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Sonderschau "Condition Monitoring Systems" als globales Forum für Effizienzsteigerung

Hannover (ots) - Die Sonderschau "Condition Monitoring Systems" zeigt im Rahmen der Motion, Drive & Automation erneut, wie der Zustand von Maschinen und Anlagen permanent überwacht werden kann. Nur wer den Zustand von Maschinen und Anlagen exakt kennt, kann Verbesserungen und damit eine höhere Wirtschaftlichkeit erreichen. Diese Sonderschau findet bereits das dritte Mal in Folge statt und dokumentiert damit, welchen technischen und wirtschaftlichen Stellenwert funktionierende und reibungslose Prozessabläufe haben. Auf einer Fläche von 1 000 Quadratmetern in der Halle 24 präsentieren führende Anbieter ihre CMS-Lösungen.

Mit einfachen Mitteln lassen sich beispielsweise bei Pumpensteuerungen Blockung, Trockenlauf, Gasmitförderung, Kavitation, Verschleiß, Überlast und schlechter Wirkungsgrad diagnostizieren. Der geldwerte Vorteil liegt darin, dass Anlagenbetreiber handeln können, bevor Schäden entstehen.

Meist genügen ein Sensor, eine elektronische Auswerteeinheit oder ein Remote-System, um mit wenig Aufwand schon große Erfolge in der Maschinendiagnose zu erfahren. Ein gutes Beispiel ist das Diagnoselabor HydacLab im Westentaschenformat, das den Ölzustand im Getriebe oder in der Hydraulik erfasst. Auch Schwingungssensoren geben wichtige Rückschlüsse auf das Betriebsverhalten beziehungsweise den Verschleißzustand von Maschinen und Anlagen. Die professionelle Auswertung spielt hierbei eine wesentliche Rolle auf dem Weg, Serviceeinsätze koordiniert und rechtzeitig planen zu können.

"Auch bei Walzwerken geht es um immense Summen, sobald diese unplanmäßig abgeschaltet und aufwändig gewartet werden müssen", weiß der Industrie-Experte Peter-Michael Synek, Projektmanager beim VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) und Mitorganisator der CMS. So hat die Überwachung eines Kaltwalzgerüstes für Aluminium dazu geführt, dass der Anwender jährlich 200 000 Euro durch ein CM-System spart. Dieser Betrag setzt sich aus verringerten Reparaturzeiten, geringerem Materialbedarf und einem durchgängigeren Qualitätsniveau zusammen.

CMS steigert die Verfügbarkeit

Jeweils rund 20 000 Fachbesucher haben sich in den beiden ersten CMS-Veranstaltungen im Rahmen der HANNOVER MESSE im Jahr 2005 und 2007 über die Möglichkeiten einer systematischen Effizienzsteigerung ihrer Maschinen und Anlagen informiert.

Maschinen und Anlagen müssen nicht mehr nur produzieren, sondern sich auch noch stärker als bisher rechnen. Dazu müssen Betriebskosten und Ausfallzeiten exakt kalkulierbar und zudem besonders niedrig sein. Synek kennt die Praxis: "Eine weitere Steigerung funktioniert bei dem heute vorhandenen hohen technischen Niveau nur noch durch Mess- und Überwachungstechnik, wie sie Hersteller von Condition-Monitoring-Systemen anbieten."

Neuere Untersuchungen zeigen, dass ungefähr 35 Prozent aller Schäden im Vorfeld erkannt werden können - so der Pneumatikhersteller Festo. Nach dessen Einschätzung hilft eine umfassende Diagnose bei der raschen Erkennung der restlichen 65 Prozent aller Schadensfälle.

Hochkarätiges MDA-Forum

In der Halle 24 findet auch das MDA-Forum statt. Die Vorträge beschreiben Erfolgsbeispiele rund um Return on Investment (ROI), Total Cost of Ownership (TCO), Life Cycle Management (LCM), Overall Equipment Effectiveness (OEE) und natürlich Condition Monitoring Systems (CMS).

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