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07.02.2020 – 13:40

compass private pflegeberatung GmbH

PM: Weltkinderhospiztag - Nicht nur in der letzten Lebensphase

PM: Weltkinderhospiztag - Nicht nur in der letzten Lebensphase
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Kinderhospize können Familien pflegebedürftiger Kinder entlasten: Anlässlich des Weltkinderhospiztages am 10. Februar 2020 erklärt compass private pflegeberatung, wie die Unterbringung eines Kindes im Hospiz finanziert werden kann. Die Finanzierung hängt davon ab, ob das Kind in der letzten Lebensphase, zur temporären Entlastung oder zur vollstationären Pflege untergebracht wird.

Stationäre Hospize sind Einrichtungen, die sich um die Versorgung von Patienten mit unheilbaren Krankheiten in der letzten Lebensphase kümmern. Die Behandlungen, die im Hospiz stattfinden, sind palliativ-medizinisch, das heißt sie mildern die Krankheitsbeschwerden, können sie aber nicht heilen. Hospize sind in der Regel kleinere Einrichtungen mit höchstens 16 Plätzen, die einen familiären Charakter haben. Die Kostenerstattung erfolgt über eine Mischfinanzierung der der Kranken- und Pflegeversicherung.

Kinderhospize können allerdings, anders als Hospize für Erwachsene, Kinder aufnehmen, die eine Unterbringung benötigen, sich aber nicht in der letzten Lebensphase befinden.

Kinderhospize sind also geeignete Pflegeeinrichtungen, die Leistungen der Kurzzeitpflege und der Verhinderungspflege erbringen können und für die die entsprechenden Leistungen der Pflegeversicherung gewährt werden können. "Das heißt, dass Familien mit einem pflegebedürftigen Kind eine Unterbringung in einem Kinderhospiz auch zur zeitlichen Überbrückung oder Entlastung vorübergehend in Anspruch nehmen können," erläutert Frank Herold von compass private pflegeberatung.

Während bei erwachsenen Menschen eine Unterbringung im Hospiz nur dann möglich ist, wenn die Lebenserwartung nur noch bei Wochen oder wenigen Monaten liegt, können Kinder auch dann vollstationär aufgenommen werden, wenn die Lebenserwartung mehr als nur wenige Monate beträgt. Hierfür können die Leistungen der Pflegeversicherung zur vollstationären Pflege in Anspruch genommen werden.

Um in ein zugelassenes Kinderhospiz aufgenommen zu werden, müssen keine bestimmten Voraussetzungen erfüllt werden. Auch darin unterscheiden sie sich von Hospizen für erwachsene Menschen. Familien können sich an ihre zuständige Pflegeberatung wenden, wenn sie Unterstützung bei der Suche nach Versorgungsmöglichkeiten für ihr Kind suchen.

Hintergrund:

Die compass private pflegeberatung berät Pflegebedürftige und deren Angehörige telefonisch und auf Wunsch auch zu Hause gemäß des gesetzlichen Anspruchs aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Versicherten offen, die aufsuchende Beratung ist privat Versicherten vorbehalten. compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit rund 500 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig.

compass private pflegeberatung
Abteilung Politik und Kommunikation
Mareike Schiffels
Telefon: 0221 933 32-111
kommunikation@compass-pflegeberatung.de