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04.09.2019 – 08:53

diagnose:funk

diagnose:funk: "Stiftung Warentest" stellt Forschungslage zu Mobilfunk-Strahlung grob falsch und verzerrt dar

Ein Dokument

Pressemitteilung von diagnose:funk vom 4.9.2019

diagnose:funk: "Stiftung Warentest" stellt Forschungslage zu Mobilfunk-Strahlung grob falsch und verzerrt dar

Kritische Studienergebnisse ins Gegenteil verdreht, wesentliche Aussagen verschwiegen, Studienauswahl rudimentär, Mobilfunk-freundliche Studien verwendet

Stuttgart, 4.9.2019: 'Stiftung Warentest' stellt im test-Heft vom September 2019 die weltweite Forschungslage zu Gesundheitsfolgen durch Mobilfunk-Strahlung grob falsch und verzerrt dar: Kritische Studienergebnisse werden ins Gegenteil verdreht, wesentliche Aussagen werden verschwiegen, die Studienauswahl ist rudimentär, es werden sogar industrienahe Studien verwendet. Zu diesem vernichtenden Fazit kommt die Umwelt- und Verbraucherorganisation diagnose:funk, nachdem sie den Artikel "Wie riskant ist Handystrahlung?" von 'Stiftung Warentest' gründlich analysiert hat. Diese Analyse mit zahlreichen Studien-Zitaten und einer Einordnung der gesamten Studienlage zu Mobilfunk-Strahlung finden Sie als PDF am Ende dieser mail und auf der Webseite von diagnose:funk unter dem Titel "Voll daneben oder wie bestellt?".

"Was sich 'Stiftung Warentest' mit dem Artikel über riskante Handystrahlung im September-Heft geleistet hat, ist wirklich krass und weit jenseits der wissenschaftlichen Erkenntnisse", sagt Jörn Gutbier, Vorsitzender von diagnose:funk. "Die weltweite Studienlage zu Mobilfunk- und WLAN-Strahlung weist ganz klar vielfältige Gesundheitsgefahren nach, das kann niemand mehr verharmlosen oder gar wegdiskutieren. Dies ist außerdem durch Kontrollstudien verifiziert und von anderen Wissenschaftlern durch Überprüfungskommissionen bestätigt. Allein die Recherche auf www.EMF-Portal.de und auf http://www.EMFData.orgwww.EMFData.org hätte bei unvoreingenommener Analyse ergeben müssen, dass es so viele starke Hinweise auf Risiken durch Mobilfunk-Strahlung gibt, dass das Vorsorgeprinzip angewendet werden muss. Doch 'Stiftung Warentest' ignoriert dies alles und steht mit dem per Medien verbreiteten Artikel der Mobilfunk-Industrie zur Seite. Will 'Stiftung Warentest' den Weg ebnen für den kritiklosen Aufbau von 5G-Mobilfunk?"

diagnose:funk fordert die Chefredaktion von 'Stiftung Warentest' auf, die sie beratenden Experten und ggf. deren Verbindungen zur Mobilfunk-Industrie öffentlich zu benennen. Außerdem muss 'Stiftung Warentest' darlegen, wie es zur selektiven Studienauswahl und zur verfälschten Interpretation der Studien kam - eine entsprechende Darstellung im nächsten test-Heft inklusive.

In der 14-seitigen diagnose:funk-Analyse "Voll daneben oder wie bestellt? Stiftung Warentest zum Risiko Handy" (siehe PDF am Ende dieser mail und online) werden alle Aussagen von 'Stiftung Warentest' ausführlich überprüft. Außerdem werden die verwendeten Studien anhand der weltweiten Studienlage eingeordnet. Relevante Studien, die nicht von 'Stiftung Warentest' genannt wurden, werden ergänzt. Alle Studien sind außerdem verlinkt, um den Original-Wortlaut im Zusammenhang nachlesen zu können.

Kontakt für Rückfragen:

- Jörn Gutbier, Erster Vorsitzender diagnose:funk e.V., Tel. 07032-94 41 63 (ab 
  4.9. abends)
- Matthias von Herrmann, Pressereferent, Tel. 0174-74 97 868
- https://www.diagnose-funk.org 

diagnose:funk e.V. ist eine unabhängige Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisation im deutschsprachigen Raum, die sich für den Schutz vor elektromagnetischer Strahlung einsetzt. Dazu klärt diagnose:funk über die gesundheitsschädigenden Wirkungen u.a. von Mobilfunk- und WLAN-Strahlung auf und fordert zukunftsfähige technische Lösungen für eine gesundheitsverträgliche Telekommunikation.

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diagnose:funk e.V. / Bismarckstr. 63 / 70197 Stuttgart
Vertreten durch Jörn Gutbier und Peter Hensinger.
https://www.diagnose-funk.org