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Ex-Weltmeister attackieren Bundestrainer Jürgen Klinsmann "Was erlauben Strunz" am 13.03.2006, 23:30 Uhr auf N24. Weitere Ausstrahlung: 19.03.06, 10:05 Uhr.

Der ultimative WM-Gipfel bei ?Was erlauben Strunz? am 13.3.06, 23:30 Uhr auf N24: Horst Eckel (Weltmeister 1954), Paul Breitner (Weltmeister 1974) und Bodo Illgner (Weltmeister 1990) (von links nache rechts) diskutieren mit Moderator und BamS-Chefredakteur Claus Strunz (re.) die Frage: Kann Deutschland diese WM gewinnen?

    Berlin (ots) - Ex-Nationalspieler Paul Breitner hat Bundestrainer Jürgen Klinsmann scharf kritisiert und ihm taktische Defizite vorgeworfen. Der deutschen Nationalmannschaft sei ein "taktischer Weg aufgezeigt worden, der so nicht funktioniert" und dies löse in der Mannschaft Unsicherheit aus. "Manch einer läuft mittlerweile mit wackligen Knien auf", sagte der ehemalige Weltmeister von 1974 am Montag in der N24-Sendung "Was erlauben Strunz". Klinsmann habe es im vergangenen Jahr versäumt, dem Nationalteam ein klares Konzept zu vermitteln und deutlich zu machen, dass man bei einer WM "nicht einfach nur nach vorne rennen" kann. "Der Heimvorteil macht aus einer durchschnittlichen Mannschaft noch keinen Weltmeister", unterstrich Breitner. Es sei "ein Zeichen der Unsicherheit, dass Klinsmann versucht seine Fehler wegzulächeln."

    Der ehemalige Nationaltorhüter Bodo Illgner, der 1990 mit Jürgen Klinsmann und der deutschen Nationalmannschaft den Weltmeistertitel errang, sagte, Klinsmann sei bereits als Spieler ein "relativer Einzelgänger" gewesen, "der unheimliche viele Freiheiten braucht". Illgner kritisierte, dass sich Klinsmann bislang weder auf Oliver Kahn noch auf Jens Lehmann als Nationaltorwart festgelegt habe. In der Torwartfrage müsse es eine klare Rangordnung geben. "Dieses Thema hätte ich als Bundestrainer vor zwei Jahren auch niemals aufgebracht", bemängelte Illgner. Jetzt habe man die Diskussion kurz vor der WM, was dazu führe, dass sich die Mannschaft auf den Torhüter kaum einstellen könne.

    Ex-Nationalspieler Horst Eckel, Weltmeister von 1954, sagte, Trainer Sepp Herberger habe damals zwei Jahre lang mit derselben Mannschaft spielen lassen und an den Spielern festgehalten, auch wenn sie mal schlecht gespielt hätten. "Wir waren eingespielt, die Laufwege hat jeder gekannt". Herberger sei ein Trainer gewesen, der "Werte vermittelt hat, da konnte man nach oben schauen".

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