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N24-EMNID-UMFRAGE: Merkel lässt Platzeck keine Chance Deutsche wollen Mindestlöhne

    Berlin (ots) - Nach 100 Tagen Großer Koalition sagen 66 Prozent der Deutschen in der neuesten N24-emndi-Umfrage, dass Angela Merkel als Bundeskanzler besser geeignet ist, als SPD-Chef Matthias Platzeck, für den sich nur 16 Prozent aussprechen. Überraschend ist, dass auch 65 Prozent der SPD-Wähler Angela Merkel den Vorzug vor Matthias Platzeck geben, der bei seiner eigenen Klientel gerade einmal 19 Prozent erreicht.

    Auch beim Eigenschaftstest kann Merkel ihren möglichen Herausforderer auf die Plätze verweisen: 64 Prozent halten sie für kompetenter (Platzeck: 15 Prozent) und 68 Prozent für durchsetzungsstärker (Platzeck: 17 Prozent). In der Kategorie "sympathischer" entscheiden sich 48 Prozent für die Kanzlerin und 39 Prozent für Platzeck. 56 Prozent finden Merkel habe mehr Rückhalt in der eigenen Partei, Platzeck billigen das nur 28 Prozent zu.

    In der Diskussion um die Einführung von Mindestlöhnen haben sich die Bundesbürger klar positioniert: 60 Prozent sind für ihre Einführung, 34 Prozent dagegen. Nur 29 Prozent glauben, dass Mindestlöhne die Arbeitslosigkeit vergrößern würden, 57 Prozent dagegen sehen das nicht so.

    Befragungszeitraum: 27.02.06 Befragte: 1.000 Mittlere Fehlertoleranz: +/- 2,5

    Alle Ergebnisse der N24-emnid-Umfrage präsentiert Emnid-Chef Klaus- Peter Schöppner am Donnerstag, 02.03.06, im N24 Morgenreport. Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie auch unter www.N24.de/politik

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