Deutsche Messe AG Hannover

Gemeinschaft deutscher Großmessen: GDL-Streiks entziehen Wachstum den Sauerstoff

Hannover (ots) - Die Gemeinschaft deutscher Großmessen (GDG) warnt angesichts der Lokführer-Streiks vor massiven Schäden für den Messestandort Deutschland. "Der Lokführer-Streik entzieht dem Wachstum wichtigen Sauerstoff", sagte der GDG-Vorsitzende und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Dr. Wolfram von Fritsch, am Donnerstag in Hannover.

Von Fritsch: "Die Bahn ist bei jeder großen Messe in Deutschland einer der Hauptverkehrsträger, geschätzt bei Besuchern aus dem In- und Ausland. Aber Bahnstreiks während internationaler Leitmessen, wie der CeBIT in Hannover oder der ITB in Berlin, schaden dem Messewesen nachhaltig." Auf Grund der Streiks der Gewerkschaft der Lokomotivführer war es am Donnerstag erneut bundesweit zu massiven Behinderungen im Bahnverkehr gekommen.

"Internationale Messen sind Marktplätze zur Anbahnung von Geschäften, geben dem konjunkturellen Aufschwung zusätzliche Kraft. Aussteller investieren Millionen-Summen in ihre Auftritte auf Messen, wenn aber die Besucher auf Grund von Bahnstreiks ausbleiben, kann eine Messe als Kommunikations- und Handelsplattform ihre Kraft nur bedingt entfalten."

Von Fritsch forderte die GDL im Namen der sieben größten deutschen Messeveranstalter auf, auf Streiks während großer Messen zu verzichten, vor allem mit Blick auf die laufende ITB in Berlin und die in der kommenden Woche anstehende ISH in Frankfurt. "Die CeBIT in der vergangenen Woche hat gezeigt, dass Besucher sehr sensibel auf Behinderungen bei der Anreise reagieren. Der Streik während der CeBIT hat uns 10.000 Besucher gekostet."

In der GDG sind die sieben großen deutschen Messeplätze Messe Berlin, Deutsche Messe AG (Hannover), Messe Frankfurt, Koelnmesse, Messe Düsseldorf, NürnbergMesse und die Messe München zusammengeschlossen. Zusammen erwirtschaften die Mitglieder der GDG einen Jahresumsatz von rund zwei Milliarden Euro. Insgesamt investieren die ausstellenden Unternehmen nach Angaben des Institutes der Deutschen Messewirtschaft von 2009 jährlich mehr als 7,5 Milliarden Euro in ihren Messeauftritt.

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