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SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler auf N24: SPD und Schröder "wie eine verschmolzene Kugel" Steinbrück sei nur "so einer aus der jetzt abgewählten zweiten Reihe"

    Berlin (ots) - Berlin,    23.09.05         -      Der    stellvertretende
Vorsitzende    der    SPD- Bundestagsfraktion Ludwig Stiegler bleibt
trotz anders lautender aktueller Umfrage-Ergebnisse dabei, dass
Gerhard Schröder der Wunschkanzler der Deutschen ist. Stiegler am
(heutigen) Freitag im Nachrichtensender N24: "Entscheidend ist der
Stichtag. Und das ist der Wahltag. Und da war Gerhard Schröder weit,
weit vorne." Angela Merkel sei "mit ihrem Programm gescheitert".
Dagegen habe Gerhard Schröder "die SPD aus tiefen Tälern mit unserem
Programm nach vorne geführt". Stiegler wörtlich: "Sie müssen sich
heute die SPD, Gerhard Schröder und die Programmatik der SPD wie eine
wirklich verschmolzene Kugel vorstellen. Da ist man wirklich fest
beieinander."

    Einen Verzicht auf das Kanzleramt innerhalb einer großen Koalition
lehnt Stiegler vehement ab: "Sagen Sie mir einen, der etwa die
SPD-Fraktion in eine Kanzlerschaft unter jemand anderem führen soll."
Überlegungen, wonach der ehemalige NRW-Ministerpräsident Peer
Steinbrück (SPD) als Vizekanzler in eine große Koalition unter Merkel
eintreten könnte, weist Stiegler weit von sich: "Können Sie sich
vorstellen, dass so einer aus der jetzt  abgewählten          zweiten    
Reihe      in  der Lage    wäre,    die  SPD- Bundestagsfraktion in eine
Demuts-Koalition mit der Union zu führen? Können Sie sich das
vorstellen? Es geht um Inhalte. Es geht um Führungsstärke. Es geht
darum, dass jemand dann auch vor die Fraktion und die Partei tritt
und sagt: 'Leute, ich habe uns so weit gebracht, und jetzt müssen wir
auch die und die Kompromisse schließen.' Manche Leute plaudern hier,
als ob eine große Koalition etwas Leichtes wäre. Als ob man nur zwei
Zahlen addieren müsste. Es geht um massive inhaltlich Unterschiede,
die erst einmal zusammen gebracht werden müssen. Da gehört
Führungsstärke, da gehört Vertrauen dazu. Da gehört Zuversicht dazu.
Und das vermittelt Gerhard Schröder."

    Zur Perspektive der Sondierungsgespräche mit der Union gehöre, dass man nach einem eventuellen Kompromiss "auch die Personen überlegt, die einen solchen Kompromiss repräsentieren und führen können". Deshalb rate Stiegler "allen, die eine stabile Regierung wollen, Gerhard Schröder an die Spitze zu stellen. Es ist keiner da, der es besser könnte in Deutschland." unter Quellenangabe N24 frei zur sofortigen Veröffentlichung!!!

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