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Digitalisierung in der Pflegeberatung

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Digitalisierung in der Pflegeberatung

Für ein Drittel der pflegenden Angehörigen hat sich die Situation während der Covid-19-Pandemie verschlechtert. Das Pflegeberatungsunternehmen compass setzt zur Unterstützung der Betroffenen aktuell verstärkt Telefon- und Videoberatung ein.

Psychosoziale Entlastung und Beratung zu Entlastungsangeboten ist zu jeder Zeit ein wichtiger Themenschwerpunkt in der Pflegeberatung bei compass. Aus diesem Grund erprobte compass in den vergangenen Monaten zusätzlich neue Zugangswege und Beratungsangebote für die Ratsuchenden.

Denn pflegende Angehörige sehen sich momentan besonderen Herausforderungen und Belastungen in der Pflegesituation gegenüber. In einer Befragung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) insbesondere durch das Ausbleiben (40 %) von Dienstleistungen und lokalen Unterstützungsmöglichkeiten (Eggert et al., 2020). Die pflegenden Angehörigen stellten fest, dass die aktuelle Pflegesituation für die pflegebedürftige Person eine Überforderung darstellt (31 %) und dass die Pflege sie selbst überfordert (25 %). Viele hatten Sorge (23 %), die häusliche Pflege nicht mehr bewältigen zu können. Insgesamt geben 32 % der pflegenden Angehörigen an, dass sich die Pflegesituation in der Zeit der Pandemie verschlechtert hat.

Zum Schutz der Klient*innen konnten compass-Pflegeberater*innen die Pflegeberatung nach § 7a SGB XI und die Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI zeitweise nicht als Hausbesuche durchführen. Um Ratsuchenden in dieser Zeit weiterhin Wissen und Fähigkeiten für die Pflege zu vermitteln, wurden die Beratungen nach § 37 Abs. 3 SGB XI und § 7a SGB XI, auf Grundlage vorübergehender gesetzlicher Regelungen, von compass telefonisch durchgeführt. Ergänzend wurden in einem Pilotprojekt Videoberatungen nach § 37 Abs. 3 SGB XI angeboten.

„Wir konnten für die Klient*innen auch in dieser Zeit da sein. Sie haben uns gebraucht und wir waren erreichbar“, zieht Jana Wessel, Leitung Politik und Kommunikation ein Fazit zu dieser Herausforderung. Damit konnte compass vielfältige Möglichkeiten für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen schaffen, um auch in dieser Zeit Informationen und Unterstützung für die häusliche Pflege zu leisten. Die Erkenntnisse aus der Zeit der Pandemie zeigen, dass die Verknüpfung des Hausbesuches mit digitalen Formaten sowohl bei schon zuvor bekannten Klient*innen als auch bei Neuklient*innen nach § 37 Abs. 3 SGB XI möglich ist und gerne in Anspruch genommen wird.

Weiterführende Informationen:

https://www.zqp.de/corona-pflegende-angehoerige/

https://www.compass-pflegeberatung.de/aktuelles-medien/veroeffentlichungen/service-artikel/detail/digitalisierung-und-pflege

https://www.pflegeberatung.de/corona

Hintergrund:

Die compass private pflegeberatung GmbH berät Pflegebedürftige und deren Angehörige telefonisch und auf Wunsch auch zu Hause gemäß dem gesetzlichen Anspruch aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Versicherten offen, die aufsuchende Beratung ist privat Versicherten vorbehalten. compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit rund 500 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig.

compass private pflegeberatung GmbH
Abteilung Politik und Kommunikation
Beatrix Müller-Schaube
Telefon: 0221 933 32-111
 kommunikation@compass-pflegeberatung.de
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