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18.09.2019 – 15:01

AKAFÖ Akademisches Förderungswerk AöR

AKAFÖ eröffnet neue Studierendenwohnanlage mit 258 Plätzen!

AKAFÖ eröffnet neue Studierendenwohnanlage mit 258 Plätzen!
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258 Wohnplätze in modernem Passivbau

Baukosten beliefen sich auf 27 Millionen Euro

Feierlich haben

- Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister Stadt Bochum, 
- Dr. Dieter Herr, Abteilungsleiter des Ministeriums für Kultur und 
  Wissenschaft des Landes NRW und 
- Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau 
  und Gleichstellung des       Landes NRW, 
- Bettina Stinner, Referentin des Bundesministerium des Innern, für Bau und 
  Heimat 

am 18. September die neue Studierendenwohnanlage "Siepenfeld" eingeweiht. Seit Mitte September 2019 ist Haus A der Wohnanlage bezugsbereit und bietet vorerst 86 Wohnplätze. Häuser B und C folgen im Oktober und November - insgesamt bietet die Anlage Platz für 258 Studierende. Während die Studierendenwerke in NRW immer noch vehement um öffentliche Mittel zur Sanierung ihrer bestehenden Wohnanlagen kämpfen, ist die neue Anlage ein Beispiel dafür, welche Standards studentisches Wohnen mittlerweile erfüllen muss. Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke gehen von 700 Millionen Euro benötigten Mitteln für die nächsten 10 Jahre aus, um ca 20.000 Wohnplätze in NRW zu sanieren - die Hälfte des Bestandes der Studierendenwerke.

"Wir sind stolz darauf, unseren Beitrag zur Versorgung der zahlreichen Studierenden mit Wohnraum leisten zu können. Der nachhaltige und moderne Neubau bietet zukunftsfähigen, campusnahen Lebensraum in Zeiten größter Wohnungsnot", sagt Jörg Lüken, Geschäftsführer des AKAFÖ.

"Bochum gehört mit neun Hochschulen und fast 60.000 Studierenden zur Top-Ten der deutschen Hochschulstädte. Wir wollen aber auch immer mehr zur Studentenstadt werden. Denn wer hier studiert, soll hier auch gut wohnen und leben können. Und deshalb brauchen wir mehr bezahlbaren Wohnraum, der auf studentische Bedürfnisse abgestimmt ist. Ich freue mich, dass der Hochschulstandort Bochum mit dieser neuen Anlage des AKAFÖ eine weitere Stärkung erfährt", so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zur Einweihung.

"Das AKAFÖ Bochum betreibt mit der neuen Wohnanlage nun 22 Wohnheime - dies ist eine beachtliche Leistung. Dieser nachhaltige Aufbau studentischer Infrastruktur ist dem großen Engagement des AKAFÖ und seiner guten Zusammenarbeit mit den Hochschulen und dem Wissenschaftsministerium NRW zu verdanken", so Abteilungsleiter Dr. Dieter Herr des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

"Ich freue mich, dass hier mit unseren Fördermitteln Gutes für die Studierenden bewegt wurde. Der Landesregierung liegt die Verbesserung der Wohnraumversorgung für Studierende sehr am Herzen. Wir fahren aktuell das leistungsfähigste Wohnraumförderprogramm bundesweit - und das Leistungsfähigste, das Nordrhein-Westfalen je gehabt hat", stellt Dr. Jan Heinisch fest.

Trotz kleiner Verzögerungen durch historische Funde auf der Baustelle - einem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg und Siedlungsspuren aus der Eisen- sowie der Jungsteinzeit - konnten die Bauarbeiten nach weniger als zwei Jahren abgeschlossen werden. Der Gebäudekomplex wurde gänzlich in Passivhaus-Bauweise errichtet und zeichnet sich besonders durch seine Barrierefreiheit aus. Alle Eingänge und die Innenhöfe sind ohne Treppen erreichbar, neben herkömmlichen Apartments gibt es sechs komplett rollstuhlgerechte Apartments.

Die Wohnanlage bietet auf einer Fläche von über 8.700 m² insgesamt 258 Wohnplätze. Diese belaufen sich größtenteils auf 164 Einzelapartments. Ebenso bietet die Anlage 31 Zweier- und 4 Vierer-Wohngemeinschaften. Im Sinne der nachhaltigen Entwicklung des Akademischen Förderungswerks wird die Anlage durch eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, sowie einer eigenen Trafostation und einer Photovoltaik-Anlage versorgt.

Eine weitere Besonderheit des neuen Gebäudekomplexes: Durch unmittelbar angrenzende Fuß- und Radwege, sowie eine nahe U-Bahnstation wird das schnelle Erreichen der Bochumer Hochschulen gewährleistet.

Mehr Informationen zur Wohnanlage finden Sie auf www.akafoe.de/wohnen.

Jonathan Ludwig
AKAFÖ
Unternehmenskommunikation
Bereich Presse & Kommunikation
Universitätsstr. 150
44801 Bochum

T 0234 32 - 11033
F 0234 32 - 01030
jonathan.ludwig@akafoe.de

presse@akafoe.de 

Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) ist für die soziale, wirtschaftliche und
kulturelle Betreuung von über 70.000 Studierenden zuständig. Dafür stellt es
seit 1965 einen umfassenden Service zur Verfügung, der den Studierenden hilft,
die im Zusammenhang mit dem Studium auftretenden Fragen und Probleme leichter zu
lösen. Über 33 Mensen und Cafeterien stellt das AKAFÖ die kulinarische
Versorgung der Studierenden an neun Hochschulstandorten sicher. Mit insgesamt
4.500 Wohnplätze in 22 Wohnanlagen ermöglicht das AKAFÖ campusnahes Wohnen.
Die Abteilung Finanzieren unterstützt bei der Suche nach der passenden
Finanzierungsform für das Studium und entscheidet über die Vergabe von ca. 57
Millionen Euro BAföG-Förderung jährlich.
Mit mehr als 140 Kulturveranstaltungen und dem Angebot von über 90 Kursen und
Workshops pro Semester, gestaltet das AKAFÖ das kulturelle Angebot auf dem
Campus aktiv mit. Mit zwei Kindertagesstätten als Angebot für Studierende und
Hochschulangestellte, leistet es einen Beitrag zur Vereinbarung von Job, Studium
und Familie.
Im Beratungszentrum zur Integration Behinderter (BZI) können sich Studierende
mit Behinderung beraten lassen und auf Hilfestellungen zählen.