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16.11.2018 – 08:12

Klinikum Stuttgart

Klinikum Stuttgart: Lila als Signal für Pankreaskrebs

Klinikum Stuttgart: Lila als Signal für Pankreaskrebs
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Das Klinikum Stuttgart hat gestern Abend mit der Beleuchtung in Lila ein Signal für die besonders bösartige Krebserkrankung gesetzt, die Bauchspeicheldrüsenkarzinome: Der Eingangsbereich des Katharinenhospitals an der Kriegsbergstraße wurde mit Beginn der Abenddämmerung für mehrere Stunden lila angestrahlt. Am 15. November 2018 wurde der diesjährige Welt-Pankreaskrebs-Tag begangen.

Bauchspeicheldrüsenkarzinome sind zwar relativ selten, sie sind jedoch besonders bösartig. Laut Deutscher Krebsgesellschaft haben sie einen Anteil von etwa drei Prozent an allen Krebserkrankungen in Deutschland, sind allerdings für etwa sechs Prozent aller Todesfälle durch Krebs verantwortlich. Die Erkrankung kommt besonders häufig zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr vor, wobei Männer doppelt so häufig betroffen sind wie Frauen. Trotz des Einsatzes der modernen Medizin haben Pankreaskarzinome immer noch eine schlechte Prognose: Keine 20 Prozent der Erkrankten überleben das erste Jahr nach der Diagnosestellung.

"Mitursächlich für die schwierige Prognose des Pankreaskarzinoms sind die unzureichenden Möglichkeiten der Früherkennung und die frühe Metastasierung des Karzinoms, trotz wirksamer medikamentöser Behandlungen", sagte Professor Dr. Dr. h.c. Wolfram G. Zoller, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie und Pneumologie des Katharinenhospitals im Klinikum Stuttgart. "Operative Behandlungen der Tumore sollten in Zentren erfolgen. Denn aufgrund der anatomischen Lage der Bauchspeicheldrüse und der engen Nachbarschaft zu lebenswichtigen Strukturen sind die chirurgischen Möglichkeiten bei fortgeschrittenem Tumorwachstum begrenzt", erklärte Professor Dr. Jörg Köninger, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationsmedizin des Katharinenhospitals.

Um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten, arbeiten der Internist Zoller, der Chirurg Köninger und viele weitere medizinische Disziplinen im Zertifizierten Pankreaskarzinomzentrum des Klinikums Stuttgart eng zusammen. Derzeit werden in diesem Zentrum jährlich rund 100 resezierende Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse mit einer extrem niedrigen Mortalität von zwei bis drei Prozent vorgenommen. Es ist seit 2010 nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. sowie als "Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen des Pankreas" nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) zertifiziert. Es ist bundesweit erst das zweite Zentrum, das beide Zertifizierungen erfolgreich durchlaufen hat.

Hartmut Kistenfeger
Unternehmenskommunikation
Klinikum Stuttgart
Tel.: +49 (0)711/ 278-32008
E-Mail: f.westbomke@klinikum-stuttgart.de 

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