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24.10.2006 – 17:02

WELT

"Unterschicht"-Debatte Gerhard Schröder über seine Kritiker: "Das trifft mich nicht, weil ich ja diejenigen kenne, die das formulieren, und auch nicht ernst nehme" Sendetermin: heute, 24.10.06, 18:00 Uhr

    Berlin (ots)

Berlin, 24.10.06        Altkanzler Gerhard Schröder
(SPD) heute (Dienstag) auf N24* auf die Frage, ob ihn die Kritik der
SPD-Linken treffe, seine Agenda- Politik habe die Unterschicht in
Deutschland wachsen lassen: "Das trifft mich nicht, weil ich ja
diejenigen kenne, die das formulieren, und auch nicht ernst nehme.
Aber es ist natürlich grober Unfug. Man muss ja nur mal daran
erinnern, dass nach Feststellungen, die relativ objektiv sind, die
Zahlungen nicht eingeschränkt, sondern ausgeweitet worden sind. Das
hängt damit zusammen, dass viele Bedarfsgemeinschaften, wie man das
jetzt nennt, aufgekommen sind, die es vorher so nicht gegeben hat.
Also vom Umfang der Zahlungen her ist das schon Unsinn. Nein, ich
glaube, bei dieser Diskussion geht es um was anderes. Man muss
klarmachen, dass viele Jobs für Menschen, die nicht über so günstige
Voraussetzungen verfügen, was ja nicht unbedingt an ihnen alleine
liegt, dass die weggefallen sind im Zuge der Globalisierung, der
Verschärfung der Konkurrenz, die damit zusammenhängt. Und das Zweite:
Wenn man wirklich vorankommen will, muss man mehr an
Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt kriegen. Da ist
Deutschland nicht so gut, wie es sein sollte. Aber man muss sie auch
nutzen wollen. Das heißt, was wir fordern und fördern oder fördern
und fordern, bleibt nach wie vor richtig. Und wenn ich mir die
Agenda-Politik anschaue, dann stellen sich jetzt ja Erfolge ein. Ich
will jetzt nicht darüber streiten, wer nun wirklich die Ursachen
gesetzt hat. Ich weiß ja, dass wir es waren, die die Ursachen auf dem
Arbeitsmarkt, in den anderen Bereichen, mit der Reformpolitik gesetzt
haben. Ich freue mich aber auch für die jetzige Regierung, dass es
vorangeht auf dem Arbeitsmarkt. Und das stimmt ja nun einfach."

    * Das fünfzehnminütige Exklusiv-Gespräch mit Gerhard Schröder wird heute um 18.00 Uhr von N24 erneut ausgestrahlt.

    unter Quellenangabe N24 frei zur sofortigen Veröffentlichung

Bei Rückfragen:
Julia Abach
Tel.: +49 (30) 2090      4622
E-mail: julia.abach@N24.de

Original-Content von: WELT, übermittelt durch news aktuell

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