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Bosbach: Geiseldrama könnte sich länger hinziehen "Was erlauben Strunz" am 05.12.05, 23:20 Uhr auf N24.

    Berlin (ots) - Unions-Innenexperte Wolfgang Bosbach (CDU) rechnet nicht mit einer schnellen Lösung im Fall der im Irak entführten Susanne Osthoff. Man dürfe die Hoffnung nie aufgeben, aber das Geisel-Drama könne sich über Tage und Wochen hinziehen, möglicherweise könnten es auch "zermürbende Monate" werden, sagte Bosbach am Montag in der N24-Sendung "Was erlauben Strunz". Das Wichtigste sei im Moment die Kontaktaufnahme mit den Entführern, derzeit gebe es allerdings noch nicht mal ein Lebenszeichen der Deutschen. Er appellierte an die obere Geistlichkeit im Irak, sich ebenfalls für die deutsche Geisel einzusetzen.

    Bosbach wies jegliche Kritik am Vorgehen der Regierung zurück. "Die Regierung kann nicht mehr machen, als das was sie gerade tut." Es sei eine der "schwierigsten Lagen überhaupt, in die eine Regierung geraten kann", unterstrich der Innenexperte. Das Leben der Geisel müsste gerettet werden, aber den politischen Forderungen dürfe dennoch auf keinen Fall nachgeben werden, betonte Bosbach.

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    "Was erlauben Strunz" mit Claus Strunz - immer montags, 23:20 Uhr und sonntags um 10:20 Uhr auf N24.

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