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Robert Osthoff richtet dringenden Appell an die Entführer seiner Schwester "Was erlauben Strunz" am 05.12.05, 23:20 Uhr auf N24.

    Berlin (ots) - Der Bruder der im Irak entführten Susanne Osthoff, Robert Osthoff, hat nachdrücklich die Freilassung seiner Schwester gefordert. Er könne es "immer noch nicht fassen", dass man jemanden, der den Menschen helfe und keine politischen Absichten habe, "von der Straße wegholt, ohne konkrete Forderungen zu stellen", sagte Osthoff am Montag in der N24-Sendung "Was erlauben Strunz".

    Osthoff, sagte, er sei bei der Veröffentlichung des Bildes seiner entführten Schwester "in Tränen ausgebrochen". Er habe die Geiselnahme zunächst gar nicht begriffen, "man braucht Tage, bis man das kapiert". Er sei "nicht mehr fähig, irgendwas zu machen". Osthoff beschrieb seine Schwester als eine Frau mit "eigenem Sinn und Willen". Sie habe das Elend im Irak nicht losgelassen, "sie hat es hier nicht ausgehalten". "Es war einfach ihre Lebensaufgabe, sie hat sich eher als Araber gefühlt und eher arabisch gedacht", unterstrich Osthoff.

    Der Bruder vermutete, falls die Entführung keine politischen Hintergründe habe, könne es sich möglicherweise auch um irakische Grabräuber handeln. Seine Schwester habe immer wieder auf das Verschwinden der Kunstschätze in der Region aufmerksam gemacht. "Vielleicht haben die einfach Angst bekommen".

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    "Was erlauben Strunz" mit Claus Strunz - immer montags, 23:20 Uhr und sonntags um 10:20 Uhr auf N24.

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