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14.12.2018 – 13:16

Klinikum Stuttgart

Klinikum Stuttgart: Neuer Kreißsaal in Rekordzeit

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Mit einem neuen Kreißsaal hat das Klinikum Stuttgart noch kurz vor Weihnachten seine Kapazitäten für werdende Mütter deutlich ausgebaut. Damit sollen Engpässe in der Versorgung nach der Schließung der Geburtshilfe an der Klinik Charlottenhaus (Robert-Bosch-Krankenhaus) in Stuttgart zum 21. Dezember vermieden werden.

Das Klinikum Stuttgart hat deswegen in Rekordzeit einen neuen Kreißsaal im Olgahospital-Frauenklinik gebaut. Damit stehen dort ab sofort sechs statt fünf Kreißsäle bereit. "Dieses Projekt haben wir Ende Oktober mit besonderer Priorität begonnen. Nur so war es möglich, den Umbau mit der Beschaffung von Mobiliar und Medizintechnik innerhalb von sechs Wochen zu realisieren. Ich bedanke mich für das große Engagement aller Beteiligten", erklärte Dr. Alexander Hewer, Kaufmännischer Geschäftsführer am Klinikum Stuttgart.

Das Klinikum hat für den neuen Kreißsaal rund 250.000 Euro investiert. Der Ausbau ist Teil einer konzertierten Aktion aller Kliniken in Stuttgart mit Geburtshilfe, um die Kapazitäten für die Region zu erhöhen.

2018 Höchststand bei den Geburten

Dieses Jahr ist bereits ein Höchststand bei den Geburten im Klinikum zu erwarten: 3.500 Babys werden voraussichtlich bis Jahresende in der Frauenklinik das Licht der Welt erblicken - darunter 150 Zwillinge und sieben Drillinge.

"Dank der besonderen Anstrengungen unserer Teams konnten wir dieses Jahr fast alle Mütter aufnehmen, die bei uns entbinden wollen", sagte Prof. Dr. Jan Steffen Jürgensen, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor des Klinikums. "Das Besondere am Klinikum Stuttgart ist, dass es als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level-1-Zentrum) ausgerüstet ist, und wir gleichzeitig für Mütter, die eine unkomplizierte Geburt erwarten, ein besonderes Konzept anbieten. Das ist der Hebammenkreißsaal, der nicht an einen bestimmten Raum gebunden ist." Bei diesem Konzept steht die Geburt als natürlicher Vorgang und die individuellen Wünsche der Schwangeren im Fokus. Ärzte werden nur bei Bedarf hinzugezogen.

Das Klinikum Stuttgart bietet die Sicherheit eines Maximalversorgers. Dazu gehört die multidisziplinäre Versorgung von Schwangeren mit extremer Frühgeburtlichkeit und Kindern an der Grenze der Lebensfähigkeit oder anderen behandlungsbedürftigen Problemen wie Herzfehlern, Fehlbildungen der Speiseröhre oder Bauchwand.

Ein wichtiger Bestandteil des Perinatalzentrums ist deswegen die neonatologische Intensivstation im Klinikum Stuttgart, auf der kranke Neu- und Frühgeborene bestmöglichst in der Nachbarschaft zur Geburtshilfe versorgt werden können. Die Zahl der Aufnahmen ist dort in den vergangenen Jahren gestiegen. "Für 2018 rechnen wir mit rund 1.250 kleinen Patienten, darunter 120 sehr untergewichtige Frühgeborene", berichtete Prof. Dr. Ulrich Karck, Ärztlicher Direktor der Frauenklinik. "Das bildet den allgemeinen Trend ab, dass die Versorgung von Frühchen in spezialisierten Zentren wie im Klinikum Stuttgart stattfindet. Uns gelingt es zwar öfters eine Frühgeburtlichkeit zu vermeiden. Die Zahlen steigen trotz dieser Anstrengungen, weil sich die Reproduktionsmedizin und das höhere Alter einzelner Gebärender auswirken."

Das Klinikum Stuttgart mit seinen drei Häusern Katharinenhospital, Krankenhaus Bad Cannstatt und Olgahospital bietet als Krankenhaus der Maximalversorgung umfassende medizinische Versorgung für die Menschen in Stuttgart und der Metropolregion. Träger der besten nicht-universitären Medizin Deutschlands ist die Landeshauptstadt Stuttgart. Über 50 Kliniken und Institute ermöglichen eine hohe Spezialisierung und ein umfassendes Leistungsspektrum in nahezu allen medizinischen Fachdisziplinen. Jährlich versorgen über 7000 Mitarbeiter rund 90.000 Patienten stationär und etwa 500.000 ambulant.

Hartmut Kistenfeger
Unternehmenskommunikation
Klinikum Stuttgart
Tel.: +49 (0)711/ 278-32008
E-Mail: h.kistenfeger@klinikum-stuttgart.de 

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