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Neu: Trauma-Ambulanz in Oberursel

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Neu: Trauma-Ambulanz in Oberursel

Krisenintervention nach einem traumatisierenden Erlebnis.

Start eines neuen Behandlungsangebotes in der Klinik Hohe Mark im Mai 2021.

Es könnte jeden treffen!

Denn vor traumatisierenden Ereignissen wie zum Beispiel einem Unfall, einer schweren Erkrankungen, einem Todesfall im persönlichen Umfeld oder vor jeder Art von Gewalterfahrung ist niemand gefeit. So z. B. meldet das Statistische Bundesamt für das Jahr 2020 die Zahl von 327.453 bei Verkehrsunfällen verletzten Personen.

Manche Menschen stecken solche Ereignisse besser weg als andere, doch auch "starke" Menschen kommen bei extrem belastenden Vorfällen an ihre Grenzen.

Wenn die Folgen seelisch krank machen

Werden dann die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten überfordert, scheint nichts mehr so zu sein wie zuvor. Anhaltende Ängste und Anspannung, Schlafstörungen, Alpträume, aber auch vermehrte Reizbarkeit sind typische Folgen, Bilder oder Erinnerungen drängen sich immer wieder auf. Viele Betroffene ziehen sich zurück oder entwickeln depressive Symptome.

Im Rahmen einer Krisenintervention können in unserer Trauma-Ambulanz Menschen behandelt werden, die zeitnah Unterstützung bei der Verarbeitung eines traumatischen Ereignisses suchen oder an chronischen Traumafolgestörungen bzw. unter transgenerationaler Belastung leiden.

Für Menschen, die Opfer einer Gewalttat (Überfall, kriminelle, sexuelle oder häusliche Gewalt) geworden sind, können Behandlungen im Rahmen des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) erfolgen. Dieses Angebot steht auch Angehörigen offen.

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Dr. Anna du Mesnil

Die 55-jährige Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie kann für die herausfordernde Aufgabe im Aufbau der neuen Trauma-Ambulanz der Klinik Hohe Mark auf langjährige und vielfältige Erfahrungen bauen. Nach dem Studium der Humanmedizin in Köln, promovierte sie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt zur Diagnostik der Alzheimer-Demenz. Anschließende Stationen waren u.a. Kliniken der Suchtmedizin, der Onkologischen und Neurologischen Rehabilitation sowie von 2014 bis 2018 schon einmal die Klinik Hohe Mark. Im April 2021 zog es die mittlerweile in der Trauma-Behandlung spezialisierte Therapeutin dorthin zurück, um das stationäre Behandlungskonzept der Klinik durch ein ambulantes Angebot zu ergänzen.

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Die Trauma-Ambulanz der Klinik Hohe Mark ist für Menschen in der Region erreichbar.

Voraussetzung für eine Behandlung ist eine Überweisung des behandelnden Arztes, sowie die Versichertenkarte der Krankenkasse. Termine können über das Sekretariat der Trauma-Ambulanz werktags von Montag - Freitag unter Telefon 06171 204-3073 vereinbart werden.

Gottfried Cramer
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
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Klinik Hohe Mark 
Friedländerstraße 2 · 61440 Oberursel (Taunus)
Tel. +49 6171 204 5400 · Fax: +49 6171 204 5404

gottfried.cramer@hohemark.de

www.hohemark.de www.dgd-kliniken.de

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