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N24-EMNID-UMFRAGE: Schwarz-Gelb hat keine Mehrheit mehr SPD legt deutlich zu auf 33 Prozent

    Berlin (ots) - Berlin,  10.September      2005  - Die SPD verbucht
in den N24-emnid- Umfrage gegenüber der Vorwoche einen deutlichen
Zugewinn auf jetzt 33 Prozent (+2). Union, FDP und Grüne verändern
sich mit 42 Prozent und jeweils 7 Prozent im Gegensatz zur Vorwoche
nicht                    (+/-0). Die Linkspartei.PDS verliert dagegen und
kommt jetzt noch auf 9 Prozent (-1). Damit herrscht jetzt erstmals
ein Gleichstand zwischen den politischen Lagern. Sowohl Schwarz-Gelb
als auch Rot-Rot-Grün erreichen jetzt 49 Prozent.

    Auffällig ist, dass der SPD im Verlauf des Wahlkampfs inzwischen wieder eine deutlich höhere Kompetenz in der Sozialpolitik zugemessen wird. Sahen hier die Befragten noch im Juli die Union mit 28 Prozent gegenüber der SPD mit 26 Prozent im Vorteil, so bietet sich im September ein völlig neues Bild. 32 Prozent glauben dass die SPD die bessere Sozialpolitik macht. Nur noch 27 Prozent erwarten das von der Union. Dabei spielt die anhaltende Diskussion um die Steuer- und Rentenpläne von Unions- Kompetenzteam-Mitglied Paul Kirchhof eine große Rolle.

    Die Union hat mittlerweile nur noch bei der Arbeitsmarktpolitik
einen Kompetenzvorsprung:         52  Prozent    der  Befragten    
bevorzugen      die Vorschläge der Union zur Bekämpfung der
Arbeitslosigkeit, die SPD- Vorschläge favorisieren 36 Prozent. Selbst
bei den SPD-Wählern erreicht die Union mit ihrem Konzept immerhin
noch 42 Prozent gegenüber dem SPD-Modell mit 44 Prozent.

    Befragungszeitraum: 06.09. bis 07.09 2005 Befragte: Sonntagsfrage: ca. 3000; Andere Fragen: 1000.

    Alle Ergebnisse der N24-emnid-Umfrage präsentiert Emnid-Chef Klaus- Peter Schöppner am 11.09.05 in den 12 Uhr Nachrichten auf N24.

    Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie auch unter www.N24.de/wahl

Ansprechpartner Julia Abach Kommunikation juila.abach@N24.de Telefon +49 30 2090 4622 Fax +49 30 2090 4623

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