erhalten die Kategorie "sehr gut" - vergleichbar mit dem Level C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER). Dieses Niveau attestiert "fortgeschrittene Sprachkenntnisse".

Berlin, Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein nehmen im bundesweiten Vergleich eine Sonderstellung ein: Sie liegen beim EF EPI 2019 in puncto englische Sprachkenntnisse allesamt über dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Altersgruppe 41 Plus verbessert sich - Deutsche Männer überholen die Frauen

Die größte Verbesserung bei den Sprachkenntnissen verzeichnet die Altersgruppe der über 41-Jährigen. Bei den geschlechterspezifischen Unterschieden entwickelt Deutschland sich in diesem Jahr entgegen des internationalen Trends. Während Frauen dort wie bisher besser dastehen als Männer, hat sich der Trend in Deutschland verändert: Erstmals überholen die deutschen Männer die deutschen Frauen bei der Qualität der Englischkenntnisse.

Internationale Top-Trends des EF EPI 2019:

- Englisch als Türöffner: Der Netzwerkeffekt der englischen Sprache war noch nie
  stärker. Je mehr Menschen Englisch sprechen, desto nützlicher wird es für 
  Individuen und Unternehmen beim Zugriff auf Ressourcen und Möglichkeiten. 
- Fleißiges Europa: Die europäischen Englischkenntnisse polarisieren. Die 
  meisten Nachbarländer der EU entwickeln Englischfähigkeiten nicht in dem 
  gleichen Tempo wie die Mitgliedsstaaten.
- Große Unterschiede in Asien: In Asien besteht weiterhin die größte Lücke 
  zwischen den individuellen Ergebnissen der Länder. China hat sich zum ersten 
  Mal von geringen zu moderaten Kenntnissen verbessert.
- Lateinamerika holt auf: In Lateinamerika geht es nach Jahren des Stillstands 
  voran: 12 von 18 untersuchten Ländern haben ihre Englischkenntnisse zwischen 
  2017 und 2018 verbessert. 
- Afrikas Niveau sinkt: Afrikas Gesamtdurchschnitt ist gesunken und die Lücke 
  zwischen Ländern mit höheren und niedrigeren Kenntnissen ist so groß wie nie 
  zuvor. 
- Frauen und Männer gleichen sich an: Frauen schneiden bei Englischkenntnissen 
  weltweit immer noch besser ab als Männer. Der Abstand zwischen den 
  Geschlechtern verringert sich jedoch. 
- Bildung und Wirtschaft: Hohe Englischkompetenz hängt weiterhin mit Faktoren 
  wie der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit zusammen. Das umfasst auch 
  höheres Einkommen und gesteigerte Arbeitsproduktivität.  

Detaillierte Informationen und Auswertungen des EF English Proficiency Index 2019 finden Interessierte unter www.ef.de/epi.

Der EF English Proficiency Index (EF EPI)

Der EF EPI 2019 basiert auf Testdaten von weltweit rund 2,3 Millionen 
Teilnehmern, die im Jahr 2018 drei verschiedene Versionen des EF Standard 
English Test (EF SET) absolviert haben. Der EF SET ist ein kostenfreier, frei 
zugänglicher und standardisierter Englischtest, der Lese- und Hörkompetenzen 
prüft. Er wird sowohl von Schulen, Bildungseinrichtungen, Firmen und 
Privatpersonen genutzt, um zuverlässig das eigene Sprachniveau zu ermitteln. Der
EF EPI ordnet anhand dieser Testergebnisse jedes Land oder jede Region einer von
fünf Kenntnisstufen zu: von "sehr guten Kenntnissen", welche dem Niveau B2 
entsprechen, bis zu "sehr geringen Kenntnissen", Niveau A2. Initiiert wird der 
EF EPI jährlich von EF Education First, einem internationalen 
Bildungsunternehmen mit mehr als 600 Sprachschulen und Büros weltweit und 
deutschem Hauptsitz in Düsseldorf. Das Unternehmen wurde 1956 in Schweden mit 
dem Ziel gegründet, Menschen die Welt durch Bildung zugänglich zu machen.
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Weiteres Material zum Download

Dokument: 20191105_PM_EducationFirst_EPI Studie.docx