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"Sinfonie der Gewalt - 76 Stunden im Hamburger G20-Chaos"
Die N24-Reportage von Stefan Aust und Helmar Büchel am 30. Juli um 08.05 Uhr in Deutscher Erstausstrahlung

Sinfonie der Gewalt - 76 Stunden im Hamburger G20-Chaos" - Die N24-Reportage von WeltN24-Herausgeber Stefan Aust und seinem preisgekrönten Co-Regisseur Helmar Büchel bebildert Beethovens Neunte mit den beeindruckendsten Szenen aus 76 Stunden Gipfel-Chaos. Weiterer Text über ots und... mehr

Berlin (ots) - Der G20-Gipfel in Hamburg: Bühne der Mächtigen, der Zweifelnden, der Wütenden. Kulisse für deren Bataillone, die Schnellen Eingreiftruppen der Moderne: hochgepanzerte Hundertschaften wider die vermummten Guerilleros gegen die Globalisierung. 23.000 Polizisten, 10.000 gewaltbereite Linksextremisten, 100.000 friedliche G20-Gegner. Eine Komposition, die genau das Chaos lieferte, das immer befürchtet worden war. Eine Sinfonie der sich gegenseitig aufschaukelnden Gewalt: 600 verletzte Polizisten, 350 angezeigte Straftaten, ausgebrannte Autos und geplünderte Geschäfte. 40 Millionen Euro stellt die Bundesregierung für die Entschädigung Betroffener bereit.

Und inmitten dieser explosiven Melange aus Machtpolitik und den spätpubertären Gewaltorgien des Schwarzen Blocks gab eine einzige Person in Hamburg den Ton an - und das war ausnahmsweise nicht die Kanzlerin. Ludwig van Beethoven, der große Komponist aus Bonn, bezauberte die 20 Staatsgäste und ihr Gefolge in der neuen Hamburger Elbphilharmonie. Just zu jenem Zeitpunkt, als jenseits der wasserwerfergeschützten Sperrzone der schwarzvermummte Pöbel mit seiner Revolution der Sinnlosigkeit begann. Es war Beethovens 9. Sinfonie in d-Moll, die fast zweihundert Jahre alte Vertonung von - ausgerechnet - Schillers "Ode an die Freude", die die Gipfeldelegationen verzückte und das Vorpreschen der Wasserwerfer in jene epische Schlacht zwischen blauem (Polizei) und schwarzem (Autonome) Block klanglich so extrem kontrastierte, dass es auf bizarre Weise schon wieder fast harmonisch klang.

WeltN24-Herausgeber Stefan Aust und sein mehrfach preisgekrönter Co-Regisseur Helmar Büchel haben Beethovens Neunte nun bebildert. Mit den beeindruckendsten und ungewöhnlichsten Szenen aus 76 Stunden Gipfel-Chaos. Entstanden ist Beethovens wohl erstes Musikvideo. Ein Klassik-Video-Clip von 50 Minuten Länge.

"Sinfonie der Gewalt - 76 Stunden im Hamburger G20-Chaos" am 30. Juli um 08.05 Uhr in Deutscher Erstausstrahlung auf N24, im Timeshift auf N24 Doku und nach Ausstrahlung 30 Tage in der N24-Mediathek: WELT.de/mediathek

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