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Videointerview "Potenziale der Physiotherapie erkennen und nutzen"

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Prof. Heidi Höppner und Petra Kühnast im Videointerview

zum Buch „Potenziale der Physiotherapie erkennen und nutzen“

Physiotherapeutinnen und -therapeuten unterstützen seit mehr als 100 Jahren Menschen bei der Bewältigung gesundheitlicher Probleme und sind damit integraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung. In einer sich wandelnden Welt der Versorgung ist auch der Beruf der Physiotherapeutin/des Physiotherapeuten im Wandel. Die traditionelle Rolle vor dem Hintergrund gesellschaftlicher "Platzanweisung" als sogenannter nicht-ärztlicher Heilberuf steht heute auf dem Prüfstand, denn die Möglichkeiten der Physiotherapie übersteigen das sozialrechtlich Mögliche und Erlaubte bei Weitem.

Prof. Heidi Höppner, Professorin für Physiotherapie an der Alice Salomon Hochschule in Berlin, und Petra Kühnast, Physiotherapeutin und Diplom-Medizinpädagogin, sprechen in einem Videointerview über das Buch „Potenziale der Physiotherapie erkennen und nutzen“, das von ihnen gemeinsam mit Prof. Claudia Winkelmann herausgegeben wurde. Eine der Fragen, auf die Höppner und Kühnast eingehen, ist die danach, ob die im Laufe der Entwicklung des Berufs über die letzten rund 120 Jahre immens gewachsene Kompetenz der Physiotherapeutinnen und -therapeuten auch in die Performanz, also die Umsetzung im täglichen Kontakt mit Patientinnen und Patienten kommt. Denn das "Korsett" sozialrechtlicher, tradierter Formate, in denen die Physiotherapie agieren darf, schränkt die Möglichkeiten oft ein. Und auch die Vergütung physiotherapeutischer Tätigkeit ist ein Faktor, der limitierend wirkt und verhindert, die vorhandenen und erworbenen Kompetenzen der Allgemeinheit und den Patientinnen und Patienten dienend in vollem Umfang einzusetzen.

„Wenn man nicht abgeholt wird mit dem was man kann, sondern in einem Korsett steckt, was einen nach wie vor auch zum Teil in dieser Assistenzrolle und als Heil- und Hilfsberuf sieht und auch keine Entwicklungsperspektiven da sind, dann müssen wir uns nicht wundern, dass die Leute rausgehen, und zwar nicht nur vor dem Hintergrund der Bezahlung, sondern vor allen Dingen vor dem Hintergrund der fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten für sinnhafte Therapie“, mahnt Höppner.

Auch die Ausbildungssituation und der weiterhin bestehende Modellstatus der akademischen physiotherapeutischen Primärausbildung ist eins der Themen im Interview. „Wir haben seit 2009 einen Modellstatus für diese primärqualifizierenden Studiengänge“, so Höppner. Die Verlängerung des Modellstatus bis 2026 mit ergebnisoffenem Ausgang, so wie es jetzt geplant sei, sei eine Farce.

Schauen Sie sich hier das Videointerview an.

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