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14.05.2020 – 08:34

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Pressemitteilung: "Ich bin völlig unwichtig!" - Nicht nur eine Lebensgeschichte, sondern ein Plädoyer für Engagement

Pressemitteilung: "Ich bin völlig unwichtig!" - Nicht nur eine Lebensgeschichte, sondern ein Plädoyer für Engagement
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„Ich bin völlig unwichtig!“

Nicht nur eine Lebensgeschichte, sondern ein Plädoyer für Engagement

„Ich bin völlig unwichtig“, diesen Satz sagt Ursel Preuhs immer wieder, während sie ihre eigene vom Nationalsozialismus geprägte Lebensgeschichte erzählt. Doch die meisten in ihrem Umfeld sehen das anders, ebenso wie Autorin Isabel Lenuck. Sie porträtiert das Alltagsleben von Ursel Preuhs, die 1931 in Hamburg geboren ist. Ihre Geschichte „Ich bin völlig unwichtig! Immer unterwegs für ein lebenswertes Leben“ liest sich wie ein Spiegel der Zeit:

Die Lesenden werden mitgenommen in Preuhs Kindheit, die vom Nationalsozialismus war. Ihr Vater war engagiertes Mitglied der SPD und verlor als Gewerkschaftssekretär bei der Machtübernahme seine Position, sodass die Familie um ihre Sicherheit fürchten musste. Trotzdem berichtet Preuhs mit leisem Humor von den Widrigkeiten ihrer Kindheit, in der die Familie ihr großen Halt gegeben hat. Geprägt durch diese Erfahrungen, wird Ursel Preuhs‘ weiterer Lebensweg von einem unbeugsamen Gerechtigkeitssinn begleitet, den sie mit in ihre Ausbildung als Krankenschwester nahm. Später engagierte sich Preuhs in der Hamburger Politik und war als erste Frau Vorsitzende der Bezirksversammlung Hamburg-Nord. Gesundheits- und Sozialpolitik sowie der pragmatische Einsatz für Hilfsbedürftige waren dabei stets ihr Schwerpunkt. Bis 2017 war sie Vorsitzende des Bezirksseniorenbeirates in Hamburg-Nord. „Ich bin keine Einzelkämpferin“, erzählt die heute 89-Jährige, sie habe sich immer Mitstreiter gesucht. Für ihr Engagement erhielt Ursel Preuhs einige Ehrungen, unter anderem die Willy-Brandt-Medaille.

Das Buch nicht nur eine lesenswerte Biografie, sondern vermittelt zudem Werte, die noch heute von großer Bedeutung sind. Preuhs Engagement seit der Nachkriegszeit ist geprägt von dem Ziel einer friedlichen und demokratischen Gesellschaft. Rückblickend schaut Ursel Preuhs dabei auf eine Gesellschaft, die immer offener und liberaler geworden ist. Doch genau diesen Fortschritt sieht sie angesichts von sozialen, politischen und ökonomischen Erosionserscheinungen in Gefahr. Die Gleichstellung der Frauen, die soziale Absicherung von Benachteiligten, die Teilhabe von Senioren am öffentlichen Leben – diese Dinge erscheinen heute selbstverständlich. Doch die Geschichte von Ursel Preuhs zeigt, dass sie das Gegenteil sind, sie wurden in oft mühsamen und kleinteiligen Schritten erkämpft. Bei der Lektüre ihrer Geschichte wird immer wieder klar, Preuhs Erfahrungen lassen sich auf aktuelle Themen übertragen. In Zeiten, in denen viele Menschen sich von der Globalisierung und der fortschreitenden Digitalisierung überrollt fühlen, ist auch weiterhin der Einsatz für ein solidarisches Deutschland gefragt.

Die beiden Herausgebenden Ulla und Heinz Lohmann von dialogKultur betonen im Nachwort die Botschaft des Buches: Es ist nicht nur eine Biografie, es ist ein Plädoyer. Ein Plädoyer dafür, die Errungenschaften, die Preuhs erkämpft hat, nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen. „Engagiert euch!“ so wie Preuhs es selbst weiterhin tut. „Denn auch, wenn sie sich selbst nicht wichtig nimmt, für die Themen, die ihr am Herzen liegen, hat sie immer vehement gekämpft."

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