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N24-Emnid-Umfrage: Mehrheit der Deutschen findet Trumps Entscheidungen undemokratisch
85 Prozent meinen, seine Politik schwäche Amerika
Zwei Drittel befürchten schlechteres Verhältnis zu den USA

Berlin (ots) - In seinen ersten Tagen im Amt hat Donald Trump die Welt geschockt. Wie beurteilen die Deutschen die ersten Grundsatzentscheidungen des neuen US-Präsidenten? Und folgt Trump überhaupt noch den Regeln der Demokratie?

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage halten 67 Prozent der Befragten Trumps erste Entscheidungen für "undemokratisch". 27 Prozent meinen, Trump bewege sich noch innerhalb eines demokratischen Spielraums.

Die Abschottung der amerikanischen Wirtschaft schade den USA, meinen 82 Prozent der Deutschen. Das Einreiseverbot für Bürger einiger muslimischer Staaten sei ebenfalls schädlich für Amerika, glauben 80 Prozent der Befragten. Und 79 Prozent der Deutschen halten auch den geplanten Mauerbau an der Grenze zu Mexiko für einen Fehler, der den USA eher schade als nütze.

Insgesamt, so das verheerende Urteil der Deutschen, schade Trump langfristig den USA: 85 Prozent der Befragten glauben, Trump schwäche mit seiner Politik auf lange Sicht die Wirtschaft und das Ansehen der USA. Nur 10 Prozent der Deutschen glauben an eine Stärkung der USA durch Trumps Politik.

Auch das Verhältnis zu Deutschland werde unter Trump leiden, befürchten die Deutschen: 75 Prozent der Befragten meinen, das deutsch-amerikanische Verhältnis werde "eher schlechter" werden. Vor einem Monat hatten nur 63 Prozent der Deutschen diese Befürchtung geäußert. An eine Verbesserung des Verhältnisses zu den USA glauben nur noch 3 Prozent der Deutschen - im Januar waren es noch 5 Prozent.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle N24 / Emnid.

   Feldzeit: 01.02.2017 
   Befragte: ca. 1.000 

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