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12.02.2019 – 15:23

Stiftung Topographie des Terrors

Internationale Winterschool des International Tracing Service (ITS) und des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Internationale Winterschool des International Tracing Service (ITS) und des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
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Bereits zum zweiten Mal treffen sich in dieser Woche junge Pädagog*innen, aus Polen, den Niederlanden, Österreich, Ukraine, Rumänien, Portugal, Griechenland, Spanien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Deutschland, die sich über die Didaktik und Methodik der pädagogischen Vermittlung des Themas NS-Zwangsarbeit sowie die Aufarbeitung der Thematik im Nachkriegseuropa aus transnationaler Perspektive austauschen.

Europäische Pädagoginnen und Pädagogen, vorrangig aus dem Bereich der nonformalen Bildung, treffen sich in dieser Woche zur International Winter School des ITS und des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen dabei "zivile" und jüdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Nazi-Deutschland.

Die Bewerbungen zum Projekt kamen aus allen Teilen Europas, die Motivation war Hauptauswahlgrund. Die Wissenstände, gerade zum Thema ziviler NS-Zwangsarbeit sind sehr unterschiedlich. Die Teilnehmenden an der Winter School lernen den Dokumentenbestand des ITS in Bezug auf Zwangsarbeit kennen und diskutieren die Möglichkeite, wie pädagogisch mit diesen Dokumenten arbeiten können. Ebenso lernen sie die Angebote des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit sowie den Ort des letzten verbliebenen ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlagers im städtischen Umfeld kennen.

Noch immer ist das Thema NS-Zwangsarbeit weitgehend unbekannt. Noch immer haben nicht alle Zwangsarbeitergruppen, wie zum Beispiel die italienischen Militärinternierten eine Entschädigung erhalten.

Der International Tracing Service (ITS) ist ein Archiv und Dokumentationszentrum über NS-Verfolgung und die befreiten Überlebenden. Aus mehr als 30 Millionen Dokumenten erhalten ehemals Verfolgte und ihre Nachfahren Informationen zur Inhaftierung, Zwangsarbeit sowie der Nachkriegsunterstützung durch die Alliierten. Das Archiv ist zugleich die Grundlage für Forschung und Bildung.

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit hat die Aufgabe, über die Geschichte und Dimension der NS-Zwangsarbeit zu informieren und das Schicksal dieser Männer, Frauen und Kinder sichtbar zu machen. Die ehemaligen Unterkunftsbaracken auf dem Gelände des einzigen fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeiterlagers im städtischen Umfeld dienen heute als Ausstellungs- und Veranstaltungsorte. Außerdem finden Besucher hier ein Archiv, eine Bibliothek, eine internationale Jugendbegegnungsstätte sowie zahlreiche Angebote der historisch-politischen Bildungsarbeit.

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Stiftung Topographie des Terrors
Britzer Str. 5 | 12439 Berlin
Tel: +49 30 6390 288 0 | Fax: +49 30 3690288 29
schoeneweide@topographie.de | ns-zwangsarbeit.de 

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