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PM: Pflege daheim selbstbestimmt organisieren

PM: Pflege daheim selbstbestimmt organisieren
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Jeder und jedem kann es passieren, dass kurz- oder langfristig Pflege benötigt wird. Für diejenigen, die lieber in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und dort gepflegt werden möchten statt beispielsweise in ein Pflegeheim umzuziehen, gibt es viele Möglichkeiten auch zu Hause Unterstützung zu bekommen. Pflegeberater*innen helfen bei der Organisation der individuellen Pflegesituation.

Pflegebedürftige können ihre Pflege durch Ihre Angehörigen oder Nachbarn organisieren und werden dafür durch Pflegegeldleistungen von Ihrer Pflegeversicherung unterstützt. Auch der Entlastungsbetrag kann für durch die Bundesländer anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag genutzt werden. Zusätzlich können ehrenamtliche Angebote wie Besuchsdienste oder Spielenachmittage grundsätzlich pflegende Angehörige entlasten und einen wichtigen Part in der Pflege daheim darstellen.

Pflege daheim durch den ambulanten Pflegedienst

“Nicht immer können nahestehende Personen die Pflege übernehmen. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, einen ambulanten Pflegedienst zu beauftragen“, empfiehlt Pflegeberater Sebastian Schwabe. Pflegedienste besuchen Pflegebedürftige zuhause und unterstützen sie in Ihrem Alltag. Vorab sollte geprüft werden, ob der ambulante Pflegedienst, der beauftragt werden soll, einen Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen abgeschlossen hat. Denn nur dann kann die Pflegeversicherung entsprechend des jeweiligen Pflegegrads einen Teil der entstehenden Kosten übernehmen.

Pflegedienste können vielfältige Aufgaben übernehmen: Sie unterstützen bei der körperbezogenen Pflege, wie beispielsweise dem Waschen und Kämmen der Haare oder bei der Zubereitung sowie Aufnahme von Nahrung. Sebastian Schwabe ergänzt: „Auch bei der Haushaltsführung helfen Pflegedienste, indem sie beispielsweise beim Einkaufen von Dingen des täglich Bedarfs unter die Arme greifen. Darüber hinaus kann der Pflegedienst eine wichtige Stütze in der Aufrechterhaltung der Tagesstruktur, der kognitiven Aktivierung und der Aufrechterhaltung sozialer Kontakte sein.“

Niemandem zur Last fallen

Dies ist der Wunsch aller, denn Unterstützung in der Pflege erfordert natürlich Zeit und Kraft der pflegenden Personen. Damit diese nicht überstrapaziert werden ist es individuell sinnvoll, die Pflege daheim breit aufzustellen und möglichst verschiedene Unterstützungsangebote einzubeziehen. Neben der Unterstützung durch nahestehende Personen wie Angehörige, Nachbarn oder durch ambulante Pflegedienste, können auch kurze Zeitspannen in Tagespflegeeinrichtungen verbracht werden. Dies können nur einige Stunden pro Woche oder mehrere Tage hintereinander sein. Auch hierfür stehen finanzielle Mittel, bemessen am Pflegegrad, zur Verfügung. Betreuungsangebote, Pflegedienste und Hilfsangebote vor Ort sind in der Pflegesuche auf pflegeberatung.de übersichtlich dargestellt.

Noch ein persönlicher Tipp von Sebastian Schwabe: „Mit dem Selbsttest „Sicher Wohnen im Alter“ auf pflegeberatung.de ist es jederzeit möglich, sich einen Überblick über die eigene Situation zu verschaffen, um sich frühzeitig für sicheres Wohnen in den eigenen vier Wänden bestens vorzubereiten.“

Pflegeberatung in Anspruch nehmen

Aufgrund der pandemischen Lage stehen einige der erwähnten Angebote aktuell gegebenenfalls nur eingeschränkt zur Verfügung. Bei der Organisation sowie zur Erläuterung der verschiedenen Möglichkeiten, die zur Pflege daheim zur Verfügung stehen, unterstützen die Pflegeberater*innen von compass gerne. Diese können sowohl privat als auch gesetzlich Versicherte kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 – 101 88 00 erreichen.

Weiterführende Informationen:

Selbsttest „Sicher Wohnen im Alter“: https://www.pflegeberatung.de/selbsttest

Pflegesuche: https://www.pflegeberatung.de/pflegesuche

Verschiedene Unterstützungsangebote: https://www.pflegeberatung.de/pflegeleistungen/pflege-zu-hause/niemandem-zur-last-fallen

Hintergrund:

Die compass private pflegeberatung berät Pflegebedürftige und deren Angehörige telefonisch und auf Wunsch auch zu Hause gemäß dem gesetzlichen Anspruch aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Versicherten offen, die aufsuchende Beratung ist privat Versicherten vorbehalten. compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit rund 500 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig.

compass private pflegeberatung
Abteilung Politik und Kommunikation
Annika Wissen
Telefon: 0221 933 32-111
 kommunikation@compass-pflegeberatung.de
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