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20.03.2020 – 14:26

National Express Rail GmbH

National Express stellt ab Sonntag (22.03.2020) auf NRW-weiten Sonderfahrplan um

National Express stellt ab Sonntag (22.03.2020) auf NRW-weiten Sonderfahrplan um
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Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben gemeinsam mit den Aufgabenträgern VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen erarbeitet. Der Sonderfahrplan von National Express wird ab Sonntag, den 22.03.2020, umgesetzt und gilt vorerst bis 19.03.2020.

National Express stellt ab Sonntag (22.03.2020) auf NRW-weiten Sonderfahrplan um

Köln, 20. März 2020

Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben gemeinsam mit den Aufgabenträgern VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen erarbeitet, der ab dem morgigen Samstag (21. März) schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis 19. April gilt. Der neue Fahrplan führt zu einer deutlichen Reduzierung des Angebots auf den meisten Linien. Insgesamt werden die Leistungen NRW-weit etwa um die Hälfte reduziert. Zugleich wird gewährleistet, dass ausreichend Fahrzeuge zum Einsatz kommen, um die Infektionsgefahr für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Sonderfahrplan bei National Express

National Express setzt ab Sonntag, den 22.03.2020, den NRW-weiten Sonderfahrplan um.

Dieser Sonderfahrplan beinhaltet folgende Änderungen des Fahrplans:

RE 7 zwischen Münster Hbf und Wuppertal-Oberbarmen (und Gegenrichtung):

Die Linie RE 7 pendelt zwischen Münster und Wuppertal-Oberbarmen sowie zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Krefeld. Für Fahrten in Richtung Köln Hbf/Krefeld Hbf ist deshalb ein außerplanmäßiger Umstieg in Wuppertal-Oberbarmen in den dort beginnenden RE 7 erforderlich. Zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Köln Hbf hält der RE 7 zusätzlich an allen Stationen der Linie RB 48.

RE 7 zwischen Krefeld Hbf und Wuppertal-Oberbarmen (und Gegenrichtung):

Die Linie RE 7 pendelt zwischen Krefeld und Wuppertal-Oberbarmen sowie zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Münster. Für Fahrten in Richtung Münster Hbf ist deshalb ein außerplanmäßiger Umstieg in Wuppertal-Oberbarmen in den dort beginnenden RE 7 erforderlich. Zwischen Köln Hbf und Wuppertal-Oberbarmen hält der RE 7 zusätzlich an allen Stationen der Linie RB 48.

RE 7 zwischen Münster Hbf und Rheine (und Gegenrichtung):

Der Abschnitt zwischen Münster Hbf und Rheine entfällt. Fahrgäste können zwischen Münster und Rheine alternativ die Linien RB 65 oder RE 15 nutzen.

RB 48 zwischen Bonn-Mehlem und Wuppertal-Oberbarmen (und Gegenrichtung):

Der Abschnitt zwischen Bonn-Mehlem und Wuppertal-Oberbarmen der Linie RB 48 entfällt. Zwischen Köln und Bonn können Fahrgäste alternativ die Linien RB 26 oder RE 5 (RRX) nutzen. Zwischen Köln und Wuppertal-Oberbarmen können Fahrgäste alternativ die Linie RE 7, die zusätzlich an allen Stationen der RB 48 hält, nutzen.

RE 5 (RRX) zwischen Emmerich/Wesel und Koblenz Hbf (und Gegenrichtung):

Die Fahrten der Linie RE 5 (RRX) verkehren auch während des Sonderfahrplans wie gewohnt.

RE 6 (RRX) zwischen Düsseldorf Hbf und Minden (und Gegenrichtung):

Die Linie RE 6 (RRX) verkehrt zwischen Düsseldorf Hbf und Minden (Westf) auch während des Sonderfahrplans wie gewohnt. Der Abschnitt zwischen Düsseldorf Hbf und Köln/Bonn Flughafen entfällt. Zwischen Düsseldorf Hbf und Köln Hbf können Fahrgäste alternativ die Linien RE 1 oder RE 5 (RRX) nutzen. In Richtung Köln/Bonn Flughafen nutzen Fahrgäste ab Köln Messe/Deutz alternativ die S-Bahnen.

RE 6 (RRX) zwischen Köln/Bonn Flughafen und Düsseldorf Hbf (und Gegenrichtung):

Die Fahrten der Linie RE 6 (RRX) beginnen erst in Düsseldorf Hbf. Fahrgäste können von Köln/Bonn Flughafen alternativ die S-Bahnen bis Köln Messe/Deutz nutzen. Zwischen Köln Hbf und Düsseldorf Hbf stehenden den Fahrgästen alternativ die Linien RE 1 oder RE 5 (RRX).

Nach Möglichkeit soll jede Strecke weiterhin im Stundentakt bedient werden. Die Züge sollen weiterhin in bisheriger Kapazität fahren, damit Fahrgäste ausreichend Abstand zueinander halten können. Die Reinigung und Desinfektion der Fahrzeuge werden an notwendigen Stellen angepasst. Wo technisch möglich, öffnen die Fahrzeuge automatisch die Türen, um eine bessere Durchlüftung zu gewährleisten und das Drücken des Türöffners seitens der Fahrgäste und somit das Ansteckungsrisiko zu vermindern. Die Zugbegleiter fahren weiter zur Entlastung der Triebfahrzeugführer mit (z. B. beim Einstieg mobilitätseingeschränkter Personen), verzichten aber auf überflüssige Fahrzeugdurchgänge. Alle Züge haben Aussteigerkarten für den Fall an Bord, dass Erkrankte in den Zügen angetroffen werden. Mit den Aussteigerkarten werden dann die Daten der Mitreisenden erfasst, um Infektionsketten zu lokalisieren.

Wie in zahlreichen anderen Unternehmen sind auch die Eisenbahnverkehrsunternehmen von den Folgen der Pandemie betroffen und verzeichnen eine gestiegene Zahl von Krankheitsfällen und Mitarbeitern in Quarantäne. Deswegen ist die Reduktion des Angebots zum jetzigen Zeitpunkt richtig, weil der Sonderfahrplan geordnet umgesetzt werden kann.

„Mit dem Sonderfahrplan stellen wir eine stabile Grundversorgung sicher. Menschen, die auf den Nahverkehr bei der Bahn angewiesen sind, bleiben damit mobil – trotz eines verringerten Angebots. Krankenschwestern, Pflegepersonal, Mitarbeiter von Polizei und Lebensmitteleinzelhandel müssen auch weiterhin zu ihren Arbeitsplätzen kommen“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Fahrgäste finden alle aktuellen Informationen unter www.mobil.nrw. Die Eingabe der geänderten Fahrplanänderungen in die dynamischen Auskunftssysteme läuft auf Hochtouren. Bis alle Daten über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde in NRW verfügbar sind, wird es aufgrund der Vielzahl der Änderungen aber einige Tage dauern. In der Zwischenzeit finden Fahrgäste unter www.mobil.nrw alle notwendigen Informationen. „Wir wollen die Fahrgäste in NRW schnell und umfassend über alle Änderungen informieren. Dazu werden wir die Website in nächster Zeit mehrmals täglich aktualisieren“, sagt Birgit Strecker, Leiterin Kommunikation beim Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM). Auch über die mobil.nrw-App wird auf die Sonderfahrpläne verwiesen und eine Integration in die dortige elektronische Fahrplanauskunft vorbereitet.

Ihre Ansprechpartnerin

National Express Rail GmbH

Cansu Erdogan

Referentin PR und Kommunikation

Telefon +49 (0) 221 6694 1766

E-Mailpresse@nationalexpress.de

National Express Rail GmbH

Die 2012 gegründete National Express Rail GmbH ist als deutsches Unternehmen eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der britischen National Express Group PLC (NX Group). Der Verwaltungssitz der National Express Rail GmbH befindet sich in Köln. Seit dem Betriebsstart am 13. Dezember 2015 betreibt die National Express Rail GmbH in Nordrhein-Westfalen den RE 7 (Rhein-Münsterland-Express) sowie die RB 48 (Rhein-Wupper-Bahn) und befördert dabei rund 20 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Die Verkehrsleistung liegt bei 5,1 Millionen Zugkilometern jährlich.

Am 9. Juni 2019 wurde die Linie RE 5 (RRX) des übernommen, gefolgt von der Linie RE 6 (RRX) am 15.12.2019. Zukünftig wird dem RE 4 (ab Dezember 2020) eine weitere RRX-Linie das Betriebsnetz ergänzen. Mit drei Rhein-Ruhr-Express-Linien wird das Unternehmen weitere 8,4 Millionen Zugkilometer pro Jahr an Betriebsleistungen erbringen.

National Express Rail GmbH
Maximinenstraße 6
50668 Köln/Cologne
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www.nationalexpress.de

Amtsgericht – Registergericht – Köln HRB 82367, Sitz Köln
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