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21.08.2019 – 11:31

Tourismus Marketing Service Büsum GmbH

"#Flugscham" muss nicht sein - klimafreundlichen Urlaub mit gutem Gewissen genießen

"#Flugscham" muss nicht sein - klimafreundlichen Urlaub mit gutem Gewissen genießen
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"#Flugscham" muss nicht sein - klimafreundlichen Urlaub mit gutem Gewissen genießen

Nachhaltigkeit, Klimawandel, CO2-Fußabdruck: Diese Begriffe diskutieren die Deutschen seit dem Beginn der "Fridays for Future" Demonstrationen sehr emotional. Oft steht dabei die Frage im Raum, was jeder einzelne einerseits tun kann und andererseits auch tun will, um den Planeten zu retten. Alle halbwegs verantwortungsbewussten Menschen trennen ihren Müll, nutzen Stoff- statt Plastikbeutel, lassen beim Zähneputzen das Wasser nicht laufen und schmeißen ihren Abfall nicht einfach auf die Straße.

Gezögert wird dann, wenn es um die Dinge geht, die einem wirklich wichtig sind und deren Verlust einen doch stark einschränken würden: das eigene Auto für die Mobilität oder der Urlaub gegen das Fernweh.

Gerade bei Urlaubsreisen fällt es schwer, Verzicht zu üben. Urlaub bedeutet nicht nur Erholung, Sonne und Entspannung, sondern auch das Kennenlernen von Natur und Kultur vor Ort.

Jeder kann viele kleine Dinge tun, um umweltschonend Urlaub zu machen. Einzelne Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen können sich als besonders klima- und ressourcenschonend zertifizieren. Es gibt deutschlandweit und in einzelnen Regionen verschiedenste Zertifikate, an denen sich Urlauber orientieren können.

Es geht auch aber auch ganz unspektakulär: Wer im Hotel nach dem Duschen das Handtuch nicht auf den Boden, sondern über die Stange hängt, spart dem Hotel einige Waschmaschinendurchgänge. In der Urlaubsregion kann man sich wunderbar CO2-neutral mit dem Rad bewegen. So sieht man viel mehr von Natur und Landschaft und tut noch was für die Gesundheit. Viele Urlaubsorte bieten für längere Ausflüge mittlerweile auch schon Elektro-Mietfahrzeuge. Wenn der Hunger kommt, bieten viele Restaurants Gerichte aus regionalen und saisonalen Produkten an, die nur einen kurzen Weg zum Teller zurückgelegt haben. Wer mit dem Flieger reisen möchte, sollte sich Gedanken machen zur Strecke und dem Aufenthalt: je länger die Flugstrecke, desto länger sollte der Aufenthalt sein - damit es sich auch lohnt. Statt von Hamburg nach München in den Flieger zu springen, kann man gut auch den Zug nehmen, das macht zeitlich fast nichts aus.

Das größte Thema ist natürlich die An- und Abreise. Grundsätzlich entstehen 60% bis 80% der CO2-Emissionen durch die An- und Abreise bei Urlaubsreisen. Wer Bus und Bahn nicht nutzen kann oder will, kann den CO2-Ausstoß der Fahrten mit dem Auto kompensieren. Reiseveranstalter oder private Anbieter ermöglichen gegen Bezahlung die Kompensation des CO2 durch Unterstützung von Klimaschutzprojekten.

Wie man diesen Weg noch weitergehen kann, zeigt das Nordsee-Heilbad Büsum:

Am UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer gelegen ist sich Büsum seiner Verantwortung für die einzigartige Natur in direkter Nachbarschaft bewusst. Trotzdem reisen etwa 90 % der Urlaubsgäste mit dem PKW und nur 10 % mit der Bahn an. Als drittgrößter Urlaubsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste mit rund 2 Mio. Übernachtungen im Jahr entsteht durch die An- und Abreise der Gäste ein enormer CO2-Ausstoß.

Deswegen hat Büsum für alle Gäste, die über die Webseite www.buesum.de oder die Zentrale Zimmervermittlung der Tourist-Information buchen, die Aktion "Klimaneutrale An- und Abreise" ins Leben gerufen. Den CO2-Ausstoß der An- und Abreise der bei ihnen buchenden Gäste gleicht die Tourismus Marketing Service Büsum GmbH aus - automatisch bei jeder Buchung und kostenfrei für die Gäste. Büsum nimmt den Urlaubern also die Gewissensentscheidung ab, ob der CO2-Ausgleich zusätzlich bezahlt werden soll. Außerdem muss der Gast sich um nichts kümmern, alles passiert automatisch. Finanziert wird die "Klimaneutrale An- und Abreise" allein durch die Tourismus Marketing Service Büsum GmbH, die Kosten werden also nicht über die Buchungen refinanziert.

Und so funktioniert es: Büsum berechnet anhand der Postleitzahl der Herkunftsorte der Gäste den CO2-Ausstoß der An- und Abreise. Diese Emissionen werden durch den Kauf von CO2-Zertifkaten ausgeglichen. Die "Klimapatenschaft GmbH" bietet dazu Zertifikate an, mit denen sog. "Gold Standard"-Projekte unterstützt werden können. In Kenia werden zum Beispiel neue Kochöfen produziert, die deutlich weniger Brennstoff benötigen sowie Wasserfilter verteilt, die das Abkochen überflüssig machen. In Indien werden Biogasanlagen installiert, die ineffiziente Holzöfen ersetzen. In Taiwan wird in Windparks investiert, die Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen ersetzen. Vor Ort in Büsum wird als lokales Projekt die Arbeit der Schutzstation Wattenmeer unterstützt: Das Team erhält Ausrüstung wie wetterfeste Kleidung und ein Lastenfahrrad.

Seit dem Start der "Klimaneutralen An- und Abreise" 2018 konnten so schon 1.500 t CO2 ausgeglichen werden.

Olaf Raffel, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Service Büsum GmbH: "Der Urlaubsort Büsum ist Nationalparkpartner und arbeitet ständig daran, seine Angebote nachhaltig und ressourcenschonend zu gestalteten. Da ist es nur konsequent, auch das Thema CO2-Ausstoß bei der An- und Abreise anzufassen. Wir sind der erste Urlaubsort in ganz Deutschland, der den CO2-Ausstoß der An- und Abreise bei der Buchung über unsere Webseite und die Zentrale Zimmervermittlung automatisch und kostenfrei kompensiert.

Ab sofort gehen wir sogar noch einen Schritt weiter: Wer mit der Bahn nach Büsum anreist, erhält 10 Euro Rabatt auf die Tagesmiete unseres Elektromietautos nordseemobil."

Klar ist, dass nur durch den konsequenten Schutz der Natur ein Urlaubsort weiterhin attraktiv für Urlauber sein wird und zum wirtschaftlichen Erfolg der Urlaubsregion beitragen kann.

Abdruck honorarfrei und erwünscht!

Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:
Tourismus Marketing Service Büsum GmbH, Maike Otto
Südstrand 11, 25761 Nordsee-Heilbad Büsum 
Telefon + 49 (0) 48 34 909-161, Telefax + 49 (0) 48 34 909-166
maike.otto@buesum.de, www.buesum.de