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Auswirkungen von Corona auf Pflegeberatung

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Auswirkungen von Corona auf Pflegeberatung

Eine Pflegeberatung trägt maßgeblich dazu bei, die Versorgung pflegebedürftiger Menschen optimal zu gestalten und Pflegende zu entlasten. Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden gesetzlichen Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung ermöglichten der Pflegeberatung compass Weiterentwicklungsansätze der Pflegeberatung zu pilotieren: Ein digitales Beratungsformat wurde getestet – und kann als Erfolg verbucht werden.

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes sind über 4,1 Mio. Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Rund 80 Prozent davon werden im eigenen Zuhause durch Angehörige oder mit Unterstützung eines Pflegedienstes versorgt. Um die Versorgung zu Hause zu gewährleisten, müssen die schätzungsweise 4,8 Mio. pflegenden Angehörigen in der Regel viel organisieren und häufig das eigene Leben an die Pflegesituation anpassen.

Pandemie verstärkt Belastungssituation Pflegender

Diese naturgemäß herausfordernde Situation hat sich seit dem Ausbruch von COVID-19 im März vergangenen Jahres für die meisten Familien noch verschärft. Durch die Pandemie und die mit ihr einhergehenden Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung fielen besonders in der ambulanten Pflege viele Angebote weg, die zuvor die Belastung auf viele Schultern verteilten. In Befragungen, die unter anderem vom Zentrum für Qualität in der Pflege, der Universität Bremen, dem Deutschen Alterssurvey und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz durchgeführt wurden, zeigte sich, dass die informelle Unterstützung bei der Pflege innerhalb der Familien während der Pandemie zugenommen hat, während Angebote wie Verhinderungs- und Tagespflege vielerorts wegfielen. Die Mehrheit der Befragten schilderte eine Verschlechterung der Pflegesituation durch die Pandemie.

Pflegeberatung in der Pandemie umso wichtiger

In diesem Kontext hat die Pflegeberatung zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Durch die pandemiebedingte Zusatzbelastung haben Pflegende mehr als üblich Informationsbedarf dazu, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt, wo sie passende Angebote finden und wie die eigene Gesundheit erhalten bleiben kann.

compass hat dies bereits zu Beginn der Corona-Pandemie erkannt und sofort reagiert: Die Beratung vor Ort war in vielen Fällen zum Schutz der Ratsuchenden und der Beratenden nicht mehr möglich, also hat compass schon im März 2020 umdisponiert. Nahtlos konnten die Ratsuchenden bei compass ein digitales Beratungsangebot in Anspruch nehmen und wurden auf diese Weise in gleichbleibender Beratungsqualität weiter begleitet.

„Bereits vor der Pandemie war die Videoberatung bei compass in Planung. Bei ihrem Ausbruch haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die Umsetzung früher als geplant erfolgen konnte“, resümiert Jana Wessel, Leiterin der Abteilung Politik und Kommunikation. Dies ist erfolgreich gelungen.

Hintergrund:

Die compass private pflegeberatung GmbH berät Pflegebedürftige und deren Angehörige telefonisch und auf Wunsch auch zu Hause gemäß dem gesetzlichen Anspruch aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Versicherten offen, die aufsuchende Beratung ist privat Versicherten vorbehalten. compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit rund 500 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig.

compass private pflegeberatung GmbH
Abteilung Politik und Kommunikation
Jana Wessel
Telefon: 0221 933 32-111
 kommunikation@compass-pflegeberatung.de
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