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02.11.2018 – 14:13

Der Erzählverlag

Großbürger, Ehrenbürger, Weltbürger: Eine umfassende Biografie beleuchtet das Leben des Bankiers und Mäzens Konsul Albert Schwarz aus Baden-Württemberg. Neuerscheinung im Erzählverlag

Großbürger, Ehrenbürger, Weltbürger: Eine umfassende Biografie beleuchtet das Leben des Bankiers und Mäzens Konsul Albert Schwarz aus Baden-Württemberg. Neuerscheinung im Erzählverlag
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Warum wurde dieser Moment der Zeitgeschichte nicht schon eher festgehalten? Über einhundert Jahre alt ist die Bahá'í-Gemeinde in Deutschland, doch das Wirken ihres Mitbegründers, des Konsuls und Kommerzienrats Albert Schwarz (1871-1931) aus Stuttgart und Ehrenbürgers Bad Mergentheims, ist fast vergessen. Nun würdigt Guido Ettlich im Erzählverlag seine außerordentlichen Leistungen in Kultur und Religion genauso wie in Wirtschaft und Finanzen. Anhand Albert Schwarz' Engagement für Wirtschafts- und Kulturförderung im Königreich Württemberg taucht der Leser in eine Welt ein, die von großer Unruhe wie von einem neuen Streben nach weltweiter Verständigung und Humanität gekennzeichnet ist.

Während am kommenden 11. November vielfach des Endes des Ersten Weltkrieges gedacht wird, sollten gleichfalls die nachfolgenden kulturellen und gesellschaftlichen Umwälzungen in Erinnerung bleiben. Im neu gegründeten Erzählverlag aus Berlin schildert der Autor Guido Ettlich exemplarisch, wie mit dem Ersten Weltkrieg nicht nur eine jahrhundertealte monarchistische Ära zerfiel, sondern ganze Lebensentwürfe neu gestaltet werden mussten. Anhand Albert Schwarz' Engagement für Wirtschafts- und Kulturförderung beschreibt Guido Ettlich eine Welt, die von großer Unruhe wie von einem neuen Streben nach weltweiter Verständigung und Humanität gekennzeichnet war.

In eine wohlhabende Unternehmerfamilie in Stuttgart hineingeboren war Konsul Albert Schwarz (1871-1931) - wie viele andere - ganz Kind seiner Zeit: großbürgerlich, karrierebewusst und strebsam an den Gepflogenheiten des württembergischen Adels orientiert. Zwischen Militär und Mäzenatentum pflegte er als norwegischer Konsul und württembergischer Kommerzienrat Verbindungen zu höchsten Kreisen. Er war dem Stuttgarter Kunstverein genauso verbunden wie den Veteranenverbänden. Das Kurbad Mergentheim wäre ohne sein Engagement, nicht das, was es heute darstellt. Die Albertquelle in Bad Mergentheim ist nach ihm benannt.

Und dann war Albert Schwarz seiner Zeit weit voraus. Zusammen mit seiner Frau Alice nahm er noch vor dem Ersten Weltkrieg den Glauben der Bahá'í an, eine monotheistische Religionsstiftung aus dem Iran des 19. Jahrhunderts. Als erster gewählter Vorsitzender der jungen deutschen Bahá'í-Gemeinde trug er mit seinem Wissen und Können maßgeblich zur Etablierung der Bahá'í-Religion in Deutschland bei. Heute ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und in über einhundert Orten mit Gemeinden vertreten. Albert Schwarz erschloss sich durch die Mitgliedschaft in der Bahá'í-Gemeinde eine neue Welt. Orientalen waren vielfach zu Gast im Hause Schwarz genauso wie Gläubige aus den USA. Höhepunkt war der Besuch 'Abdu'l-Bahás (1844-1921), Sohn des Stifters und Oberhaupt der Gemeinde, in Stuttgart und Umgebung.

Vom hoch dekorierten Oberstleutnant der Reserve im Feldartillerie-Regiment 65 bis zur Mitgliedschaft in der Deutschen Friedensgesellschaft Bertha v. Suttners war es für Konsul Albert Schwarz ein langer Weg. Guido Ettlich stellt in seiner Biografie ausführlich das Leben dieses fast vergessenen Jahrhundertmenschen dar. Nebenbei entwirft der Autor detailgetreu und sachgerecht ein breites Bild der Sozial- und Kulturgeschichte des Landes Württemberg von Reichsgründung bis zum Auftreten des Nationalsozialismus.

Das 428-starke Werk erscheint im Erzählverlag in Berlin in zwei Ausstattungen. Der Erzählverlag wurde im Juli 2018 gegründet und spezialisiert sich auf jegliche Form von Literatur, die das freie Erzählen in Schule, Beruf, zuhause und auf der Bühne fördern, einschließlich Biografien erlebter Zeitgeschichte. Weitere Informationen zum Verlag erhalten Sie unter: www.erzaehlverlag.de

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