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27.01.2020 – 09:57

compass private pflegeberatung GmbH

PM: Stress vorbeugen - Tipps für pflegende Angehörige

PM: Stress vorbeugen - Tipps für pflegende Angehörige
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Zwischen 15 und 25 Prozent der Männer und Frauen im berufstätigen Alter leisten Unterstützung bei einem pflegebedürftigen Angehörigen. Mit steigendem Alter steigt auch die Anzahl der pflegenden Angehörigen. Wer sich neben Beruf, Kindererziehung oder eigener Freizeitgestaltung auch noch um die Pflege eines Angehörigen kümmert, hat knappe zeitliche Ressourcen - Stress ist so oft vorprogrammiert.

Stress in der Pflege - Warnsignale erkennen

Wie Stress sich äußert, ist ebenso individuell wie das, was als Stress empfunden wird. Neigen manche Leute in herausfordernden Situationen wie der Pflege eines Angehörigen zu körperlichen Symptomen wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden, reagieren andere mit sozialem Rückzug oder Gefühlen wie Ärger oder Traurigkeit. Entscheidend dafür, was als Stress erlebt wird ist die eigene subjektive Bewertung der Anforderung: Pflegeaufgaben, die für den einen Stress bedeuten, lösen bei einer anderen Person keine Belastung aus.

Stress in der Pflege vorbeugen - ALPEN helfen beim Zeitmanagement

Unter Zeitmanagement versteht man die Selbststeuerung der eigenen Aufgaben in einem bestimmten zeitlichen Rahmen. Dazu gehören neben der Pflege eines Angehörigen auch alle To Dos, die das eigene Leben der Pflegeperson betreffen. Wichtig ist dabei immer sich ein realistisches Ziel zu setzen, um negativen Gefühlen durch Misserfolg bei der Erledigung der Aufgaben vorzubeugen.

Das Leben mit einer pflegebedürftigen Person bringt jeden Tag unerwartete Dinge mit sich, deswegen sollten zur Vermeidung von Stress nur 60 % der verfügbaren Zeit verplant werden - die restlichen 40 % bleiben somit übrig, um auf Unvorhersehbares reagieren zu können.

Vielen Menschen - und nicht nur denen, die pflegen - hilft es einen Plan auszuarbeiten, bevor sie mit den Aufgaben beginnen. Die so genannte A-L-P-E-N-Methode kann helfen, dass dieser gelingt:

- Aufgaben auflisten
- Länge/Zeitbedarf schätzen
- Pufferzeiten einplanen
- Entscheidung über Priorität treffen
- Nachkontrolle des Plans.  

Im Alltagsstress geschieht es leicht, dass man nicht erkennt, wo man Hilfe bei der Pflege oder bei anderen Aufgaben des täglichen Lebens in Anspruch nehmen kann oder man schlicht nicht mehr unterscheiden kann, was die wirklich wichtigen und dringenden Aufgaben sind, die sofort erledigt werden müssen. Sich immer wieder die vier "Königsfragen" zu stellen, kann helfen Prioritäten zu setzen und sich Unterstützung zu suchen: Muss das jetzt sein? Muss das so sein? Muss ich das sein? Muss das überhaupt sein?

Auch Pflegekurse für pflegende Angehörige und ehrenamtlich Pflegende können helfen mehr Sicherheit bei der Gestaltung des Pflegealltags zu gewinnen.

Rufen Sie uns an

Am 28. Januar 2020 zwischen 16:30 und 18:30 Uhr beraten wir Sie in einer eigenen Telefonaktion zum Thema Pflegebedürftigkeit. Nutzen Sie die Gelegenheit und rufen Sie uns an. Sie erreichen die Berater zu diesem Thema im Aktionszeitraum über unsere kostenfreie Aktionsservicenummer 0800 - 101 88 99.

Weiterführende Informationen:

Report Altersdaten vom Deutschen Zentrum für Altersfragen

Hintergrund:

Die compass private pflegeberatung berät Pflegebedürftige und deren Angehörige telefonisch und auf Wunsch auch zu Hause gemäß des gesetzlichen Anspruchs aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Versicherten offen, die aufsuchende Beratung ist privat Versicherten vorbehalten. compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit rund 500 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig.

compass private pflegeberatung
Abteilung Politik und Kommunikation
Mareike Schiffels
Telefon: 0221 933 32-111
kommunikation@compass-pflegeberatung.de