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16.10.2019 – 08:39

compass private pflegeberatung GmbH

PM: Wer kümmert sich um den Papierkram?

PM: Wer kümmert sich um den Papierkram?
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Köln, 16. Oktober 2019. Pflegeansprüche geltend zu machen, zieht viel "Papierkram" nach sich, mit dem Pflegebedürftige sich überfordert fühlen können. Meist muss sich dann der pflegende Angehörige um Formalitäten und Anträge kümmern. Aber auch pflegende Angehörige sind gerade zu Beginn der Pflege Laien auf diesem Gebiet. Deshalb steht ihnen, ebenso wie den pflegebedürftigen Personen, eine kostenfreie und anbieterneutrale Pflegeberatung zu.

Wohin wenden sich pflegende Angehörige am besten, wenn plötzlich ein Pflegefall eintritt oder sie sich präventiv informieren möchten? Unabhängige Pflegeberatungen wie compass oder Pflegestützpunkte sind die richtigen Ansprechpartner. Sie erläutern pflegenden Angehörigen beispielsweise das Procedere der Begutachtung zur Einstufung in einen Pflegegrad und die Details der einzelnen Leistungen, die Pflegekassen oder -versicherungen zahlen. Auch beim Ausfüllen der nötigen Anträge bietet die Pflegeberatung im Pflegefall Unterstützung an. Eines müssen pflegende Angehörige beachten: Sie können zwar mit der Unterstützung der Pflegeberatung alles für ihre pflegebedürftigen Angehörigen vorbereiten. Doch rechtsverbindliche Entscheidungen für die Pflegebedürftigen dürfen Angehörige nur mit deren gültiger Vollmacht treffen.

Schwerpunkte der Beratung

Die Pflegeberaterinnen und -berater von compass helfen dabei, Pflegesituationen zu organisieren, sich in der Pflegelandschaft zu orientieren oder sich auf die Pflege vorzubereiten. In einer Beratung wird auf die gesetzgeberischen Möglichkeiten hingewiesen, die mit den einzelnen Leistungen verbunden sind. Ziel ist es die Pflegesituation so positiv zu gestalten, dass sich Pflegebedürftige und Pflegepersonen mit dem Arrangement wohl fühlen. Dabei geht es nicht nur darum die Pflege für den Pflegebedürftigen aufzustellen, sondern auch darum dem pflegenden Angehörigen bei Bedarf Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Beispiel Verhinderungspflege: Hilfe für Pflegebedürftige, Entlastung für Angehörige

Das Geld der Verhinderungspflege kann beispielsweise genutzt werden, um eine Ersatzpflegekraft bei Abwesenheit der eigentlichen Pflegeperson zu finanzieren. Dafür stehen jährlich 1.612 Euro zur Verfügung, beziehungsweise 2.418 Euro, wenn die Leistungen im Bereich Kurzzeitpflege nicht beziehungsweise maximal bis zur Hälfte in Anspruch genommen werden.

Folgendes gilt es zu beachten, wenn Verhinderungspflege beantragt werden soll: Steht die Pflegeperson bis zu acht Stunden am Tag nicht zur Verfügung, wird das volle Pflegegeld weitergezahlt. Ist die Pflegeperson mehr als acht Stunden verhindert, gibt es nur noch das halbe Pflegegeld.

Bei der Bezahlung der Ersatzpflegekraft wiederum spielt der Verwandtschaftsgrad eine Rolle. So kann der Nachbar ein höheres Honorar bekommen als ein naher Verwandter, der die Pflege vertretungsweise übernimmt.

Auch wenn die komplizierten Regelungen abschreckend wirken können, sollte dies nicht dazu führen, auf derartige Leistungen zu verzichten. Denn sie dienen nicht nur der Sicherstellung der Pflege sondern auch der Entlastung der pflegenden Angehörigen.

Lassen Sie sich beraten!

Pflegeberatung kann so oft in Anspruch genommen werden, wie Bedarf besteht. Weiterführende Informationen zu den Pflegeleistungen findet man im Internet unter www.pflegeberatung.de oder auf der Seite der jeweiligen Pflegekasse oder -versicherung.

Unter unserer gebührenfreien Rufnummer 0800-101 88 00 erhalten privat wie gesetzlich Versicherte weitere Informationen zu allen Fragen rund um Pflegeleistungen.

Weiterführende Informationen:

Lesen Sie auf unserem Pflegeportal www.pflegeberatung.de mehr zum Thema Pflege.

Über die Verhinderungspflege: https://www.pflegeberatung.de/pflegeanspruch/fuer-pflegende-angehoerige/entlastung/verhinderungspflege

Über die Kurzzeitpflege:

https://www.pflegeberatung.de/pflegeleistungen/teilstationaere-und-kurzzeitpflege/kurzzeitpflege

Über Pflegegeld:

https://www.pflegeberatung.de/pflegeanspruch/pflegegeld/pflegegeld-fuer-die-selbstorganisierte-versorgung

Über Entlastung pflegender Angehöriger:

https://www.pflegeberatung.de/pflegeanspruch/fuer-pflegende-angehoerige/entlastung

Bild:

Copyright: compass private pflegeberatung

Bildunterschrift: compass private pflegeberatung berät pflegende Angehörige und Pflegebedürftige neutral und unabhängig.

Hintergrund:

Die compass private pflegeberatung berät Pflegebedürftige und deren Angehörige telefonisch und auf Wunsch auch zu Hause gemäß dem gesetzlichen Anspruch aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Versicherten offen, die aufsuchende Beratung ist privat Versicherten vorbehalten. compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit rund 500 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig. Die kostenfreie Servicenummer lautet 0800-1018800.

compass private pflegeberatung
Abteilung Politik und Kommunikation
Mareike Schiffels
Telefon: 0221 933 32-115
kommunikation@compass-pflegeberatung.de
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